Nachbarschaftsduelle im Fokus

Jede Menge Aufeinandertreffen von Tabellennachbarn stehen auf dem Programm, es könnte der Tag der Sechs-Punkte-Spiele werden: Schwenningen vs. Wolfburg, der KEV vs. Berlin, Köln vs. Bremerhaven, AEV vs. DEG, um die Partien beim Namen zu nennen. Die Adler müssen nach Iserlohn, München nach Straubing. Jede Menge Zündstoff. 

Konferenz am Sonntag

Tippspiel

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Köln – Bremerhaven

Für die Haie ist es das dritte Heimspiel von vier Spielen in Folge vor heimischem Publikum. Und bisher lief es ganz ordentlich mit Siegen gegen Ingolstadt und Iserlohn. Nächster Gegner ist Tabellennachbar Fischtown, der mit einer Niederlage ins Wochenende gestartet ist. Es wird für die Haie kein Spaziergang gegen die mit Verletzungsproblemen kämpfende Mannschaft von der Nordsee, die auswärts zuletzt jedoch Probleme hatte. Vier der letzten fünf Spiele in der Fremde haben die Nordlichter verloren. Gegen Bremerhaven haben die Haie in dieser Saison noch keinen Zähler liegenlassen. Die ersten beiden Spiele Bremerhaven gingen an Köln: 6:2 und 3:2.

Iserlohn –  Mannheim

Das derzeit formschwächste Team der DEL stellen die Roosters, das formstärkste dagegen kommt aus der Kurpfalz. Die Roosters haben ihre letzten sieben Spiele verloren, den letzten Sieg gab es Mitte Dezember gegen Wolfsburg, dem zwei weitere Niederlagen voraus gingen. Von den letzten zehn Partien haben die Sauerländer also nur EINE Partie gewonnen.

Dem stehen die Adler mit zuletzt drei Siegen gegenüber, unter anderem gegen auch am Freitag gegen Angstgegner (in dieser Saison jedenfalls) Düsseldorf. Die Adler haben von ihren letzten zehn Spielen acht gewonnen. Nach der aktuellen Form zu schließen, kann es also nur einen Sieger geben. Auswärts haben die Adler vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Iserlohn ist seit vier Spielen zu Hause sieglos.

Außerdem: Mannheim hat die beste Offensive sowie die beste Defensive der DEL. Die Roosters haben nach Wolfsburg die meisten Gegentreffer kassiert. Das spricht für eine torreiche Begegnung. Mannheim gewann die ersten beiden Spiele: 3:2 in Iserlohn und 6:2 zu Hause.

Krefeld – Berlin

Team der Stunde in der DEL sind die Pinguine, mit einer Serie von fünf Siegen am Stück kann zur Zeit in der Liga keiner mithalten. Am nächsten kommt noch Tabellenführer Mannheim mit drei Siegen in Folge. Und jeder einzelne Zähler ist wichtig, mit Vehemenz ist es dem KEV in den letzten Wochen seit Weihnachten gelungen, Platz zehn abzusichern.

Umso interessanter wird nun die Begegnung mit den Eisbären, die nur noch fünf Zähler vor den Pinguinen liegen. Langsam ist der Rekordmeister unter Zugzwang. Drei der letzten vier Spiele haben die Berliner verloren, in vier der letzten sechs fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Wenn der KEV nicht ständig in die Verlängerung müsste, wäre er längst dran. Die ersten beiden Spiele gewannen die Eisbären: 3:1 in Krefeld und 5:3 zu Hause.

Augsburg – Düsseldorf

Entscheidende Frage bei Spielen mit dem AEV ist zur Zeit: Spielen die Panther zu Hause oder auswärts. In der Fremde lassen sie tüchtig Federn, der Anschluss ans Spitzentrio droht verloren zu gegen. Zu Hause haben die Panther zehn der letzten elf Partien gewonnen.

