Vorspeise, Hauptgang, Wintergame IV

Der 39. Spieltag beginnt mit einem Donnerstagsspiel, Poulin darf gegen die Adler spielen, es folgt ein verhältnismäßig normaler Freitag, mit nur fünf Spielen, versteht sich, bevor dann am Samstag das vierte Wintergame der DEL stattfindet. Das übrigens zum 50. Spieltag gehört. Neben den Playoffs einer der Höhepunkte der Saison.

Mannheim vs. Berlin

Konferenz am Freitag

Wintergame

Tippspiel

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Mannheim – Berlin

Zum dritten Mal spielen die Adler gegen die Mannschaft, die sie dereinst als Rekordmeister ablösten. Die ersten beiden Partien war mehr oder weniger klare Angelegenheiten. Die Kurpfälzer dominierten den Gegner und erarbeiten sich Chancen en masse. Allerdings verloren sie auch beide Partien. Dabei war es nicht so sehr die Defensive, die dem Tabellenführer Schwierigkeiten bereitete als der Mann, der bei den Eisbären bei beiden Spielen zwischen den Pfosten stand: Kevin Poulin.

So kommt es, dass der Tabellenneunte die einzige Mannschaft stellt, die gegen die Adler in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat. Die Fakten: Mannheim hat das torgefährlichste Team der DEL, nur Wolfsburg und Schwenningen schießen weniger Tore als die Berliner. Außerdem sind die Kurpfälzer das beste Heimteam der DEL. Aktuell haben die Adler vier Siege in Folge eingefahren, eine bessere Serie hat zur Zeit nur der KEV vorzuweisen. Die Berliner haben vier ihrer letzten fünf Spiele verloren, einen Sieg gab es in dieser Phase nur bei den dauerkriselnden Roosters.

Die ersten beiden Spiele endeten 4:1 in Berlin, 3:2 in Mannheim, mit dem besseren Ende jeweils für die Eisbären.

Krefeld – München

Für die Pinguine läuft es derzeit optimal, während die Verfolger schwächeln, fährt der KEV einen Sieg nach dem anderen ein, befindet sich in der erfolgreichsten Phase der bisherigen Saison. Sechs Siege am Stück konnten die Pinguine einfahren, darunter unter anderem gegen Teams aus der Spitzengruppe wie Augsburg und Mannheim. Zu Hause hat der KEV die letzten drei Spiele gewonnen, im Unterschied zu den Auswärtsspielen holte man dabei jeweils Dreier.

Mit München ist eine Mannschaft zu Gast, die in den letzten sieben Spielen gepunktet hat, zwei davon verlor und auswärts drei Siege (Dreier) in Folge holte. Kleiner Nachteil für den Meister, er musste am Dienstag bereit CHL spielen. Zwei Spiele gab es bereits, das erste gewann der KEV 2:1, das zweite verlor er 0:2. Beide Partien fanden in München statt.

Schwennningen – Ingolstadt

Die Wild Wings haben ihre letzten beiden Spiele gewonnen. Dabei setzten sie sich gegen so unterschiedliche Gegner wie München und Wolfsburg jeweils im Penaltyschießen durch. Wie häufig, wenn die Wild Wings spielen, geht es für die Schwarzwälder darum, die Rote Laterne Richtung Wolfsburg versandfertig zu machen.

Der ERC hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und kann sich wieder auf Platz sechs konzentrieren. Fischtown muss in Straubing ran, der AEV spielt auswärts. Da fehlt eigentlich nur noch die volle Punktzahl in Schwenningen. Die ersten beide Spiele gewann der ERC: 6:0 zu Hause und 4:3 in Schwenningen.

Wolfsburg – Nürnberg

Fünf Spiele in Folge haben die Grizzlys verloren, Tiefpunkt war die Niederlage am Sonntag in Schwenningen, die das Rennen um die Rote Laterne wieder völlig offen gestaltet. Zu Hause unterlag Wolfsburg zuletzt Krefeld und München. Wolfsburg hat bisher die meisten Gegentreffer zugelassen und die zweitwenigsten Tore erzielt.

