Nächstes Schneckenrennen um die Spitze? Spieltag zehn

Vierkampf um die Tabellenspitze. Neu in der Verlosung ist der ERC Ingolstadt, der sich im direkten Duell mit der DEG auseinandersetzen muss. Die Adler spielen gegen Schwenningen, Straubing hat den AEV zu Gast.

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Diesmal wieder mit einer Grafik. Aufgenommen wurden alle Goalies, die in dieser Saison eingesetzt wurden. Gerade im Falle von Kevin Reich, der erst zwei Einsätze hatte, mag das ein wenig verzerren, Ursache dafür ist die herbe Niederlage der Münchner gegen Iserlohn. Gezeigt wird, wie viele Minuten es dauert, bis ein bestimmter Goalie einen Treffer schluckt. Auf einen Punkt gebracht, scheint mir Kevin Poulin im Augenblick der einzige Goalie in der DEL, der Spiele auch alleine gewinnt. Ich bin mir sicher, dass sich die Werte im Laufe der Saison noch annähern, einen Schnitt von 62,25 Minuten zu halten, scheint mir unrealistisch. Aber wenn er eingesetzt wird, profitieren die Eisbären mehr als alle anderen Mannschaften von der Leistung ihres Torstehers.

 

Bremerhaven – München

Fischtown kommt langsam in Schwung, vor allem zu Hause läuft es bei den Pinguins wieder. Zuletzt gewannen sie hier gegen Mannheim, Augsburg und Wolfsburg. Mit einem weiteren Sieg könnten sie den Sprung unter die ersten Zehn schaffen. Vor eigenem Publikum haben die Pinguins erst einmal gegen den EHC gewonnen. In der letzten Saison gewann der Meister dreimal gegen Bremerhaven. Die Münchner wurden am Sonntag vom ERC gestoppt, nach drei Siegen am Stück gegen Spitzenteams, sprich Köln, Nürnberg und vor allem beim Prestigeduell mit den Adlern, gingen sie erstmals wieder leer aus. Drei ihrer vier Auswärtsspiele haben die Bayern gewonnen.

Mannheim – Schwenningen

In Mannheim steht das Südwest-Derby an. Die Adler haben ihr bisher schwächstes Wochenende hinter sich, am Freitag unterlagen sie in einer aufreibenden Partie gegen den Meisters nach Verlängerung, am Sonntag blieben sie erstmals in dieser Saison völlig ohne Punkte gegen die Pouliner. Mannheim stellt die Mannschaft, die sich die meisten Torchancen erarbeitet und die wenigsten gegen sich zulässt. Nun laufen die Adler gegen den mit Abstand schwächsten Angriff der DEL aus. Fünfmal blieben die Wild Wings bereits ohne Torerfolg. Die letzten acht Spiele haben die Wild Wings verloren. Die Adler haben bisher in jedem Heimspiel gepunktet. Von den letzten 13 Heimspielen haben die Kurpfälzer gegen die Wild Wings zwölf gewonnen. Bilanz der letzten Saison: 3:1 für Mannheim.

Krefeld – Berlin

Neben den Tigers stellt der KEV die Überraschungsmannschaft der Saison, vor allem ach, wenn man sich den Saisonstart der Pinguine vor Augen führt. Starteten sie doch mit zwei Niederlagen in diese Saison. Seitdem haben die Seidenstädter sechsmal in Folge gepunktet, in fünf dieser sechs Partien gewonnen. In seinen fünf Heimspielen hat der KEV bisher immer gepunktet, drei der letzten vier gewonnen. Die Eisbären haben ihre letzten beiden Spiele gewonnen, das letzten Wochenende starteten sie mit einem Verlängerungssieg in Schwenningen, dem ein 4:1 gegen Mannheim folgte, ein Dreier, den sie im wesentlichen Kevin Poulin verdankten. Der könnte auch gegen die offensivstarken Pinguine wieder gefordert sein. Die Bilanz der letzten Saison war ausgeglichen. Siegreich war immer das Heimteam.

