Erhöhte Schlagzahl, Runde 28, zweiter Teil

Der zweite Teil des 28. Spieltages befasst sich hauptsächlich mit den Teams der DEL, die nach dem Deutschland-Cup noch nicht wieder so richtig in Schwung gekommen sind. Mit dem Tabellenkeller. Mit den Sorgenkindern.

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Zunächst ein Blick auf die Tabelle nach der Länderspielpause. Es gibt eindeutige Sieger und Verlierer, wobei es sich empfiehlt, diese Tabelle gerade im Hinblick auf den AEV mit etwas Vorsicht zu genießen. Mit den zwei Spielen, die ihm fehlen wäre da noch ein ganz schön großer Satz drin.

Wolfsburg – Schwenningen

Niklas Sundblad wird nicht, wie sich im Laufe der Woche herausgestellt hat, nächster Coach beim KEV. Auch wenn er da während dieser Spielzeit noch so oft auf der Tribüne in Krefeld gesessen hat. Die Wild Wings waren einfach schneller. Und angesichts der unübersichtlichen Lage in Krefeld kann man es dem Schweden kaum verdenken, sich für die Schwarzwälder entschieden zu haben.

Relativ zügig ging die Angelegenheit über die Bühne, am Montag wurde Paul Thompson gefeuert.  Dann saßen die Verantwortlichen in Schwenningen kurz zusammen. „Hm, wenn könnte man denn anrufen?“ Und einen Tag später wurde Sundblad als neuer Coach präsentiert. Genau so ist das wahrscheinlich gelaufen.

Ein leichtes Erbe tritt Sundblad  beim Schlusslicht nicht an. Und viel Zeit, sein neues Team kennenzulernen, hatte er auch nicht. Dennoch wäre es den Grizzlys wahrscheinlich lieber gewesen, die Wild Wings hätte noch einen Spieltag länger gewartet. Schwächste Auswärts hin oder her, zunächst einmal macht der Trainerwechsel die Schwenninger ein ganzes Stück unkalkulierbarer.

Die Wild Wings haben die letzten zehn Auswärtsspiele verloren (13 ist Vereinsrekord), aus den letzten elf Partien holten sie nur sechs Zähler. Und sie könnte heute die ersten Mannschaft sein, die die 100-Gegentore-Marke überschreitet. Mit anderen Worten, die haben große Defensivprobleme.

Die Grizzlys tanzen schon die gesamte Spielzeit immer hart an der unteren Grenze der Preplayoff-Linie. Sie sind nach dem KEV das schwächste Heimteam. Aber sie haben auch in vier der letzten fünf Spiele gepunktet.

Die ersten beiden Aufeinandertreffen gingen an die Niedersachsen, die zu Hause 5:3 und in Schwenningen 4:0 gewannen.

Augsburg – Ingolstadt

Es ist bereits das dritte Panther-Derby dieser Spielzeit, die ersten beiden Spiele waren sehr knapp, doch beide gewann der ERC, 2:1 in Ingolstadt und 3:2 in Augsburg.

Was spricht für den AEV? Seine letzten drei Heimspiele hat er gewonnen, zudem haben die Panther in den letzten sieben Spielen vor eigenem Publikum immer gepunktet. Da ist durchaus eine Aufwärtstendenz zu erkennen. Platz zehn ist in Schlagdistanz, mit einem Sieg könnte Augsburg heute an Wolfsburg vorbeiziehen.

Der ERC dagegen könnte das Spiel in Augsburg nützen, um wieder in die obere Tabellenhälfte zu springen, wenn es optimal liefe, wäre es sogar möglich, an den Eisbären vorbeizuziehen, dafür wäre allerdings ein Kantersieg nötig. Ingolstadt hat in den letzten drei Spielen gepunktet, zwei davon gewonnen.

Düsseldorf – Bremerhaven

Die Mannschaft, die an der Deutschland-Cup-Pause am schwersten zu tragen hat, ist eindeutig die DEG. Während die anderen Teams, die in der unteren Tabellenhälfte herumkrebsen, ohnehin die meiste Zeit der Saison hart zu kämpfen haben, muss man bei der DEG mittlerweile von einem regelrechten Einbruch sprechen.

In den neun Spielen nach dem Break gab es sieben Niederlagen für die Mannschaft von Harry Kreis. Vielleicht macht ja ein wenig Hoffnung, dass beide Siege in Heimpartien geholt wurden?

Es gibt gewisse Parallelen zu Fischtown, die sich nach dem Länderspielbreak ebenfalls schwer taten, allerdings scheinen die Pinguins mittlerweile die Kurve bekommen zu haben. Sie holten vier Siege aus den letzten fünf Spielen.

In den ersten beiden Spielen gewann jeweils das Auswärtsteam: Die DEG 6:0 – nach wie vor ist das die höchste Heimniederlage von Fischtown diese Saison. Bremerhaven 1:0 in Düsseldorf. Es war die einzige Heimpartie, in der die DEG in dieser Saison torlos blieb.

Heiner

Düsseldorf – Bremerhaven 3:0
Augsburg – Ingolstadt 2:3 n.V.
Wolfsburg – Schwenningen 1:4

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