Es könnte Tore hageln – Spieltag 16

Spieltag 16 wartet mit dem Duell Meister gegen Rekordmeister auf, außerdem treffen die beiden torgefährlichsten Teams der DEL direkt aufeinander, es könnte lustig werden am Seilersee. Das Trauerspiel der Woche findet in Wolfsburg statt.

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München – Berlin

Meister gegen Rekordmeister. Mit dieser Partie startet die DEL am Donnerstag ins Wochenende. Für ihre Verhältnisse sind die Münchner etwas holprig in die Saison gestartet, doch dieses Bild hat sich mittlerweile geändert. Nach fünf Siegen haben sie sich fest in der Spitzengruppe etabliert, zumindest vorübergehend könnten sich sich mit einem Sieg am ERC vorbeischieben und auf Platz zwei klettern.

Die Bayern haben ihre letzten drei Heimspiele gewonnen, auf die Eisbären trafen sie bereits am ersten Spieltag der Saison, als sie in Berlin 4:2 gewannen. Die Berliner haben drei ihrer letzten vier Auswärtsspiele gewonnen.  Sie bräuchten den Sieg in München, um sich wieder Näher an die Spitzengruppe heranzuschieben.

Viel wird bei der Begegnung davon abhängen, inwieweit der EHC in der Lage ist, den derzeit besten Goalie der DEL, Kevin Poulin, vor unlösbare Aufgaben zu stellen.

Iserlohn – Mannheim

Es könnte ein Spiel der Superlative werden. Da haben wir auf der einen Seite die Roosters, nach Tabellenführer Mannschaft das beste Heimteam der DEL. Und auf der anderen Seite stehen die Adler, die die zweitbeste Auswärtsmannschaft stellen. Ein paar Zahlen dazu: Keine Mannschaft lässt mehr Chancen des Gegners pro Partie zu als die Roosters, nämlich 62 (alle Abschlüsse), keine Mannschaft lässt weniger Schüsse auf das eigene Tor zu als Mannheim (21).

Außerdem erabeitet sich Mannheim die meisten Chancen pro Spiel (58 Schüsse!). Das sind aber noch nicht alle Zahlen: Iserlohn ist das torgefährlichste Team der DEL (58 Treffer) vor Mannheim (56). In zwei Werten unterscheiden sich beide Mannschaften aber grundlegend: Die Adler haben die beste Defense zusammen mit Ingolstadt (32 Gegentreffer), die Roosters die durchlässigste (60 Gegentore, also fast doppelte so viele). Und das hat Auswirkungen auf den zweiten Wert: Die Punktzahl.

Rückwirkend erklären diese Zahlen auch irgendwie das Ergebnis des ersten Aufeinandertreffen zwischen Iserlohn und Mannheim in dieser Saison. Die Adler gewannen 6:2. Eigentlich sollte man für die zweite Partie noch viel mehr Treffer erwarten müssen.

Die Adler haben sechs Dreier in Folge eingefahren, derzeit ist keine Mannschaft erfolgreicher. Auswärts fuhren die Kurpfälzer drei Siege am Stück ein. Iserlohn lebt von den Punkten, die man zu Hause holt. Bis auf die Partien gegen Augsburg und Straubing haben die Sauerländer alle Heimspiele gewonnen, zuletzt zwei am Stück gegen Nürnberg und Düsseldorf.

Wolfsburg – Köln

Bei einem Blick auf die Tabelle wird schnell deutlich: Alle Teams, die schlechter als zehn stehen, haben den Trainer schon entlassen. Bis auf Köln. Und irgendwann werden auch dort die Marktmechanismen greifen. Nach dem katastrophalen Auftritt der Haie gegen Krefeld gehen die Gründe für einen Verbleib Peter Draisaitls langsam aus.

Das Argument, Draisaitls Nachfolger müssten mit denselben Spielern antreten, was sollte er also ausrichten, greift zu kurz. Die Haie sind allemal besser als Schwenningen besetzt, und da setzen wir die Messlatte schon ziemlich tief an, spielt aber schlechter.

Ein neuer Trainer kann Impulse setzen, hat vielleicht sogar eine Spielidee – hey, könnte ja sein! – die D-Cup-Pause gäbe ausreichend Zeit, die Mannschaft kennenzulernen. Gegen Krefeld drängte sich der Eindruck auf, dass die einzelnen Spieler nicht wirklich wussten, was von ihnen gefordert wurde. Und als Team funktionierten die Haie überhaupt nicht. So kann es eigentlich nicht weitergehen.

