Verfolgerduell

Topduell in Mannheim, wo die Adler versuchen, den Tigers Platz zwei abzujagen. Und vielleicht wackelt der EHC ja in Düsseldorf?

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Augsburg – Krefeld

Der AEV bewegt sich so ein bisschen zwischen den Welt. Zum Anschluss an die Preplayoffplätze reicht es nicht, aber die drei Teams im Tabellenkeller halten sich die Panther, zumindest bisher, ganz gut vom Leibe. Ins Wochenende starteten die Panther mit einer 0:6-Klatsche in München. Aber zurzeit wird sowieso eher zu Hause gepunktet. Und das inzwischen auch schon seit acht Spielen in Folge.

Der KEV kassierte zum Auftakt des Wochenende eine knappe Niederlage im Straßenbahnderby. Aber im Unterschied zum AEV holte der KEV die Punkte eher gar nicht. Fünf der letzten sechs Spiele hat Krefeld verloren. Einen Lichtblick gabs unter der Woche beim Kantersieg in Berlin. Die ersten beiden Spiele fanden in Krefeld statt. Der AEV gewann 4:3 n.V, das zweite ging mit 7:4 an den KEV.

Schwenningen – Ingolstadt

Mit einem Auswärtsspiel startete Schwenningen ins Wochenende, da muss man auch gar nicht mehr näher drauf eingehen, wie das ausgegangen ist. Halt so wie immer. Zu Hause haben die Wild Wings aber in den letzten Wochen jedes zweite Spiel gewonnen, seit Mitte Oktober geht das so. Wie endet also diese Partie, wenn man weiß, dass die Wild Wings im letzten Heimspiel Nürnberg unterlagen?

Genau, könnte sein. Dagegen spricht die gute Form der Pinguine, die in den letzten fünf Spielen immer punkteten, vier davon gewannen. Dabei taten sich sich aber sowohl gegen Augsburg, als man ein 0:3 drehte, als auch am Freitag gegen Iserlohn doch ziemlich schwer. Eines ist gewiss, wenn diese beiden Teams in dieser Saison aufeinandertreffen, gibt es Tore satt und der ERC gewinnt: 10:4 in Schwenningen und 6:3 in Ingolstadt.

Köln – Bremerhaven

Zwei Teams im Aufwärtstrend treffen in Köln aufeinander. Nach den beiden Niederlagen gegen Panther jeglicher Art haben die Haie die letzten beiden Spiele wieder gewonnen, es war der erste kleine Durchhänger nach der Länderspielpause. Gepunktet hat der KEC nur ein einem der letzten dreizehn Spiele nicht.

Fischtown hat drei Siege aus den letzten vier Spielen geholt und begann das Wochenende mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Straubing, gegen den man allerdings fast noch nach einer 4:1-Führung unterlag. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen. Mit einem weiteren Sieg geht es für die Nordlichter wieder zurück in die Top-Sechs. Die ersten beiden Spiele gewann Fischtown: 4:3 zu Hause und 5:2 in Köln. Das 5:2 war erst der zweite Sieg überhaupt in der Domstadt.

Mannheim – Straubing

Hätte, hätte, hätte. Hätten die Tigers letzte Woche ihr Spiel gegen München gewonnen, und hätten sich die Adler nicht am Freitag einen Aussetzer in Berlin gegönnt, wäre es in dieser Partie sogar um die Tabellenführung gegangen. Aber alles kam ganz anders, München ist wieder auf sechs Punkte davongezogen, so geht es in dieser Partie im direkten Duell um den Platz hinter dem EHC.

Das sich beide Teams trotz der Niederlagen am Freitag in Torform befinden, ist dennoch unbestritten. Die Adler hatten bis zum Spiel gegen die Eisbären zehn am Stück gewonnen. Die Tigers haben in den letzten sieben Spielen immer gepunktet, aber auch die letzten beiden Spiele verloren. Das erste Spiel in Straubing gewannen die Tigers 3:1, den Adlern gelang bei der ersten Partie die Revanche, sie setzten sich 4:3 durch.

Düsseldorf – München

Seit der Länderspielpause hat die DEG viel Schwung verloren, doch gerade scheinen sich bessere Zeit anzukündigen. Den gerade hat man wieder zwei Siege eingefahren, erst gegen Fischtown, da musste eine Verlängerung her, dann gegen die Pinguine, wo es am Ende doch auch wieder ziemlich eng wurde.

Sieht man sich Ergebnisse und Spielverläufe beider Teams in den letzten Wochen an, braucht die DEG wohl ein üppiges Polster vor Beginn des Schlussdrittels. Denn wenn es eine Mannschaft gibt, die weiß, wie Aufholjagden funktionieren, sind das die Bayern. Aktuell hat der EHC eine neue Serie gestartet. Nach drei Niederlagen gab es zuletzt wieder zwei Siege am Stück. Die ersten beiden Partien zwischen beiden Teams waren eng, der EHC gewann aber beide: 3:2 zu Hause und 2:1 in Düsseldorf.

Wolfsburg – Iserlohn

In Wolfsburg kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Teams, von denen das eine zurzeit gerade heißzulaufen scheint, das andere sich irgendwie gefühlt aber immer noch in der Vorbereitung befindet. Und Fortschritte sind bei den Roosters wirklich nur schwer zu erkennen. Die Grizzlys gewannen zuletzt gegen Schwenningen und IN Nürnberg.

Iserlohn hat gerade drei Niederlagen am Stück kassiert, alle mit einem Tor Unterschied, aber das bringt auch keine Punkte. Iserlohn hat die letzten sieben Auswärtsspiele verloren, was fast schon Schwenningen-Format hat. Die ersten beiden Spiele gewannen die Grizzlys, zu Hause 3:2 n.P., in Iserlohn 5:1.

Berlin – Nürnberg

Die Eisbären, nehmen wir doch nur die letzten beiden Partien, sind eine Wundertüte. 1:5 gegen den KEV, und dann ein 5:1 gegen heißlaufende Adler. Das passt so überhaupt nicht zusammen. Und es stellt sich die Frage, ob die Eisbären einfach manche Partien nicht ernst nehmen. Sie sind eines der besten Heimteams der DEL, haben aber drei der letzten fünf Heimspiele verloren.

Nürnberg hat die letzten beiden Spiele verloren, beide zu Hause, setzte sich aber davor zwei Mal auswärts durch. Zurzeit holt man die Punkte also eher in der Fremde. In den beiden ersten Spielen gewannen die Berliner. 6:2 zu Hause und 3:2 n.P. in Nürnberg.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Schwenningen – Ingolstadt 1:5
Köln – Bremerhaven 1:4
Augsburg – Krefeld 4:3
Düsseldorf – München 3:2
Mannheim – Straubing 3:0
Wolfsburg – Iserlohn 5:3
Berlin – Nürnberg 3:2

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