Die Franken befinden sich zwar immer noch im Rennen um einen Preplayoffplatz, aber die Chancen werden bei 13 Zählern Rückstand langsam sehr übersichtlich. Zwei Nachholspiele auf den KEV, schön und gut, aber die müssen ja auch erst einmal gewonnen werden. Nürnberg hat vier der letzten fünf Spiele verloren, lediglich im Derby gegen den AEV konnten die Franken drei Punkte einfahren. Die ersten beiden Spiele gewann Nürnberg 3:2 n.V. in Wolfsburg und 5:1.

Straubing – Bremerhaven

Nur ein Punkt trennt Tigers wie Pinguins, dementsprechend wichtig ist das direkte Aufeinandertreffen, um Fischtown zu überholen, brauchen die Tigers aufgrund des schlechteren Torverhältnisses allerdings einen Dreier: Und sie stünden, abhängig davon, wie der ERC spielt, unter den Top-Sechs der DEL.

Die Tigers haben in vier der letzten fünf Spiele gepunktet, drei davon gewonnen, lediglich gegen München blieben sie ohne Ausbeute. Für die Pinguins gab es, ungewöhnlich genug, zuletzt zwei Niederlagen am Stück gegen Ingolstadt und Köln. Die Niederlage in Köln war bereits die dritte in Folge für die Nordlichter. Die ersten beiden Spiele fanden in Bremerhaven statt. 3:1 gewann jedes Team einmal.

Iserlohn – Augsburg

Es läuft miserabel bei den Roosters. Aus den letzten zehn Spielen haben sie die wenigsten aller Punkte in der DEL geholt. Von den letzten elf Spielen haben die Sauerländer zehn verloren, zuletzt gab es acht Pleiten am Stück. Wenig tröstet es da, dass die letzten sechs Niederlagen alle nur mit einem Tor Unterschied waren.  Zu Hause verlor Iserlohn die letzten fünf Spiele. Den letzten Heimsieg gab es Anfang Dezember (2018) gegen die Eisbären.

Wie gut, wird man sich bei den Roosters sagen, dass jetzt die Panther kommen. Drei Spiele in Folge verloren. Und auswärts läuft beim AEV nicht viel zusammen. In der Fremde haben die Panther nämlich sieben ihrer letzten acht Spiele verloren, sogar in Wolfsburg!  Das erste Spiel in Iserlohn gewannen die Panther 7:6, nach wie vor ist das die torreichste Partie dieser Spielzeit. Zu Hause gewann der AEV 4:2.

Köln – Düsseldorf

Einst von Thomas Sabo ins Leben gerufen, mittlerweile schon eine kleine Tradition in der DEL, das alle zwei Jahre stattfindende Wintergame, nun bereits in seiner vierten Auflage. Und bereits zum zweiten Mal treffen die Haie und die DEG bei diesem Event aufeinander. Nur dass diesmal die Haie die Gastgeber sind.

Traditionell gewinnt beim Wintergame die Heimmannschaft. Auch wenn 2017 bei der Partie in Sinsheim theoretisch Schwenningen Gastgeber war. Aber sowas von theoretisch. Nürnberg 4:3 gegen die Eisbären, die DEG 3:2 gegen Köln, Mannheim 7:3 gegen Schwenningen, als kleine Erinnerung.

Gibts einen Favoriten? Klar: Die Haie mit ihrem attraktiven Spielstil, dem perfekten Spielaufbau und ihrem Vermögen, in jedem Spiel eine Chance nach der anderen zu erarbeiten (also zwei). Und sie gehen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Es ist das vierte Auswärtsspiel in Folge, und die ersten drei haben sie gewonnen. Auf jeden Fall nicht: Die DEG mit ihrem langweiligen, spielerisch einfältigen Spielaufbau, mit dem sie bei zwei Spielen weniger gerade einmal vier Punkte vor den Haien stehen.

Düsseldorf hat drei der letzten vier Heimspiele verloren. Lediglich die Roosters konnten sie in dieser Phase schlagen. Das kann jeder. Die ersten beiden Spiele gewann die DEG, 4:3 zu Hause und 3:2 n. V. in Köln. Muss Zufall sein.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Mannheim – Berlin 5:2
Schwenningen – Ingolstadt 2:4
Wolfsburg – Nürnberg 0:4
Straubing – Bremerhaven 2:5
Krefeld – München 5:0
Iserlohn – Augsburg 3:5
Köln – Düsseldorf 1:3

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2 Kommentare zu „Vorspeise, Hauptgang, Wintergame IV

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