DEL – Viertelfinale 2017/18 – Vorschau III

Dritter Viertelfinalspieltag: Drei Serien können sich noch in die ein oder andere Richtung entwickeln, für den ERC vs. Mannheim wird es aber langsam eng.

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München vs. Bremerhaven

Nach der Niederlage in Spiel eins hat der Meister die passende Antwort gefunden. Und es wurde deutlich. Mit dem 6:3 haben die Münchner die Serie ausgeglichen. Von Anfang an war es schwierig sich vorzustellen, dass die Pinguins München schlagen könnten in einer Serie, die über sieben Spiele gehen kann. Der Sieg hat wieder etwas Normalität in die Serie zurückgebracht. Aber Spiel eins hat gezeigt, dass Fischtown in der Lage ist, es für die Münchner so unbequem wie möglich zu machen. Aber zwei Siege in München?

Berlin vs. Wolfsburg

Wie ausgewechselt präsentierten sich die Grizzlys im zweiten Spiel gegen die Eisbären, dabei profitierten sie vor allem von ihrer wiedergefundenen Powerplaystärke. Und so, wie das Spiel lief, war das nicht ganz unwichtig. Zwei Spieldauerstrafen, je eine für jedes Team, ein paar Diszis für die Eisbären und vor allem Powerplays ohne Ende, in jeder Spielart. Beim 5:2 war Wolfsburg vier Mal in Überzahl erfolgreich, die Eisbären einmal. 43:97 Strafminuten wurden verteilt, das war ein neuer Saisonrekord. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Serie weiter sehr giftig bleibt, die Spezialteams dürften auch in Spiel drei eine entscheidende Rolle spielen. Gefragt ist Diszipilin.

Nürnberg vs. Köln

Die Franken zeigten sich in Köln gut erholt von der Auftaktniederlage, bedenklich ist allerdings, wie zu ihren beiden Treffern nach 0:2-Rückstand kamen, um noch eine Verlängerung zu erzwingen. Es mussten zwei 1-auf-0-Situationen her: Aus dem Spielaufbau heraus waren sie nicht in der Lage, die Defense der Haie zu knacken. Es wird also spannend, welche Konsequenzen die Coaches aus dem zweiten Spiel ziehen. Die Haie müssen vielleicht etwas weniger justieren, aber sollten an der Fehlerquote arbeiten.

Ingolstadt vs. Mannheim

Die Schanzer kämpfen gegen die Playoff-Viertelfinal-Geschichte. 42 Serien gab es bisher, in der eine Mannschaft 2:0 in Führung ging. Genau zwei davon konnten noch gedreht werden. Einmal immerhin war es der ERC, dem dieses Kunststück gelang, in der Saison 03/04 gegen Nürnberg. Und die Franken schafften dasselbe mal gegen Hannover (06/07). Ein wenig Pech war dabei bei der Niederlage in Mannheim, wenige Sekunden vor dem Siegtreffer von Daniel Sparre hatte es Laurin Braun auf der Kelle, die Serie auszugleichen, was aber darüber hinwegtäuschen kann, dass der Adler-Sieg völlig in Ordnung ging. Doch Doug Shedden hat seine Mannschaft schon einmal wieder aufrichten können …

Heiner

München – Bremerhaven 5:4
Berlin – Wolfsburg 2:0
Nürnberg – Köln 0:1
Ingolstadt – Mannheim 0:5

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