Gipfeltreffen-Déjà-vu

Ein von der Dramaturgie sicherlich nicht perfekt angelegter Spieltag steht bevor, wenn er mit dem Spitzenspiel München vs. Mannheim beginnt und der Partie Krefeld vs. Straubing endet. Ist halt kein Wunschkonzert.

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München – Mannheim

Mit der Top-Begegnung des Sonntags startet der 27. Spieltag. Zumindest was die Tabellenposition der beiden Mannschaften betrifft. Betrachtet man die aktuelle Form, sieht das schon ein bisschen anders aus.

Denn während die Adler seit der Länderspielpause unaufhaltsam marschieren, sieben Siege am Stück, darunter zwei Shutouts, läuft es beim EHC gerade in die Gegenrichtung. Aber man hat ja genug Vorsprung, um sich auch mal eine kleine  Schwächephase leisten zu können. Natürlich spielen die zahlreichen  Ausfälle und die Abstellungen für die U20-WM bei den Bayern eine Rolle, aber das sah bei den Adlern zu Beginn der Saison ja auch nicht viel anders aus.

München hat die letzten beiden Partien verloren, erstmals überhaupt gab es zwei Niederlagen am Stück in dieser Saison, und gegen die Roosters blieb der EHC auch erstmals ohne Torerfolg in dieser Spielzeit. Das erste Aufeinandertreffen zu Saisonbeginn gewann der EHC 7:2. Das zweite Spiel am letzten Sonntag in München gewannen die Adler 3:2 n.V.  Und da schon war der Punktgewinn der Gastgeber ziemlich glücklich.

Bremerhaven – Iserlohn

Setzt der völlig unerwartete Dreier der Roosters gegen Tabellenführer München vom Freitag bei den Sauerländern Kräfte frei? Das herauszufinden, müssen wir und die Partie in Bremerhaven anschauen. Seit fünf Partien haben die Roosters auswärts nicht mehr gepunktet, seit sie ihren einzigen Auswärtsdreier in Mannheim holten.

Fischtown holt drei Siege aus den letzten vier Spielen, das ist die eine Seite, die andere ist, dass die Nordlichter nach ihrer Partie vom 26. Spieltag zwei Tage mehr Zeit hatten zu regenerieren. Die letzten beiden Heimspiele haben die Pinguins gewonnen. Die beiden Mannschaften treffen bereits das dritte Mal aufeinander. Das erste Spiel in Bremerhaven gewannen die Roosters 2:1 n.V., das zweite in Iserlohn 5:1.

Köln – Ingolstadt

Beide Teams sind mit einer Niederlage ins Wochenende gestartet, für beide Teams gingen damit Serien zu Ende. Für die Haie war es die erste Partie nach neun Spielen, in der sie nicht punkten konnten, erstmals  seit zehn Spielen schossen die Haie nur ein Tor, außerdem war es die erste Niederlage nach zuvor fünf Siegen.

Und der ERC musste erstmals nach fünf Siegen zu Hause wieder eine Niederlage einstecken. Auswärts gabs für die Schanzer zuletzt drei Niederlagen am Stück. Zurzeit stehen beide Teams punktgleich im Mittelfeld, Köln hat jedoch eine Partie weniger gespielt. In den ersten beiden Spielen gewann jeweils das Heimteam. Ingolstadt 3:1, Köln 3:2 n.V.

Schwenningen – Nürnberg

Ein Comeback wie gegen die Eisbären gelang den Wild Wings am Freitag nicht in Mannheim. Aber warum sollten die Schwenninger auch plötzlich beginnen, auswärts zu punkten? Zu Hause haben sie jedoch zwei der letzten drei Heimspiele gewonnen, für die Wild Wings ist das schon echt viel.

Zu Gast ist Nürnberg, das mit einem Sieg in Ingolstadt ins Wochenende gestartet ist. Die Franken haben drei ihrer letzten vier Auswärtsspiele gewonnen. Lediglich gegen Bremerhaven gingen sie leer aus in dieser Phase. Die ersten beiden Spiele gegen die Wild Wings gewannen die Ice Tigers: 4:1 in Nürnberg und 5:3 in Schwenningen.

Wolfsburg – Berlin

Zu überzeugen wussten die Eisbären zuletzt selten, aber vielleicht stellt ja das 3:1 vom Donnerstag gegen die DEG eine Trendwende da? Denn gegen die Rheinländer gab es endlich mal wieder einen Dreier.  In Wolfsburg werden wieder jede Menge Eisbären-Fans dabei sein. Das Spiel gegen die Niedersachsen ist das, was für die Berliner einem Derby am nächsten kommt.

Für die Grizzlys endete am Freitag in Straubing eine Serie von drei Siegen. Eine weitere Niederlage an diesem Wochenende kann sich Wolfsburg nun eigentlich nicht mehr leisten. Denn der AEV hat zu Platz zehn aufgeschlossen. Immerhin haben die Panther aber an diesem Sonntag spielfrei. Vorbeiziehen können sie also nicht. Die ersten beiden Spiele fanden in Berlin statt: Das erste gewannen die Eisbären 4:1, das zweite Wolfsburg 6:5 n.V.

Krefeld – Straubing

Mit einem Spitzenspiel beginnt der Spieltag, mit immerhin der Beteiligung einer Spitzenmannschaft endet er. Eine Woche früher hätte man sich die Angelegenheit bei den Tigers vielleicht einfacher vorgestellt. Aber der Rausschmiss unter der Woche von Brandon Reid nach der Pleite gegen Bremerhaven macht den KEV doch einen  Tick unkalkulierbarer. Auch wenn die Tigers natürlich als Favorit in die Begegnung in Krefeld gehen. Aber so war das auch am Freitag beim Spiel des EHC in Iserlohn.

Der KEV hat sechs der letzten sieben Spiele verloren, zuletzt drei in Folge. Die Tigers haben eine Serie von vier Siegen am Laufen. Von den letzten zwölf Partien haben die Tigers nur zwei verloren. Es tritt bei dieser Partie auch die Mannschaft mit dem besten Angriff gegen die mit der schwächsten Verteidigung an. Beide könnten die 100 knacken. Die einen hinten, die anderen vorne. Die ersten beiden Partien in Straubing waren torreich: 4:3 n.V. und 5:3 für die Tigers.

 

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

München – Mannheim 0:1
Bremerhaven – Iserlohn  0:1
Schwenningen – Nürnberg 4:3 n.V.
Köln – Ingolstadt 5:0
Wolfsburg – Berlin 0:5
Krefeld – Straubing 3:5

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