Derbytag

Es gibt natürlich Ausnahmen, aber grundsätzlich ist der 31. Spieltag eher einer der kurzen Wege. Gleich vier Derbys sind anberaumt. Nur die Eisbären werden im Bus aus dem Weg nach Straubing ein grummeln: „Kurze Wege, my …“

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Bremerhaven – Krefeld

Derbytag hin oder her, die erste Partie des Tages ist definitiv keine aus der Kategorie Derby. Die aufstrebenden Pinguins haben die Namensvettern aus Krefeld zu Gast, die sich eher auf dem Weg nach unten befinden. Da haben wir zum einen Fischtown mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen, zum anderen den KEV, der sechs seiner sieben Spiele verloren hat.

Gleich im ersten Spiel nach Weihnachten treten die Krefelder gegen die absoluten Angstgegner an. Nicht nur hat der KEV die ersten beiden Saisonspiele, beide zu Hause, gegen Bremerhaven verloren. Sondern auch die elf Aufeinandertreffen davor. Nur einmal ging der KEV gegen Fischtown als Sieger vom Eis. Beim allerersten Aufeinandertreffen ever, am 18.10. 2016.

Wolfsburg – Köln

So gut die Haie aus dem Länderspielbreak starteten, so ein bisschen Schwung verloren sie in den letzten Partien dann doch, drei Niederlagen gab es aus den letzten fünf Partien. Siege gab es in dieser Phase lediglich gegen Teams wie Schwenningen und Iserlohn, die beiden Teams, die das Tabellenende zieren.

In die Gegenrichtung geht es zurzeit bei den Grizzlys, die in den letzten vier Partien immer punkteten, ihre letzten drei Partien sogar gewannen. Darunter waren interessanterweise auch genau die Teams, Schwenningen und Iserlohn, die gegen die Haie den Kürzeren zogen. In den beiden ersten Partien gingen die Grizzlys gegen Köln leer aus. Sie verloren ihr Heimspiel gegen die Haie 1:2, in Köln unterlag Wolfsburg 2:4.

Straubing – Berlin

Drei Niederlagen am Stück haben die Tigers kassiert, das gabs für die Niederbayern in dieser Saison noch nie. Von einer Krise zu sprechen, ist jedoch viel zu früh. Zum einen holten sie selbst bei diesen drei Niederlagen immer stets auch einen Zähler mit, zum anderen gehörten zu den Gegner in dieser Phase neben Mannheim auch München. Positiv formuliert hört sich die Bilanz der Tigers so an: Acht Spiele hintereinander haben sie gepunktet.

Berlin ging in die Weihnachtszeit mit Siegen gegen Mannheim und Nürnberg und konnte sich so auf Platz vier festbeißen. In den ersten beiden Duellen mit den Tigers gewann jeweils die Heimmannschaft. Straubing gewann 5:2 und die Eisbären 5:3. Die Tigers stellend die beste Heimmannschaft der DEL und den besten Angriff der Liga.

Schwenningen – Mannheim

Derbyzeit in Schwenningen. Und nach den ersten beiden Spielen, das mag etwas überraschend kommen, zwischen den Adlern und den Wild Wings noch ausgeglichen. Beim ersten Spiel in Schwenningen fügten die Schwarzwälder den Kurpfälzern eine der höchsten Saisonniederlagen zu (6:1). Das zweite Spiel in Mannheim liegt 14 Tage zurück, die Adler setzten sich zu Hause 3:0 durch.

Die Wild Wings haben die letzten fünf Spiele verloren und warten unter ihrem neuen Coach Niklas Sundblad immer noch auf die ersten Zähler. Die Adler haben elf der letzten zwölf  Spiele gewonnen, nach dem Heimsieg gegen Straubing kann die Klatsche in Berlin wohl als Ausrutscher betrachtet werden.

Augsburg – Nürnberg

Zum dritten Mal in dieser Saison gibts das schwäbisch-fränkische Derby zwischen dem AEV und den Ice Tigers, bisher war es immer eine Angelegenheit für das Heimteam. Der AEV gewann beim ersten Gastspiel der Ice Tigers 5:1, kassierte aber in Nürnberg eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen.

Der AEV ringt zum Anschluss an Platz zehn, dabei sind die Ice Tigers der unmittelbare Tabellennachbar mit sechs Zählern Vorsprung. Man könnte also das Wort vom „Sechs-Punkte-Spiel“ in den Mund nehmen. In den letzten neun Heimspielen hat Augsburg immer gepunktet, gewonnen haben sie davon sechs. Nürnberg hat die letzten drei Spiele verloren.

Iserlohn – Düsseldorf

Die Tabellensituation beim Westderby ist nicht ganz so eindeutig wie bei dem im Südwesten, doch lässt es kaum mehr Raum für Phantasie. Sieben der letzten acht Spiele haben die Roosters verloren, unterbrochen wurde diese Niederlagenserie lediglich von dem mittlerweile fast surreal anmutenden 1:0-Sieg gegen München. Ausgerechnet.

Gegen die Mannschaft also, gegen die DEG im letzten Spiel vor Weihnachten, nach zuvor zwei Siegen, eine 2:0-Führung verspielte. Das erste Spiel in Iserlohn gewann die DEG 3:2 n.V., die zweite Partie in Düsseldorf 4:2.

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München – Ingolstadt

Das Spitzenspiel des 31. Spieltages findet im späten Slot statt. Der ERC fordert Tabellenführer München heraus. Ingolstadt ist das zurzeit heißeste Team der DEL mit vier Siegen am Stück, darunter waren auch zwei Auswärtssiege in Augsburg in Köln. Dabei gibt es bei den Spielverläufen zwischen beiden Teams bei den letzten Auftritten durchaus Ähnlichkeiten. Gegen Schwenningen drehte der ERC ein 0:2, gegen Augsburg gar ein 0:3. Der EHC holte nach ähnlichen Rückständen noch Siege Düsseldorf und Straubing, gewann übrigens seine letzten drei Spiele.

Die ersten beiden Spiele fanden in Ingolstadt statt. Spiel eins gewann München 7:4, Spiel zwei verlor der Tabellenführer 6:4. Die Niederlage in Ingolstadt war erst die zweite Auswärtsniederlage dieser Saison für den EHC.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Bremerhaven – Krefeld 1:0 n.V.
Straubing – Berlin 2:0
Wolfsburg – Köln 5:2
Schwenningen – Mannheim 5:4
München – Ingolstadt 0:5
Iserlohn – Düsseldorf 1:2
Augsburg – Nürnberg 1:5

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