Die DEG fordert jetzt auch den Tabellenführer

Ohne Köln und Wolfsburg geht es in den 48. Spieltag, die beiden sind erst am Dienstag dran. Aber auch so gibt es jede Menge Attraktionen. Und das Top-Duell in München, wo Adlerschwingenstutzer DEG sich diesmal den Tabellenführer vornehmen will.

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Nürnberg – Berlin

Der Spieltag beginnt mit der Partie Nürnberg vs. Berlin. Die beiden Teams genießen zunächst die geballte Aufmerksamkeit der Nation, weil alle anderen Partien später starten.

Wohin geht es mit den Franken noch? Noch besteht die Chance auf die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale, die könnte aber nach einer Niederlage rasch zu einer nur noch theoretischen werden. Acht Punkte sind es im Augenblick auf die Pinguins. Ins Wochenende startete Nürnberg mit einem 1:2 in Straubing. Die letzten beiden Heimspiel haben die Ice Tigers aber gewonnen.

Zu Gast ist mit den Eisbären das nach Wolfsburg zurzeit heißeste Team der DEL. Fünf Siege am Stück gab es zuletzt für die Berliner, die Gegner stammten jetzt nicht alle aus der obersten Kategorie, aber das 4:3 n.V. gegen Mannheim war auf jeden Fall ein Ausrufezeichen.

Die ersten drei Spiele gingen an die Eisbären, die zu Hause 6:2 und 2:0 gegen Nürnberg gewannen, beim 3:2 in Nürnberg aber immerhin durchs Penaltyschießen mussten.

Krefeld – Straubing

Können die Tigers den gerade wiedergewonnenen Platz 2 verteidigen. Zwei Wege gibt es dahin. Mit einem Sieg in Krefeld könnten sie es aus eigener Kraft sicherstellen. Oder sie spekulieren auf einen Ausrutscher der Adler in Augsburg. Und die rutschen ja zurzeit ganz gerne mal aus.

Straubing hat fünf der letzten sechs Partien gewonnen. Aber wenn die Tigers schlagbar sind, dann nur in der Fremde. Für den KEV begann das Wochenende nach zwei Siegen am Stück mit einer Niederlage in Wolfsburg. Bei zwölf Punkten Rückstand auf Augsburg und noch fünf ausstehenden Spielen war es das endgültig mit den Preplayoffs. In den verbleibenden Spielen kann es für die Pinguine nur noch darum gehen, sich für Verträge zu empfehlen.

Die Tigers gewannen die ersten drei Partien, doch dazu bedurfte es einiger Mühe. 4:3 n.V. und 5:3 lauteten die Ergebnisse in Straubing, das erste Spiel endete nach Penaltyschießen 4:3 für die Niederbayern.

Augsburg – Mannheim

Die Sperre von Thomas Larkin scheint die Adler bis ins Mark erschüttert zu haben. Im ersten Spiel ohne ihn gewannen sie zwar noch deutlich gegen die Ice Tigers, aber dann setzte es Niederlagen, drei am Stück, alles gegen Mannschaften auf Viertelfinalplätzen, sprich Berlin, München und Düsseldorf. Sieht man jedoch vom ERC ab, wirkt das Schlussprogramm der Adler nicht sonderlich anspruchsvoll. Krefeld, Iserlohn, Schwenningen? Da kann man sich doch gar nicht ausdenken.

Zunächst steht aber die mittelschwere Auswärtsaufgabe in Augsburg an. Wie die Adler haben auch die Panther die letzten drei Spiele verloren, zeigten sich dabei vor allem defensiv anfällig mit 14 Gegentreffern. Sechs der letzten acht Heimspiele hat der AEV zwar gewonnen. Zuletzt gab es aber zwei Pleiten in eigener Hütte.

Die bisherigen Ergebnisse: Immer gewann das Heimteam, Mannheim 8:3 und 4:0, Augsburg 4:1.

München – Düsseldorf

Vor einer Woche sah es noch wie ein extrem brutales Schlussprogramm für die DEG aus, die Top-Vier noch vor der Brust wackelte der Platz in der Top-Sechs bedenklich. Doch der erwarteten Niederlage gegen die Tigers folgte ein Kantersieg in Mannheim, mit dem wohl die wenigsten gerechnet hatten.

Und die Spielweise wird man bei der DEG auch gegen den Spitzenreiter nicht groß umstellen. Verteidigen, bis der Zement trocken ist und gelegentlich Breaks setzen. Ob der EHC das besser verteidigen kann?

Für den endete am Freitag eine Serie von fünf Siegen mit einer Verlängerungsniederlage gegen den ERC. Dennoch sind die Bayern immer noch das zweitbeste Heimteam der DEL. Bisher ist München noch ohne Punktverlust gegen die DEG. Das erste Spiel in München gewann der EHC 3:2, die Spiele in Düsseldorf 2:1 und 3:2. Ob es erneut so eng wird?

Ingolstadt – Schwenningen

Folgt nach einem der besten Saisonspiel der Schanzer der Absturz gegen die Wild Wings. Das wäre ja mal wieder typisch. Die jüngsten Ergebnisse waren durchaus beeindrucken. 3:2 gegen die DEG, das 2:1 gegen die Haie lassen wir einfach mal weg. Dazu dann noch das 6:7 in Straubing … Bei günstigem Verlauf der anderen Partien des Spieltages könnte es sogar für den Sprung auf Platz 6 reichen. Wolfsburg spielt nämlich erst am Dienstag, und die DEG muss in München ran. Drei Punkte trennen nur von Fischtown bei fast identischer Tordifferenz.

Die Wild Wings stellen das schwächste Auswärtsteam der DEL, aktuell haben sie drei Spiele in Folge verloren. Und die letzten sieben Auswärtsspiele. Die ersten drei Partien gewann der ERC. In Schwenningen 10:4 und 4:2, in Ingolstadt 6:3. Die Wild Wings scheinen den Schanzern zu liegen. Nur Nürnberg ist neben Ingolstadt noch ohne Punktverlust gegen die Schwarzwälder.

Iserlohn – Bremerhaven

Zwei 19-Uhr-Partien bietet der Sonntag, eines in Ingolstadt, das andere findet in Iserlohn statt. Im Sauerland ist Fischtown zu Gast, das durch einen Verlängerungssieg gegen Haie, nicht gerade Selbstvertrauen einflößend, gerade eine Niederlagenserie von vier Partien beendet hat. Bei einer weiteren Pleite droht der Fall aus der Top-Sechs.

Auch die Roosters haben eine Negativserie am Freitag beenden können. Drei Pleiten am Stück folgte ein knapper Erfolg in Schwenningen. Auch jetzt nichts, mit dem man angeben könnte. Die Ergebnisse bisher: Das erste Spiel in Bremerhaven gewannen die Roosters 2:1 n.P., unterlagen aer beim zweiten Besuch 2:3. Das erste Spiel in Iserlohn war der höchste Roosters-Sieg dieser Spielzeit mit einem 5:1.

 

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Nürnberg – Berlin 0:5
Augsburg – Mannheim 3:2 n.V.
Krefeld – Straubing 5:2
München – Düsseldorf 5:0
Iserlohn – Bremerhaven 5:6 n.V.
Ingolstadt – Schwenningen 4:3

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