Fünf vor … 52

Es wird ja doch noch einmal spannend an der Spitze. Gelingt es München, auf den letzten Drücker die Adler noch abzufangen? Der Vorsprung ist auf vier Zähler zusammengeschmolzen, der EHC spielt in Krefeld, die Adler empfangen Bremerhaven.

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Krefeld – München

Wer stellt das schwächste Team aus den letzten zehn Partien? Krefeld. Wer stellt das stärkste Teams aus den letzten zehn Partien: München. Und so gesehen ist es ganz schön unrealistisch, dass der KEV noch den Sprung in die Preplayoffs schafft. Lediglich eines der letzten zehn Spiele haben die Pinguine gewonnen. Die Gäste haben zehn der letzten zehn Spielen gewonnen, weil elf von zehn Spielen einfach nicht geht.

Der Start der Bayern ins neue Jahr kann als misslungen betrachtet werden. Es gab eine Niederlage zu Hause gegen Schwenningen. Wahrscheinlich hatte man einfach zu lange gefeiert. Davor gab es vier Siege am Stück, danach elf Dreier! Das letzte Mal ging der EHC kurz vor Weihnachten ohne Punkte vom Eis. Beim Heimspiel gegen die Adler. Was haben diese Teams aus dem Südwesten nur an sich?

Angesichts dieser Zahlen hat das Duell was von David gegen Goliath, wobei sich David noch im Laufstall befindet. Und schläft. Auf dem Bauch. Gefesselt. Kann der KEV die Münchner schlagen? Ausgeschlossen ist das nicht, schließlich entführten die Pinguine beim ersten Spiel in München (1:2) drei Punkte. Das zweite Heimspiel gewann die Bayern 2:0, das erste Spiel in Krefeld 5:2.

Köln – Nürnberg

Lacroix startet seine Karriere als Coach der Haie mit vier Siegen, es begann also vielversprechend, doch noch einem punktlosen Wochenende ist ein Platz unter den ersten Sechs nicht mehr ganz so sicher, wie es vor Freitag noch schien. Und natürlich steht das Heimrecht für die erste Playoffrunde auf dem Spiel. Da könnten die Ice Tigers ein dankbarer Gegner sein.

Die haben zwar eine famose Aufholjagd hinter sich, aber das Wochenende hat gezeigt, sie sind  noch lange nicht da, wo sie hinwollen. Ein 2:7 in München, ein 2:8 in ISERLOHN, und die Auswärtstournee wird heute in Köln fortgesetzt. Die große Frage: Wie hat Nürnberg das desaströse Wochenende verarbeitet? Viel Zeit zum Nachdenken gab es nicht, was nicht das Verkehrteste ist, aber auch die Zeit für Analysen ist knapp gewesen.

Gerade das hätte aber wichtig sein können, denn in dieser Saison haben die Franken gegen Köln noch keine Bäume ausgerissen. Die Haie gewannen die beiden Spiele in Nürnberg 3:2 und 2:1, das erste Heimspiel 4:1.

Straubing – Berlin

Noch nie waren die Eisbären unter Stephane Richer so erfolgreich wie jetzt, in der entscheidenden Saisonphase. Erstmals unter seiner Leitung holten sie zwei Dreier in Folge, sie befinden sich auf dem besten Wege, einen neuen Saisonrekord aufzustellen: DREI DREIER IN FOLGE!

Schwache Chancen haben die Hauptstädter noch, für die Preplayoffs sogar das Heimrecht zu ergattern, in diesem Zusammenhang ist das Duell mit den Tigers eine Art Endspiel, denn die Niederbayern sind der direkte Tabellennachbar, wenn auch mit zehn Punkten Vorsprung. Verlieren die Eisbären heute, ist Platz acht nicht mehr erreichbar.

Die Gastgeber dagegen könnten sich noch in Richtung der Top-Sechs orientieren, Ingolstadt hat gerade einmal fünf Zähler Vorsprung. Straubing hat die letzten drei Heimspiele gewonnen.

Das erste Heimspiel gewann Straubing 5:3 gegen Berlin, die Spiele in Berlin endeten 4:0 für die Eisbären und 0:1 n.P. für die Tigers.

Mannheim – Bremerhaven

Krisengipfel in Mannheim. Tabellenplatz eins ist wieder in Gefahr nach der völlig überraschenden Niederlage in Wolfsburg. Die Adler können also tatsächlich noch verlieren, der Vorsprung auf München ist nach der Pleite gegen die Grizzlys auf nur noch vier Zähler zusammengeschrumpft. Vielleicht ist sogar der Rekord der besten Hauptrunde aller DEL-Zeiten in Gefahr? Oder war es einfach nur ein Geschenk an die alte Mannschaft des Trainers?

Zu Gast ist mit den Pinguins eine Mannschaft, die wirklich in Schwierigkeiten steckt, sieben Niederlagen in Folge! Die Formkrise kommt wahrlich zur Unzeit, die Chancen auf eine direkte Qualifizierung fürs Viertelfinale sind so langsam, aber sicher dahingeschmolzen.

Die Partie könnte eventuell zu einem Spektakel werden. Zwei der drei torgefährlichsten Teams der DEL stehen sich gegenüber. Die Adler stellen die beste Offensive, Fischtown ist das effektivste Team der DEL, braucht die wenigsten Torschüsse.

Die ersten beiden Spiele in Bremerhaven gingen in die Verlängerung: Bremerhaven gewann eines 2:1, Mannheim eines 5:4. Das erste Spiel in Mannheim endete 4:1 für die Adler.

Ingolstadt – Schwenningen

Der ERC hat ein Ein-Punkte-Wochenende hinter sich, gegen die Adler blieb man zu Hause chancenlos, in Düsseldorf scheiterte man nach Penaltyschießen. So endete eine Serie von drei Siegen … Dennoch, von der Papierform her ist die Partie gegen die Wild Wings, eine klare Sache. Alles andere als ein Sieg der Schanzer wäre eine Enttäuschung und Überraschung.

Doch Obacht, die Schwenninger kommen mit einem Sieg in Bremerhaven im Rücken nach Oberbayern. Davor gab es eine knappe Niederlage in Iserlohn und ein Sieg in Düsseldorf. Sie kämpfen also noch, um die Saison nicht als Tabellenletzter abzuschließen.

Die bisherige Bilanz: Das erste Heimspiel gewann der ERC 6:0, die Spiele in Schwenningen endeten 4:3 für Ingolstadt und 5:1 für die Wild Wings.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Krefeld – München 6:5 n.V.
Köln – Nürnberg 0:5
Straubing – Berlin 1:2
Mannheim – Bremerhaven 1:5
Ingolstadt – Schwennningen 4:5

Wenn das nur annähernd so kommt, wird ihm der Tagessieg kaum zu nehmen sein.

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