Gipfelfest

Am Mittwoch gehts nach Krefeld, am Donnerstag nach Berlin. Und am Freitag spielt der ganze Rest. Die DEL feiert Halbzeit. Ab sofort gehts strammen Schrittes auf die Playoffs zu.

Krefeld vs. Bremerhaven

Berlin vs. Düsseldorf

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Alte-Knacker-Zeit in der DEL. Das wird interessant. Viele junge Spieler, ob bei den München Justin Schütz oder J.J. Peterka, Mannheims Tim Stützle, Berlins Lukas Reichel sind abgereist zur U-20-WM, ausnahmslos wichtige Stützen in ihren Heimatclubs. Wie kommt die DEL ohne die jungen Wilden zurecht?

Krefeld – Bremerhaven

Den 26. Spieltag eröffnet das Duell der Antarktis-Vögel. Es ist eine Partie, die zu verlieren beide Teams sich kaum erlauben können. Vor allem nicht der KEV, der in dieser Saison die schwächste Heimmannschaft stellt.

Beide Teams kamen mit großen Schwierigkeiten aus der Länderspielpause, die Pinguine haben inzwischen den Anschluss an Platz zehn verloren, Bremerhaven ist aus der Spitzengruppe abgestürzt. Der KEV hat seine letzten drei Heimspiele verloren, aus den letzten sechs Spielen gab es lediglich einen Dreier gegen die Wild Wings.

Bei Bremerhaven dagegen schien sich das Blatt zuletzt zu wenden, nach den Heimsiegen gegen Nürnberg und Schwenningen mussten sie am Sonntag jedoch einen Rückschlag in Ingolstadt hinnehmen. Das erste Spiel in Krefeld gewann Fischtown 2:1.

Berlin – Düsseldorf

Zeigten die Eisbären am Freitag noch eine furiose Aufholjagd gegen die Haie, auch wenn es am Ende nur einen Punkt ab, offenbarten sie am Sonntag ein völlig anderes Gesicht. Sie ließen sich auf das Niveau der Wild Wings herunterziehen und verloren bei den Schwarzwäldern noch 4:5 nach einer 3:1-Führung. Für die Eisbären war es bereits die dritte Niederlage am Stück. Nur durch den Spielausfall in Köln konnten sie dennoch Platz vier halten.

Die DEG ist nach der Länderspielpause noch nicht wieder in Schwung gekommen. Dabei spielt auch der Spielplan eine entscheidende Rolle. Mit München, Köln, Mannheim und Straubing unterlagen sie gegen Teams, die alle oben mitspielen. Seit dem Break hat die DEG von acht Partien nur zwei gewonnen, nämlich die gegen den ERC und Augsburg. In den letzte fünf Auswärtsspielen gingen die Rheinländer immer leer aus.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams fand in Düsseldorf statt, die DEG gewann 4:0.

Mannheim – Schwenningen

Wo liegt eigentlich Schwenningen? Genau zwischen München! Zweimal innerhalb von acht Tagen treffen die Adler auf den Vizemeister. Dazwischen liegt eben die Partie gegen die Wild Wings, quasi als Pausenzeichen. Wie treten die Adler auf nach dem Eishockeyfest in München, der bisher besten Partie der Saison, was die Leistung BEIDER Mannschaften betrifft?

Zweifelsohne befinden sich die Kurpfälzer in einem Hoch seit der Länderspielpause, sieben Siege am Stück haben sie mittlerweile eingefahren, lediglich beim EHC gaben sie einen Zähler ab, der sich fast wie eine Niederlage angefühlt habe muss. Die Adler knüpfen ähnlich wie Schwenningen wieder an die Form der Vorsaison an. Nach erzielen Toren sind sie inzwischen nach Straubing wieder das erfolgreichste Team neben dem Rivalen aus München.

Das Schlusslicht aus Schwenningen überraschte am Sonntag mit einem Sieg gegen die Eisbären, der mehr als glücklich ausfiel. Mit diesem Dreier beendeten die Wild Wings eine Serie von drei Niederlagen. Auswärts hat das schwächste Gastteam der DEL neunmal in Folge verloren.

Aber aufgepasst: Gegen kaum ein anderes Team war die Bilanz der Adler in der letzten Saison so schlecht wie gegen die Wild Wings (2:2). Und ausgerechnet gegen Mannheim fuhren die Wild Wings ihren höchsten Saisonsieg ein beim 6:1 im Oktober. Allerdings haben die Oktober-Adler mit denen aus dem Dezember nichts mehr gemein.

