DEL – Viertelfinale 2017/18 – Vorschau IV

Bergfest im Viertelfinale. Wenn man so sagen kann. Man weiß ja gar nicht, wie lange die Serien am Ende dauern. Spiel vier halt. Das darf man sagen. Das ist sicher.

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Tippspiel
Konferenz Dienstag
Konferenz Mittwoch

Alle Serien stehen 2:1 oder 1:2, das ist gehüpft wie gesprungen. Es geht um die Idee. Und die ist, nach drei Viertelfinalspielen hat jede Mannschaft schon ein Spiel gewonnen, mindestens. Das macht noch nicht so furchtbar viel schlauer, stellt aber schon mal sicher, dass es in dieser Saison im Viertelfinale keinen Sweep gibt. Hauptsächlich, weil mich das auch selbst interessiert, habe ich mal eine Grafik erstellt, die alle Viertelfinalserien, die im Best-of-Seven-Modus gespielt wurden, mit der Ergebnisverteilung darstellt. Kann sich jeder raussuchen, in welche Kategorie seine Mannschaft fallen soll.

Und wie sah es für die Mannschaften aus, die Spiel vier gewannen? Im Best-of-Seven-Modus sprechen wir von 56 Serien. Von den Mannschaften, die Spiel vier gewannen, gewannen 46 am Ende auch die Serie (88 %).

WENN die Mannschaft mit Heimvorteil in der Serie Spiel vier gewann, gewann sie auch IMMER die Serie.

Zwei kleine Zahlenspielereien habe ich noch. In der ersten Grafik wird aufgezeigt, wie viele Schüsse die Teams auf das Tor abgegeben haben im Verlaufe der Serien. Nicht dieses neumodische Zeug, nur die Schüsse tatsächlich aufs Tor. And the winner is Mannheim.

Nun sagen diese Zahlen für sich ja nicht unbedingt direkt was aus, außer dass man festhalten kann, dass Mannheim extrem viele Chancen gegen Ingolstadt bekommt. Interessanter ist da schon die folgende Grafik, die sich mit der Schusseffizienz beschäftigt. Von 100 Schüssen landen wie viele tatsächlich im Tor?

Das etwas überraschende Ergebnis: Nürnberg schneidet in dieser Hinsicht noch schlechter ab als Mannheim, das hätte ich anders erwartet. Extreme Effizienz können wir Bremerhaven, München und Berlin unterstellen. Das kann nach Spiel vier aber schon wieder ganz anders ausfallen. Aber das am Dienstag oder Mittwoch jemand die Adler bei den Abschlüssen überholen kann, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Die andere Seite der Medaille ist halt die Goaliestatistik. Gustaf Wesslau hat die Nase vorne vor Timo Pielmeier. 94,2 Prozent. Abartig. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass Pielmeier mehr gefordert war als Wesslau. Spektakulärer. Spricht aber auch wiederum irgendwo für den Kölner Goalie, bzw. die Kölner Defense, die solche Chancen weniger zulässt. Das sieht bei Köln in dieser Hinsicht unaufgeregter aus.
Am interessantesten hinsichtlich Spiel vier finde ich die Partie in Wolfsburg bei der einzigen Serie, in der der Heimvorteil wirklich was zählt.

Heiner

Mannheim – Ingolstadt 4:5 n.2V.
Köln – Nürnberg 3:1
Bremerhaven – München 4:3
Wolfsburg – Berlin 1:2

 

P.S. Vielleicht interessant zum Thema Eishockey und Öffentlich-Rechtliche ist diese Kolumne aus der RNZ.

 

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