Oben gegen unten und Nürnberg vs. Köln

Mit dem letzten Nordderby beginnt der 39. Spieltag, mit dem Gastspiel des Tabellenvorvorschlusslicht beim Tabellenführer endet er. Dazwischen gibt es unter anderem ein Drama zwischen Nürnberg und Köln. Und die Wild Wings fordern mal wieder ein Spitzenteam heraus.

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Mannheim – Augsburg

Der AEV ist gut ins Wochenende gestartet. Einfach mal die Auswärts-Niederlagenserie in Köln beendet. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten im Rennen um einen Preplayoffplatz war das ein ganz wichtiger Erfolg. Doch nun ist man bei den Adlern zu Besuch, und das ist schon eine andere Hausnummer.

Schließlich gehören die Kurpfälzer zu den drei besten Heimteams der DEL, nur Straubing und München haben zu Hause mehr Zähler geholt. Die Adler befinden sich im Hoch, zum Auftakt des Wochenendes gab es einen nie gefährdeten 6:1-Sieg in Krefeld, durch die Höhe stellen sie mittlerweile neben München die beste Offensive der DEL. Die Adler haben die letzten sechs Spiele in Folge gewonnen. Zu Hause gab es für Mannheim neun Siege am Stück. Bisher gewann bei diesem Duell immer das Heimteam, und das deutlich. Augsburg siegte 4:1, die Adler 8:3.

Wolfsburg – Bremerhaven

Die beiden Teams, die sich beim einzigen Nordderby gegenüberstehen, starteten mit Niederlagen ins Wochenende. Während die Grizzlys in Straubing letztendlich chancenlos blieben, lieferte sich Bremerhaven bereits am Donnerstag ein aufregendes Duell mit dem Tabellenführer aus München, das letztlich aber 4:6 verlorenging.

Die Grizzlys warten seit sechs Partien auf einen Dreier, die letzten drei Begegnungen, alles gegen Spitzenteams (Mannheim, Straubing, Ingolstadt) gingen allesamt verloren. Fischtown unterlag in den letzten beiden Auswärtsspielen. In den ersten beiden Duellen setzte sich jeweils die Auswärtsmannschaft durch. Fischtown verlor zu Hause 3:4 n.V., in Wolfsburg gewann man 5:2.

Schwenningen – Berlin

Die seltsamen Ergebnisse der Wild Wings habe ich ja bereits das letzte Mal angesprochen. Ihre besten Resultate fahren die Schwarzwälder gegen Mannschaften ein, die oben mitspielen. Und in diese Kategorie fallen definitiv die Eisbären. Daran ändert auch deren Niederlage am Freitag im Heimspiel gegen die Schanzer nichts.

Die Wild Wings starteten mit der ersten Saisonniederlage gegen die Roosters ins Wochenende. Zu Hause haben sie allerdings einen Lauf. Die letzten vier Heimspiele haben die Wild Wings nämlich gewonnen: Gegen Mannheim, Straubing, Bremerhaven und München. Das kann sich sehen lassen! Absolut.

Die Eisbären haben drei der letzten vier Spiele verloren. In dieser Saison ist es erst das zweite Aufeinandertreffen beider Teams. Das erste Spiel fand ebenfalls in Schwenningen statt und ging mit einem 5:4 an die Wild Wings.

Ingolstadt – Krefeld

Zurzeit läuft es bei den Schanzern, die nach dem Sieg nach Penaltyschießen in Berlin vor einem Fünf-Punkte-Wochenende stehen.  Und damit würden sie auch den neugewonnenen vierten Tabellenrang verteidigen können.

Vier Siege am Stück gab es zuletzt für den ERC. Der Besuch des KEV verschafft den Oberbayern die Gelegenheit, sich für die Heimniederlage vom dritten Spieltag zu revanchieren, als die Pinguine 5:4 in Ingolstadt gewannen.

Für den KEV geht es zum zweiten Mal an diesem Wochenende gegen eine Mannschaft aus der Spitzengruppe. Beim 1:6 gegen die Adler blieben sie chancenlos. Die letzten drei Spiele hat Krefeld verloren. Dass der ERC gegen Krefeld auch gewinnen kann, zeigte sich beim 2:1-Erfolg in der Seidenstadt.

Düsseldorf – Straubing

Preplayoffkampf oder geht noch mehr für die DEG? Die augenblickliche Form der Rheinländer lässt wohl eher nur ersteres zu. Drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen gab es die DEG, der Kontakt zu Platz sechs droht so langsam verloren zu gehen. Und jetzt geht es auch noch gegen DIE Überraschungsmannschaft der laufenden Spielzeit.

Immerhin, einen Vorteil haben die Tigers. Auswärts SIND sie schlagbar. Ab und zu wenigstens. Und zur Zeit besonders: Vier der letzten fünf Auswärtsspiele endeten mit Niederlagen für die Niederbayern. Die beiden ersten Spiele fanden in Straubing statt: Die DEG gewann das erste 3:2, das zweite gewannen die Tigers 2:1.

Nürnberg – Köln

Im Duell der Enttäuschenden sind die Ice Tigers Gastgeber für die Haie. Die Bilanz beider Teams in den letzten Wochen ist fürwahr erschreckend. Auch wenn die Ice Tigers mit einem Sieg in Düsseldorf ins Wochenende gestartet sind. Die Franken unterlagen in neun der letzten elf Partien, gewannen aber, Trendwende (?), zwei der letzten drei.

Für die Haie gab es immerhin drei Siege aus den letzten elf Spielen, allerdings hat Köln auch die letzten sieben Spiele am Stück verloren. Bei einem Dreier würde sich die Franken bis auf einen Zähler an die Haie heranrobben. Es gab erst eine Partie zwischen beiden Teams, die zweite Begegnung wurde ja bekanntlich nach wenigen Sekunden abgebrochen. Dabei setzt sich Nürnberg 4:0 zu Hause durch.

München – Iserlohn

Schaut man sich nur die letzten Begegnungen an, müssten die Roosters eigentlich als Favorit in das Duell mit dem Tabellenführer gehen. Die Roosters können nämlich mit vier Siegen in Folge prunken. Dabei waren immerhin auch Erfolge gegen Berlin und Straubing mit bei. In derselben Zeit hat der EHC zwei Siege und zwei Niederlagen eingefahren. Zehn Punkte Rückstand haben die Sauerländer auf Platz zehn. Andererseits sitzen dem EHC Mannheim und Straubing im Nacken …

Wichtige Zahlen: München hat mit Mannheim zusammen die meisten Tore geschossen und hat die wenigsten Treffer kassiert. Und die Roosters haben die wenigsten Tore aller DEL-Teams geschossen. Das hört sich jetzt wiederum nach einem sehr ungleichen Duell an. Was sagen die ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison? Hm: Die Roosters gewannen 1:0 zu Hause, der EHC gewann 5:2 zu Hause. Chancenlos scheint der IEC also nicht zu sein. Auch wenn ein Sieg in München eine dicke Überraschung wäre.

 

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Wolfsburg – Bremerhaven 2:5
Mannheim – Augsburg 4:0
Düsseldorf – Straubing 3:2
Schwenningen – Berlin 4:5
Ingolstadt – Krefeld 4:5
Nürnberg – Köln 0:1
München – Iserlohn 5:1

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