Köln hat die letzten drei Spiele verloren, auswärts blieben die Haie drei ebenfalls dreimal in Folge ohne Punkte. Die Grizzlys, bei denen der Trainerwechsel schon eine Woche alt ist, hat sechs der letzten sieben Spiele verloren. Kossmann startete in seiner neuen Funktion als Coach der Grizzlys mit einem Sieg gegen Straubing, ohne überhaupt groß mit der Mannschaft gearbeitet zu haben, doch die folgende Niederlage gegen Bremerhaven (3:6) zeigte auch, dass er noch einen langen Weg vor sich hat.

Das erste Spiel gewannen die Haie 2:0. Es war in dieser Saison bisher die einzige Partie, in der die Haie ohne Gegentreffer blieben.

Krefeld – Düsseldorf

Straßenbahnderby in Krefeld. Der KEV könnte mit einem Sieg den Sprung zurück auf eine direkten Playoffplatz schaffen, die DEG will den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen lassen. Gerade mit Derbys haben die Pinguine in dieser Saison gute Erfahrungen gemacht.

Bisher haben sie nämlich alle gewonnen, 6:5 n.V. gegen Iserlohn, 4:3 n.V. gegen die DEG IN Düsseldorf und am Dienstag 3:2 bei den Haien. Im Rennen um den Titel der besten Mannschaften im Westen haben sie im Augenblick die Nase vorne, sieht man mal ab von solchen Petitessen wie der Gesamttabelle. ABER: Der KEV holt seine Punkte zur Zeit nur auswärts. Zu Hausse haben die Pinguine vier Spiele in Folge verloren.

Die DEG holte drei Siege aus den letzten vier Spielen. Sie schwächelt andererseit auswärts: Bei Auftritten in der Fremde gab es in den letzten fünf Partien vier Niederlagen. Kleiner Vorteil für die DEG: Die Pinguine hatten bereits unter der Woche ein Nachholspiel gegen die Haie, dass sie aber ohne großen Aufwand gewinnen konnten.

Schwenningen – Straubing

Schwenningen gegen Straubing. Genau der richtige Augenblick für ein Spiel gegen einen Aufbaugegner. Aber wer baut hier wen auf? Die Tigers erleben gerade ihre erste Ergebniskrise der Saison, nach gutem Start kassierten sie zuletzt fünf Niederlagen am Stück, langsam, aber sicher müssen sie sich eher nach unten orientieren, denn auf die obere Tabellenhälfte zu schielen. Köln liegt auch nur noch zwei Zähler zurück. Dabei muss man aber auch festhalten, dass sich die Niederbayern zur Zeit deutlich unter Wert schlagen.

Zu Gast sind die Tigers beim neben Wolfsburg schwächsten Heimteam der DEL. Allerdings, das sei als Warnung angemerkt, können die Wild Wings im Unterschied zu ihren Auswärtstouren vor eigenem Publikum auch mal punkten. Zuletzt zweimal in Folge!! Unter der Woche hat sich bei den Schwarzwäldern Entscheidendes verändert, sie haben sich von Pat Cortina getrennt.

Hinter der Bande steht jetzt übergangsweise Jürgen Rumrich , der sportliche Direktor. Was macht denn eigentlich ein sportlicher Direktor? Er ist für die Zusammenstellung der Mannschaft verantwortlich. Find ich gut, im Schwarzwald geht es nach dem Verursacherprinzip.

Das erste Aufeinandertreffen gewannen die Tigers zu Hause 2:1.

Ingolstadt – Nürnberg

Die Franken, die unter der Woche bereits eine vorgezogene Partie gegen Straubing bestritten, und das siegreich, stehen diesmal vor eine deutlich schwereren Aufgabe. Es geht zum hartnäckigsten Verfolger des Tabellenführers, nach Ingolstadt.

Die Schanzer haben ihre letzten drei Spiele gewonnen, zu Hause bleiben sie zweimal in Folge ohne Gegentreffer. Sie stellen neben Mannheim die beste Defense der DEL, auch wenn es beim 7:4 in Krefeldam Sonntag für Ingolstadt außergewöhnlich viele Gegentreffer gab.

Mit ihrem Sieg am Mittwoch beendeten die Ice Tigers eine Serie von fünf Niedrelagen am Stück. Auswärts haben die Franken die letzten beiden Spiele verloren. Das erste Spiel in Nürnberg gewann der ERC 4:3.

 

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

München – Berlin 0:3
Ingolstadt – Nürnberg 3:5
Schwenningen – Straubing 5:3
Iserlohn – Mannheim 0:2
Krefeld – Düsseldorf 3:4
Wolfsburg – Köln 3:5

Also intuitiv sind die Tipps aber nicht.

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