Ingolstadt – Nürnberg

Derbyzeit in Ingolstadt. Dem Sieger winkt ein Platz unter den ersten Sechs. Nur ein Zähler trennt beide Teams vor dieser Partie. Allerdings haben die Ice Tigers durch den Spielausfall in Köln auch eine Begegnung weniger ausgetragen.

Zu Hause haben die Schanzer seit der Länderspielpause keine Zähler mehr abgegeben, fünf Siege am Stück haben sie vor eigenem Publikum eingefahren. Die schlechte Heimbilanz vom Beginn der Saison ist längst Geschichte.

Für die Franken gab es zuletzt nach fünf Siegen am Stück zwei Niederlagen gegen Fischtown und Straubing. Das erste Spiel in Ingolstadt gewannen die Ice Tigers 5:1. Es war die höchste Niederlage des ERC in dieser Saison.

Augsburg – Köln

Zumindest zu Hause läuft es beim AEV mittlerweile wieder. Und um den Anschluss auf Platz zehn nicht zu verlieren, brauchen die Panther jetzt jeden Punkt. In den letzten sechs Heimspielen hat der AEV immer gepunktet, vier dieser Spiele gewonnen.

Mit den Haien kommt jedoch das neben Mannheim zweite Team der Stunde. Seit der Länderspiel haben die Haie erst ein Spiel verloren, gegen Straubing war das. Und auch erst nach Verlängerung. Von den letzten neun Partien hat Köln acht gewonnen. Und aus der aktuellen Top-Sechs fehlten in dieser Phase nur die Münchner unter der Gegnerschar.

Aus dem ersten Aufeinandertreffen gibt es für die Haie noch eine Scharte auszuwetzen. Sie unterlagen nämlich zu Hause 1:3 am 10 Spieltag. Als die Panther ihren letzten Auswärtssieg holten.

Iserlohn – München

Nimmt man die aktuellen Tabellenpositionen des jeweiligen Gegners, sieht es für die Münchner ähnlich aus wie für den Gegner am Sonntag aus Mannheim. Vor dem dritten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenclubs bleibt noch einmal kurz Zeit um durchzuschnaufen.

Verletzungsmisere der Münchner hin oder her, ein Dreier gegen die Roosters sollte ein No-Brainer sein. Schlechteste Offensive gegen beste Defensive. Zweitschwächstes Heimteam gegen beste Auswärtsmannschaft, gegen torgefährlichste Auswärtsmannschaft. Nach der Hälfte der Saison haben die Münchner fast doppelte so viele Tore wie die Roosters geschossen. Unglaublich.

Seit der Länderspielpause haben die Roosters genau einen Dreier geholt. Sieben von acht Spielen verloren. Und dabei bleiben sie VIERMAL ohne eigenes Tor. Und zweimal blieben sie bei einem Treffer stehen.

Und der EHC? Hat seit der Länderspielpause eine ausgeglichene Bilanz, vier Siege, vier Niederlagen. Das zeigt schon irgendwie, dass der Motor ins Stocken geraten ist. Vielleicht sind die Roosters, die das erste Spiel in München 1:5 verloren, ja doch nicht ganz chancenlos? Quatsch.

Straubing – Wolfsburg

Gerade haben die Tigers einen neuen Vereinsrekord aufgestellt, was Heimsiege am Stück betrifft: Zehn. Jetzt können sie den nächsten jagen. Am Ende der Saison 2010/11 – als sie im Halbfinale an den Eisbären scheiterten – konnten sie am Ende der Hauptrunde 17 Heimsiege verbuchen. 12 haben sie schon. Und vier Heimpartien habe sie noch im Dezember. Bereits in der ersten Heimpartie nach dem Jahreswechsel könnte der Rekord also bereits eingestellt werden! Die Tigers haben die letzten drei Spiele gewonnen.

Übrigens genau wie die Grizzlys. Auch die haben drei Partien am Stück gewonnen, auswärts sind die Niedersachsen ebenfalls seit drei Partien ungeschlagen. Sie brauchen den Dreier, um sich weiter den AEV vom Halse zu halten.

Straubing befindet sich zurzeit zwischen Hammer und Amboss. Acht Zähler hinter dem EHC, vier vor den Adlern. Und die müssen sich am Sonntag ja gegenseitig die Zähler wegnehmen. Das könnte die Tigers zum großen Gewinner dieses Wochenendes machen. Vorausgesetzt, die Hausaufgabe werden erledigt. Das erste Spiel in Wolfsburg gewann Straubing 3:1.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Krefeld – Bremerhaven 0:2
Berlin – Düsseldorf 1:5
Straubing – Wolfsburg 1:5
Mannheim – Schwenningen 3:4
Augsburg – Köln 3:4
Ingolstadt – Nürnberg 2:4
Iserlohn – München 3:1

He is losing his touch

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