Gleich ist Halbzeit

Das Spitzenduo bestreitet am 25. Spieltag Heimspiele. Und die haben es durchaus in sich. Während die Tiger die DEG empfangen, kommt es im München zur Neuauflage des Finales aus dem Vorjahr.

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Ingolstadt – Bremerhaven

Die Partie ist sowohl für den ERC als auch die Pinguins ein wenig richtungsweisend. Sechs Punkte trennen den Tabellenneunten aus Ingolstadt noch von den Grizzlys, Fischtown hat sogar noch einen Zähler mehr. Aber der Verlieren könnte sich in der Situation wiederfinden, plötzlich die Teams, die von hinten nachdrängen, auf Distanz halten zu müssen.

Die Schanzer mussten zuletzt zweimal auswärts ran, in Straubing und Mannheim, in beiden Partien zogen sie den Kürzeren. Zuhause haben sie jedoch die letzten vier Partien gewonnen, zum Teil recht deutlich, unter den Besuchern war dabei unter anderem München.

Bei Fischtown zeigt die Formkurve nach einer längeren Durststrecke, die ihnen sechs Niederlagen in sieben Spielen bescherte, langsam wieder nach oben. Sie gewannen ihre letzten beiden Spiele, allerdings jeweils zu Hause, gegen Nürnberg und Schwenningen. Das erste Spiel in Ingolstadt ging mit 4:3 n.V. an die Schanzer.

Augsburg – Iserlohn

Die Panther spielen keine gute Saison, aber die Roosters spielen eine richtig schlechte mit zum Teil desaströsen Ergebnissen. Und die Sauerländer mussten sich nicht mit der Doppelbelastung CHL herumschlagen. Augsburg hat acht der letzten zehn Spiele verloren und startete mit einem 2:3 in Düsseldorf ins Wochenende. Zu Hause hat der AEV in den letzten fünf Partien aber immer gepunktet und dabei dreimal gewonnen.

Iserlohn hat aus den letzten zehn Spielen sogar drei gewonnen, nur fühlt es sich bei den Roosters gar nicht so an. Dreimal blieben sie in dieser Phase ohne eigene Treffer, dreimal kamen sie nicht über ein Tor hinaus. Das 7:5 gegen die Adler fühlt sich mittlerweile fast bizarr an. Sieben der letzten acht Auswärtsspiele hat der IEC verloren. Das erste Spiel gegen den AEV gewann Iserlohn 5:3 zu Hause.

Wolfsburg – Krefeld

23 Tore gab es in den letzten beiden Partien mit KEV-Beteiligung. Elf davon durch die Pinguine, geht das jetzt immer so weiter? Ins Wochenende startete der KEV mit einer 5:8-Niederlage gegen stark verletzungsgeschwächte Münchner. So richtig weitergeholfen hat das nicht, bei einem Sieg hätten sie heute die Grizzlys überholen können. Das muss aber vorerst verschoben werden. Vier der letzten fünf Spiele hat der KEV verloren.

Diesmal geht es gegen die Grizzlys, die vielleicht gerade und langsam ins Rollen kommen. Aber halt eher auswärts: Siege in Bremerhaven, Berlin und Iserlohn gab es da zuletzt, die beiden letzten Heimpartien haben die Niedersachsen dagegen verloren. Zu ihrer Entschuldigung muss man aber hintanfügen, dass dies Pleiten gegen Mannheim und Köln waren: Also die zwei Mannschaften, die seit der Länderspielpause so richtig ins Rollen gekommen sind. Das erste Spiel in Krefeld gewann Wolfsburg 3:2.

Köln  – Nürnberg

Nach einer Siegesserie, die sich über fünf Spiele erstreckte, erleben die Franken gerade einen Durchhänger, zuletzt gab es Niederlagen gegen Fischtown und Tigersville. Nicht die beste Ausgangsposition, um Haie anzutreten, die gerade erstmals in dieser Saison so richtig heißlaufen. Ein Spiel haben die Haie seit der Länderspielpause verloren, gegen dasselbe Team übrigens, gegen das die Ic Tigers am Freitag unterlagen.