Zu Gast ist mit der DEG die zweitbeste Auswärtsmannschaft der DEL, nur Mannheim hat auswärts mehr Punkte geholt. Die DEG startete mit einer Niederlage gegen die Adler ins Wochenende nach einem echten Spitzenspiel am Freitag. Auswärts hat Düsseldorf drei der letzten vier Spiele verloren. Die ersten beiden Spiele gewann die DEG, die sich 2:1 n.V. in Augsburg durchsetzte und das Heimspiel 5:3 gewann.

Schwenningen – Wolfsburg

Quasi ein vorgezogenes Endspiel um die Rote Laterne. Schwenningen ist Dauerträger, aber auch die Grizzlys sind nicht ohne Ambitionen. Eine Traumkombination: Die schlechteste Offense der DEL spielt gegen die schlechteste Defense. Die Grizzlys haben fast doppelt so viele Gegentreffer wie Schwenningen Tor geschossen hat. Und ganz wichtig: Gewinnen die Wild Wings ohne Verlustpunkte, lassen sie die Niedersachsen in der Tabelle hinter sich.

Schwenningen beendete am Freitag eine Serie von drei Niederlagen mit einem höchst erstaunlichen und verdienten Sieg beim Meister, wo sich die Wild Wings im Penaltyschießen durchsetzen. Die Grizzlys unterlagen dem KEV in der Verlängerung und kassierten die vierte Niederlage am Stück. In den letzten vier Spielen kassierte Wolfsburg alleine 22 Gegentreffer! Die ersten beiden Spiele in Wolfsburg endeten 3:0 für die Grizzlys und 1:2 n.P.

Straubing – München

Sechs Spiele in Folge haben die Münchner gepunktet, am Freitag endete eine Serie von vier Siegen mit einer Heimniederlage gegen die Wild Wings nach Penaltyschießen. Die Tigers haben in sechs der letzten sieben Spiele gepunktet, starteten das Wochenende ebenfalls mit einem Penaltyschießen – gegen die Eisbären – waren dabei aber im Unterschied zu den Münchner erfolgreich. Die ersten beiden Spiele in München verloren die Tigers jeweils knapp: Mit 1:3 und 3:4. In der letzten Saison verlor Straubing beide Heimspiele gegen den EHC.

Ingolstadt – Nürnberg

Eine Partie, in der alles möglich sein könnte. Beide Teams sind augenblicklich extrem schwer einzuschätzen. Fangen wir mit der Vergangenheit an: Von den letzten neun Spielen in Ingolstadt hat Nürnberg nur eines gewinnen können. Grundsätzlich ist Ingolstadt also kein guten Pflaster für die Franken. Der ERC hat drei der letzten vier Spiele gewonnen, mit ein wenig Mithilfe durch die Konkurrenz könnten die Schanzer heute wieder auf einen Platz unter den ersten Sechs klettern.

Nürnberg zeigte am Freitag gegen den AEV, zu was die Mannschaft in der Lage ist, beendete damit eine Serie von drei Niederlagen. Auswärts haben die Ice Tigers die letzten beiden Spiele verloren: Die fanden aber auch in Mannheim und München statt. Das kann also mal passieren. Spiel 1 und 2 gewann der ERC: 4:3 in Nürnberg und 4:1 zu Hause.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Drittelstatistik

Das Startdrittel der Adler ist schon ziemlich phänomenal. Nicht ganz so groß sind die Abstände im Mitteldrittel, aber im Schlussabschnitt ist der Vorsprung von Mannheim und Düsseldorf doch schon wieder erstaunlich. Und was ist das bei Nürnberg im Schlussabschnitt? Resignation? Die „gehts schon los“-Haltung der Wild Wings im Startdrittel ist was schon lustig. Fast wie das „ist schon vorbei?“ der Ice Tigers im Schlussdrittel.

Heiner

Augsburg – Düsseldorf 3:2
Köln – Bremerhaven 4:0
Krefeld – Berlin 1:5
Iserlohn – Mannheim 3:4
Straubing – München 2:1
Schwenningen – Wolfsburg 2:3 n.V.
Ingolstadt – Nürnberg 1:4

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