Straubing – Augsburg

Am letzten Wochenende verpassten die Tigers gegen Nürnberg, als sie erstmal nach vier Siegen am Stück wieder eine Niederlage hinnehmen mussten, den Sprung an die Tabellenspitze. Ingesamt ist die Tabelle am vergangenen Wochenende so start zusammengerückt, dass mit zwei Spielen sowohl nach oben als auch nach unten große Sprünge möglich sind. Das Spiel gegen den AEV hat also eine gewisse Bedeutung dafür, wo die Niederbayern in den nächsten Wochen mitspielen, in der Spitzengruppe oder im Mittelfeld. Mit dem AEV treffen sie auf das beste Auswärtsteam der DEL, das zudem zum fünften Mal in Folge ein Auswärtsspiel bestreitet, drei der letzten vier haben die Panther gewonnen. Augsburg hat ein 6-Punkte-Wochenende hinter sich, bei dem das Team nach einer gewinnen Durststrecke endlich das Torschießen wiederentdeckt hat. Mit einem Sieg kann der AEV bis aus einen Zähler an die Tigers heranrücken. Letzte Saison gewannen die Tigers dreimal gegen Augsburg, darunter beide Heimspiele. Von den letzten sechs Spielen in Straubing hat der AEV nur eines gewonnen.

Wolfsburg – Nürnberg

Woran liegts bei den Grizzlys? Die Niedersachsen haben einen finnischen Trainer und seine Spieler verstehen kein Finnisch? Sechs der letzten sieben Spiele hat Wolfsburg verloren, den einzigen Sieg in dieser Phase gab es ausgerechnet gegen die DEG. Und das war eine sehr enge Geschichte. Auf die Preoffplätze haben die Grizzlys bereits sechs Punkte Rückstand. Zu Gast ist die Mannschaft, die als einzige bereits einen Trainerwechsel hat, wie keine zweite von Verletzungspech geplagt ist, und dennoch regelmäßig punktet. Am letzten Sonntag holten die Franken ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison, mit dem sie verhinderten, dass Straubing die Tabellenführung übernehmen konnte. Wolfsburg hat bisher nach Schwenningen die wenigsten Tore geschossen, die Franken sind nach Mannheim das abschlussfreudigste. Bilanz der letzten Saison: 2:2.

Ingolstadt – Düsseldorf

Einer schwachen Vorstellung gegen Augsburg ließen die Schanzer am Sonntag eine brillante gegen München folgen und absolvierten so ein Wochenende mit ausgeglichener Bilanz, dass ihnen die Chance eröffnet, an diesem Freitag die Tabellenspitze zu übernehmen. Einen Schönheitsfleck hat die Angelegenheit, sie sind nämlich auf das Resultat der Adler angewiesen. Aber die Hauptarbeit kann der ERC selber verrichten, schließlich ist der Tabellenführer zu Gast, auf den man nur zwei Zähler Rückstand hat. Der ERC hat bisher erst ein Heimspiel verloren. Die DEG holte am letzten Wochenende nur einen Punkt, es war das bisher schwächste, zudem die Rheinländer gegen Wolfsburg die erste Niederlage überhaupt in dieser Spielzeit kassierten. Düsseldorf hat in dieser Saison nur einmal nicht gepunktet, und das auswärts. Letzte Saison gewann Ingolstadt dreimal gegen Düsseldorf und schaffte dabei zwei Shutouts.

Köln – Iserlohn

Beim Duell im Westen kommt es zum Aufeinandertreffen der besten Offense der DEL mit der besten Defense. Und weil die Roosters zwei Gesichter haben, ist gleich auch noch die schwächste Defense dabei. Gegen die zweischwächste Offense nach Schwenningen. Wie viele Tore fallen dann da eigentlich? 2, 5, 11? Your guess is as good as mine. Nun gut, die Haie haben von der Torausbeute her gesehen, tatsächlich nach den Wild Wings die wenigsten Treffer erzielt, haben allerdings auch ein Spiel weniger ausgetragen, und zwar eines gegen den KEV. DA wären auf jeden Fall ein paar Tore gefallen. Alles ist relativ. Die Haie haben ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende hinter sich mit Siegen gegen Nürnberg und Schwenningen. Die Roosters, die bisher alle Auswärtsspiele verloren haben, holten einen Sieg gegen Bremerhaven und unterlagen beim Schützenfest gegen den AEV 6:7. Keine Mannschaft lässt mehr Abschlüsse des Gegners zu als der IEC. Im Verlauf der bisherigen Saison bekamen die Sauerländer 363 Schüsse gegen sich, auf Platz zwei liegt Nürnberg mit 310! Bei den Duellen letzte Saison gewann immer die Heimmannschaft. Köln hat die letzten sechs Heimspiele gegen Iserlohn gewonnen.

Heiner

Bremerhaven – München 4:1
Ingolstadt – Düsseldorf 1:3
Straubing – Augsburg 5:3
Krefeld – Berlin 4:5
Mannheim – Schwenningen 0:3
Wolfsburg – Nürnberg 4:0
Köln – Iserlohn 0:4

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