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Platz eins und zwei nach der Hauptrunde sind vergeben, über die Reihenfolge besteht vielleicht noch eine kleine Unsicherheit, rein rechnerisch ist es auch der Spieltag, an dem Schwenningen seine letzte Chance verspielt. Der KEV steht vor einem Endspiel in Berlin, doch alles Weitere wird weiterhin offenbleiben.

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Augsburg – Straubing

Beide Mannschaften sind mit Siegen ins Wochenende gestartet, dabei tat sich der AEV allerdings gegen Iserlohn letztendlich doch deutlich schwerer als Straubing gegen die Haie. Für die Tigers ist es ein 6-Punkte-Spiel, wenn es noch etwas werden soll mit einem Platz unter den ersten Sechs, der AEV dagegen hat noch ein kleines Polster.

Die Panther haben die letzten vier Heimspiele immer gepunktet, dreimal fiel die Entscheidung dabei aber erst nach Penaltyschießen, dreimal gewannen sie. Straubing hat drei der letzten vier Auswärtsspiele verloren. Das erste Spiel in Augsburg gewannen die Tigers 5:2. In Straubing endeten die Spiele 2:1 n.V. für die Tigers und 2:4.

Bremerhaven – Schwenningen

Zwei Verlierer nach dramatischen Partien vom Freitag treffen in Bremerhaven aufeinander. Die Pinguins verloren erst im Penaltyschießen bei der DEG, die Wild Wings hielten gegen die Eisbären lange gut mit, nur um am Ende aber leer auszugehen.

Die Pinguins befinden sich im Saisontief. Sechs Spiele in Folge haben sie verloren, die Formkrise kommt zu einer Unzeit, sie sind gerade dabei, eine Platzierung in der Top-Sechs zu verspielen. Die Wild Wings haben ihre letzten drei Spiele verloren. Auswärts sind sie nicht zu unterschätzen, wie die kürzlichen Siege in München und Düsseldorf zeigten.

In der laufenden Saison hat Bremerhaven alle Spiele gegen die Schwarzwälder gewonnen. Die beiden Spiele in Schwenningen endeten 2:3 und 2:5, das erste Spiel in Bremerhaven gewannen die Pinguins 3:0.

Wolfsburg – Mannheim

Beide Teams haben sich gerade in den Playoffs schon hochdramatische Spiele geliefert, doch ein solches ist heute nicht direkt zu erwarten. Die Saison der Grizzlys ist verflucht, es gelingt ihnen ab und zu mal ein gutes Drittel, aber über sechzig Minuten halten sie es kaum jemals durch. Gerade haben sie wieder fünf Spiele in Folge verloren. Als schwächste Defense der DEL empfangen sie nun das torgefährlichste Team der Liga, den souveränen Tabellenführer aus Mannheim.

Mannheim hat 13 Spiele in Folge gepunktet und dabei zwölf Dreier geholt, sie bewegen sich in ähnlichen abgehobenen Sphären wie der noch amtierende Meister. Am Freitag hielten sie sich am ERC schadlos, immerhin ein sicherer Playoffkandidat, was sollen da die Grizzlys entgegensetzen können? Immerhin, die Adler gewannen zwar ihre beiden Heimspiele 6:3 und 5:1, aber der letzte Auftritt in Wolfsburg brachte eine von drei Niederlagen aus den letzten zwölf Auswärtsspielen (3:4 n.V.).

Düsseldorf – Ingolstadt

Der ERC holte sich am Freitag eine blutige Nase gegen die Adler, während die DEG gegen Bremerhaven, ebenfalls zu Hause, mit einem blauen Auge davon kam und die Partie nach einem Penaltyschießen für sich entschied. Nach den zwei Niederlagen vor der Länderspiele zeigt bei Düsseldorf also die Formkurve wieder nach oben.

Die Pleite gegen Mannheim war für den ERC die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen, darunter Dreier gegen Krefeld und Wolfsburg, Erfolge, die also durchaus mit Vorsicht zu genießen sind und wenig über die momentane Verfassung aussagen. Die DEG holte sich am Freitag Platz drei von den Haien zurück, der ist für den ERC aber bei vier Punkten Rückstand alles andere als unerreichbar. Mit einem Sieg in Düsseldorf wären die Schanzer wieder mittendrin im Geschehen.

Und die DEG scheint dem ERC zu liegen: Die ersten drei Partien gewann Ingolstadt, zweimal 3:2 n.V. und das letzte Heimspiel 1:0.

Köln – München

Das zweite Spitzenspiel des Spieltages neben der Partie in Düsseldorf findet direkt in der Nachbarschaft statt: Die Haie haben den Meister zu Gast. Der stellte am Freitag mit dem zehnten Dreier am Stück einen neuen Vereinsrekord auf, der weiter ausbaufähig ist.

Die Haie kassierten gegen Straubing zum selben Zeitpunkt ihre erste Niederlage der Arä Lacroix und mussten Platz drei wieder der DEG überlassen. Von allen Playoffkandidaten haben die Haie die wenigsten Tore geschossen, jetzt spielen sie gegen die zweitbeste Defense der DEL – eine echte Herausforderung. Letztmals ohne Punkte ging München am 21.12 gegen die Adler vom Eis.

Die ersten drei Partien gegen die Haie hat München allesamt gewonnen: 2:1 n.V. und 5:2 zu Hause, das erste Spiel in Köln gewannen die Bayern 4:3 n.P.

Berlin – Krefeld

Das vielleicht interessante Spiel von Runde 47 findet in Berlin statt. Es ist eine Art Endspiel um Platz zehn zwischen den Eisbären und den Pinguinen. Dank des Sieges vom Freitag haben die Eisbären noch ein kleines Polster, das die Ausgangslage für den KEV ziemlich klarmacht: Alles andere als ein Sieg der Gäste dürfte Krefeld wohl aus dem Preplayoffrennen werfen.

Die Berliner haben von den letzten zehn Spielen zwei gewonnen, beide auswärts, nämlich in Schwenningen und Bremerhaven, die letzten vier Heimspiele gingen jedoch an die Gegner. Im selben Zeitraum gab es auch für den KEV acht Niederlagen, die beiden Siege fuhren sie zu Hause ein, gegen Wolfsburg und Berlin. Auswärts haben die Pinguine ihre letzten fünf Spiele verloren.

Die bisherigen Resultate: In Krefeld 1:3 und 6:2 aus KEV-Sicht. Das erste Spiel in Berlin gewannen die Eisbären 5:3.

Iserlohn – Nürnberg

Beide Teams starteten mit Niederlagen in den Spieltag. Nürnberg wurde in München abgefertigt, der IEC holte immerhin einen vielleicht doch etwas unerwarteten Zähler aus Augsburg mit. Wollen die Roosters die Illusion einer Preplayoffchance weiter aufrechterhalten, müssen sie die Ice Tigers schlagen.

Von den letzten zehn Heimspielen haben die Roosters nur drei gewonnen, die Franken holten aus den letzten zehn Spielen sieben Siege und haben mittlerweile gute Chancen, am Ende der Hauptrunde auf Platz zehn zu stehen. Bisher gewann bei diesem Duell immer das Heimteam, Nürnberg 7:1 und 5:2, Iserlohn 6:3.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Augsburg – Straubing 0:3
Bremerhaven – Schwenningen 4:3
Wolfsburg – Mannheim 2:0
Düsseldorf – Ingolstadt 3:2
Köln – München 4:3
Berlin – Krefeld 5:1
Iserlohn – Nürnberg 2:4

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