Dieser Niederlage folgten fünf Siege am Stück, wobei die Serie am Freitag in Berlin fast geendet hätte, als die Haie nach einer 4:1-Führung noch in die Verlängerung mussten. Zu Hause haben die Haie die letzten beiden Spiele gegen Krefeld und Iserlohn gewonnen. Da sind die Ice Tigers natürlich eine ganz andere Hausnummer. Im ersten Aufeinandertreffen unterlagen die Haie 0:4.

Straubing – Düsseldorf

Keine Mannschaft hat in dieser Saison so viele Punkte vor eigenem Publikum erhamstert wie die Tigers. Ihr Heimserie könnte heute zweistellig werden. Und wann begann diese Serie? Am sechsten Spieltag … nach einer Heimniederlage gegen die DEG, die nach wie vor die einzige Mannschaft stellt, die in dieser Saison in Straubing gewinnen konnte. Da gibt es also, noch eine Scharte auszuwetzen.

Die DEG hat gerade eine schwere Zeit hinter sich mit drei Niederlagen am Stück, wobei die Pleite gegen die Haie sicherlich die schmerzhafteste war. Mit einem Arbeitssieg am Freitag gegen den AEV konnte man sich wieder ein wenig Luft verschaffen. Doch bräuchte man den Dreier, um sich weiter aus eigener Kraft unter den Top-Sechs zu halten. Die letzten vier Auswärtsspiele hat die DEG verloren.

München – Mannheim

Das Spiel der Spiele des 25. Spieltages findet natürlich in München statt, wo der Vizemeister seinen Chef empfängt. Und die Adler werden natürlich darauf erpicht sein, die Schmach aus dem ersten Aufeinandertreffen, als sie vor eigenem Publikum mit 2:7 untergingen, vergessen zu machen. Und die Ausgangssituation ist gar nicht so schlecht …

Zum einen, so sah es zumindest am Freitag auch, wenn es nicht ein Schachzug des Dons war, um wichtige Akteure für das Top-Spiel zu schonen, sind die Münchner zurzeit stark verletztungsgeschwächt. Das zeigte sich am Freitag schon beim 8:5 in Krefeld. Auch wenn der EHC dort drei Punkte mitnehmen konnte.

Zum anderen sind die Adler vom ersten Spiel mit der aktuellen Mannschaft kaum mehr zu vergleichen. Defensiv sind sie mittlerweile gefestigt, und offensiv haben sie deutlich an Sicherheit dazugewonnen. Und dann spricht auch noch die aktuelle Form für die Kurpfälzer. Die sind seit sechs Spielen ohne Punktverlust, die Münchner verloren drei der letzten sieben Partien.

Schwenningen – Berlin

Die Eisbären starteten mit einem Rückschlag ins Wochenende, konnten aber nach 1:4-Rückstand immerhin noch einen Punkt gegen die Haie ertrotzen, die Aufgabe gegen die Wild Wings sollte da ein ganzes Stück leichter ausfallen. Das erste Aufeinandertreffen diese Saison kann dahingehend jedoch keinen Anhaltspunkt gegen, da es noch gar nicht stattgefunden hat. (Angesetzt ist es für Anfang März, da kann man ja dann vielleicht nochmal drauf zurückkommen.) Letzte Saison gewannen die Berliner dreimal gegen Schwenningen.

Business as usual gab es bei den Wild Wings zum Auftakt des Wochenende, nämlich eine Niederlage. Man fragt sich langsam schon, wie die Ergebnisse gegen München und Straubing zustande kamen, wenn danach wieder drei klare Niederlagen folgten.  Von den letzten acht Spielen haben die Wild Wings sieben verloren, gefühlt waren es aber zehn.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Ingolstadt – Bremerhaven 5:0
Wolfsburg – Krefeld 2:4
Augsburg – Iserlohn 0:4
Köln – Nürnberg 0:4
Straubing – Düsseldorf 2:1
München – Mannheim 4:5 n.V.
Schwenningen – Berlin 5:4

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