Derbys in Nürnberg und Straubing – in Köln mit Verzögerung

Sechs Spiele stehen auf dem Plan für den ersten Sonntag 2020. Während München und Straubing zu Hause bleiben dürfen, geht es für die Adler nach Düsseldorf. Für die Eisbären steht eine Formüberprüfung in Iserlohn an, mit der sie in rheinische Wochen starten.

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Köln vs. Krefeld

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Iserlohn – Berlin

Das derzeit heißeste Team neben Fischtown stellen die Eisbären. Im Prinzip ist das eine Entwicklung, die sich seit dem Länderspielbreak hinzieht. Tatsächlich haben nur die Adler seit der Deutschland-Cup-Pause mehr Punkte erhamstert. Besonders im Vergleich zu den Roosters ist der Vergleich frappierend. Die Berlin (35) haben im selben Zeitraum mehr als vier Mal mehr Punkte als Iserlohn (8) geholt. Vorläufiger Höhepunkt war das 4:3 der Eisbären am Freitag gegen den EHC, mit dem sie Platz vier etablierten, inzwischen haben sie sich vom ersten Preplayoffplatz um acht Zähler distanziert.

Die Berliner haben in den letzten sechs Spielen immer gepunktet, fünf davon gewonnen. Darunter waren drei Siege gegen das Spitzentrio. Lediglich gegen Bremerhaven gab es in dieser Phase eine Niederlage. Aber die Pinguins, die sind halt sogar noch einen Tick heißer als die Hauptstädter.

Für die Roosters gab es sieben Niederlagen in den letzten acht Spielen. Zwischendurch gab es einen  Verlängerungssieg gegen die sich völlig außer Form befindenden Ice Tigers. In den ersten beiden Spielen gewann jeweils das Heimteam. Berlin 4:0, Iserlohn 3:1.

Schwenningen – Bremerhaven

Die Aufholjagd der Wild Wings wurde am Freitag vorerst in Krefeld gestoppt. Doch mit den drei Siegen davor konnten die Schwarzwälder immerhin wieder dafür sorgen, dass das Rennen um die Rote Laterne wieder ziemlich offen ist. Zu Hause waren die Wild Wings in den letzten beiden Spielen siegreich.

Mit Fischtown ist das derzeit erfolgreichste Team der DEL zu Gast. Neun Spiele in Folge hat Bremerhaven gepunktet, die letzten sechs Spiele haben die Nordlichter sogar gewonnen. Gegen die Wild Wings hat Fischtown in dieser Saison bereits zwei Mal gewonnen, beide Spiele fanden in Bremerhaven statt: 3:1 und 4:1.

Straubing – Augsburg

Es hat den Anschein, als sei die Ergebniskrise bei den Tigers überwunden. Ins neue Jahr starteten sie mit einem 4:2-Sieg in Ingolstadt, wobei sie einen 0:2-Rückstand wettmachen konnten. Nur in einer der letzten zwölf Partien hat Straubing nicht gepunktet (Berlin!). Fünf der letzten sieben Spiele verloren die Niederbayern zwar, aber ganz leer gingen sie eben nur einmal aus, das reichte nach wie vor, um Platz zwei vor den Adlern zu halten.

Der AEV absolviert das vierte und letzten Spiel im Rahmen einer kleinen Auswärtstournee, die mit einem 6:1 in Iserlohn begann, bevor Niederlagen in Berlin und, am Freitag, ausgesprochen unglücklich, in Wolfsburg folgten. Nur zwei Mannschaften haben auswärts weniger gepunktet als der AEV! Und mit den Tigers treffen sie nun auf die beste Heimmannschaft der DEL. Die beiden ersten Partien gewann Straubing: 5:4 in Augsburg und 7:3 in Straubing.

