45. Spieltag – DEL 2017/18 – Vorschau

Der 45. Spieltag ist zweigeteilt. Der Dienstag bietet unter anderem ein Spitzenspiel in Berlin und den Besuch des Tabellenführers in Augsburg. Im Westen steht ein Derby an.

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Tippspiel

Berlin – Wolfsburg

Bemerkenswertes hat sich am Sonntag getan. Die Eisbären haben endlich mal wieder auswärts gewonnen. Und Wolfsburg unterlag dem Team der Stunde in spektakulärer Art und Weise, nachdem man bereits 4:2 vorne gelegen hatte. Bei acht noch ausstehenden Spielen und 18 Punkten Rückstand auf Berlin ist es praktisch bereits ausgeschlossen, dass Wolfsburg noch unter den ersten Vier landet. Und sollten sich die Berliner gegen die Grizzlys einen Dreier holen, ist es auch in der Theorie nicht mehr möglich, dafür ist das Torverhältnis der Eisbären zu gut. Erstmals diese Saison haben die Niedersachsen vier Niederlagen am Stück kassiert.

Das hat sie inzwischen in die Situation gebracht, dass an diesem Spieltag gleich drei Mannschaften an ihnen vorbeiziehen können. Auf einen Schlag wären sie mitten im Preplayoffkampf angekommen. Auswärts hat Wolfsburg die letzten vier Spiele verloren. Die Eisbären haben gerade eine mäßig erfolgreiche Auswärtstournee abgeschlossen, die sie nach drei Niederlagen am Stück immerhin mit einem Sieg in Köln abschließen konnten. Zu Hause haben die Eisbären drei der letzten vier Spiele gewonnen. Bisherige Ergebnisse: Das erste Spiel zu Hause hat Berlin 2:1 gewonnen. In Wolfsburg endeten die Spiele 5:2 für Berlin und 7:4 für Wolfsburg.

Düsseldorf – Straubing

Durch die Niederlage in Mannheim ist die DEG wieder unter den Strich gefallen, der Saisonende und Preplayoffs auseinanderhält. Eine Niederlage gegen die Tigers können sie sich so nicht mehr leisten. Acht Spiele bleiben der DEG noch, ein Vorteil mag sein, dass sie fünf davon zu Hause austragen darf. Die Rheinländer haben drei Spiele am Stück verloren, aus den letzten fünf Heimspielen haben sie nur einen Sieg geholt. Mit Straubing kommt nun die schwächste Auswärtsmannschaft der DEL. Fünf ihrer letzten sechs Partien haben die Niederbayern verloren. Und nur die Tigers haben weniger Punkte zu Hause geholt als die DEG. Das erste Spiel in Düsseldorf hat die DEG 3:2 gewonnen, in Straubing gab es ein 6:3 und eine 1:2-Niederlage.

Augsburg – München

Must-win, so lautet die Bezeichnung für die Partie aus AEV-Sicht, wenn das beste Auswärtsteam und der Tabellenführer die Schwaben besucht. Und dabei spielt es gar keine Rolle, wie sich gleichzeitig die DEG und am Tag darauf Mannheim schlagen. Denn nur mit einem Sieg verliert man die Preplayoffplätze nicht aus den Augen. Das 7:1 gegen den KEV vom Sonntag hat gezeigt, dass die Panther bereit sind. Drei der letzten vier Heimspiele haben sie gewonnen.

München hat sechs der letzten acht Auswärtsspiele gewonnen. Bei den letzten vier Spielen ließ der Meister nur einen Zähler liegen, er befindet sich auf dem besten Wege, die Hauptrunde als Sieger abschzuschließen. Bisher hat der EHC alle Spiele gegen Augsburg gewonnen, ohne einen einzige Zähler abzugeben. Zu Hause 5:2 und 4:3, in Augsburg 3:0. Es war die einzige Partie diese Saison, in der Augsburg zu Hause ohne Tor blieb.

Iserlohn – Krefeld

Während der KEV am Sonntag gnadenlos in Augsburg gegen eine Wand lief, mussten die Roosters eine bittere Niederlage in Bremerhaven einstecken, bei der sie in den letzten Sekunden den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen mussten, so nicht einmal einen Zähler von der Nordsee mitnehmen konnten. Für den KEV ist die Saison praktisch abgeschlossen, für die Roosters geht es, und jeder Punkt ist wichtig, um die Positionierung für die Playoffs.

Zwischen Platz vier und elf ist eigentlich noch alles drin. Krefeld hat erstaunlicherweise drei der letzten fünf Spiele gewonnen. Das ist immerhin ein Sieg mehr, als die Roosters in dieser Phase holen konnten. Von den letzten sechs Heimspielen hat Iserlohn vier gewonnen. Gegen die Pinguine holte der IEC bereits drei Siege. Man gewann 5:3 und 5:4 n.V. in der Seidenstadt und 5:1 zu Hause.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Trainerwechseltabellen

Hat sich der Trainerwechsel bei Straubing gelohnt? Nicht richtig wirklich. Über die Ringwirkungen zu spekulieren, ist aber langsam interessant. Wenn man Stewart nicht entlassen hätte …

Hat sich der Trainerwechsel in Iserlohn gelohnt? Absolutely. 1,71 Punkte gibt es pro Spiel unter Daum, damit sind die Roosters ein Top-Vier-Team. (Wolfsburg 1,52). Und sie sind mittendrin in der Verlosung für Platz vier bis sechs.

Köln? So  mittel. Der Schnitt unter Draisaitl ist nicht gerade berauschend. Okay, aber mehr nicht.

Mannheim? Nun ja, immerhin ist der Schnitt auf über 1 gestiegen. Es wird langsam. Aber gerettet ist die Saison noch lange nicht.

München hat unter Jackson einen Schnitt von 2,13. Kann man sich ja mal drüber Gedanken machen, was der ERC erreicht hätte, wenn Shedden von Anfang an da gewesen wäre. Ob Brandon Buck ab und zu mal einen Blick auf die Tabelle wirft? Und was er dabei denkt? Egal, es ist schon phänomenal, wie Shedden in Ingolstadt eingeschlagen hat.

Heiner

Augsburg – München 0:2
Berlin – Wolfsburg 1:2 n.V.
Iserlohn – Krefeld 5:1
Düsseldorf – Straubing 0:1

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