Düsseldorf – Mannheim

Ähnlich sind die DEG und die Adler ins Wochenende gestartet, während die DEG erstmals in dieser Saison das Rheinische Derby für sich entscheiden konnte, setzten sich die Adler zu Hause gegen Iserlohn durch. Mit Ruhm bekleckert haben sich dabei beide Teams nicht. Angesichts der Personalsituation war das aber vielleicht auch nicht anders zu erwarten. Die DEG hat drei der letzten vier Spiele gewonnen, die einzige Niederlage gab es gegen die Wild Wings.

Auch das sieht bei Mannheim nicht unähnlich aus, die kassierten in derselben Phase allerdings zwei Niederlagen – gegen die Wild Wings und Ingolstadt. Nach München stellen die Kurpfälzer das beste Auswärtsteam der DEL. Bisher gewann immer die Heimmannschaft: Düsseldorf 5:4 n.P., Mannheim 5:3.

München – Wolfsburg

Mit einer Niederlage in der Hauptstadt startete der EHC ins neue Jahr, es war die erste Pleite nach zuvor sechs Siegen am Stück. Ganz interessant ist, gegen wenn die Münchner in dieser Phase Punkte ließen: Mannheim, Straubing und eben die Eisbären. Also Teams, die ganz oben mitspielen.

Das tun die Grizzlys definitiv nicht. Die begannen das neue Jahr mit einem sehr, sehr glücklichen Sieg gegen den AEV. Vier Siege aus den letzten sieben Partien für Wolfsburg, das hört sich zunächst gar nicht so schlecht an, bis man weiß, wer in dieser Partien die Gegner waren: Schwenningen (3:0), Nürnberg (5:3), Iserlohn (4;:1) und Krefeld (5:1). So überzeugend klingt das dann doch wieder nicht. Gegen den EHC gab es bereits zwei Niederlagen. 2:3 in München und 3:5 zu Hause.

Nürnberg – Ingolstadt

Seit Mitte Dezember lässt sich bei den Ice Tigers ein rasanter Abstieg verzeichnen. Die Pleite in Bremerhaven am Freitag (1:5) war bereits die siebte Niederlage in Folge. Inzwischen sind die Franken sogar hinter Augsburg auf Platz elf zurückgefallen!

Nun geht es gegen formstarke Schanzer, auch wenn die zuletzt gegen Fischtown und Straubing unterlagen. Mit einem Sieg könnte der ERC wieder unter die ersten Sechs zurückkehren. Gegen die Franken hat Ingolstadt noch ein, zwei Rechnungen offen. Die ersten beiden Spiele verloren sie nämlich zu Hause. 1:5 und 3:4 n.V.

Köln – Krefeld

Mit einer Derbyniederlage ins neue Jahr zu starten – da gibt es sicherlich Schöneres. Aber vielleicht tröstet die Mannschaft von Mike Stewart ja, dass die Leistung eigentlich in Ordnung ging. Die dritte Niederlage am Stück konnte dies jedoch nicht verhindern. So stehen die Haie auf einmal wieder auf einen Preplayoffplatz.

Davon kann der KEV nur träumen. Aber noch wahrscheinlicher ist, dass die Krefelder von einer Lizenz für die nächste Saison träumen. Die Pinguine starteten mit einem Sieg ins neue Jahr. In einer Partie bescheidener Qualität stoppten sie den Siegeszug der Wild Wings und konnten nach fünf Pleiten am Stück erstmals wieder gewinnen. Die letzten drei Auswärtsspiele hat der KEV verloren. Für die Haie gabs drei Heimniederlagen am Stück. Die ersten beiden Spiele gewann Köln 2:1 (in Köln) und 3:2 (in Krefeld).

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Schwenningen – Bremerhaven 2:5
Iserlohn – Berlin 4:2
Straubing – Augsburg 1:2 n.V.
Düsseldorf – Mannheim 2:3 n.V.
München – Wolfsburg 3:4 n.V.
Nürnberg – Ingolstadt 3:2 n.V.
Köln – Krefeld 5:2

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