22. Spieltag – DEL 2017/18 – Vorschau

Die Liga ist in Torlaune. 58 Treffer ab es am Freitag, endgültiger Saisonrekord oder geht es noch besser? Es gibt das Übliche: Das Fernduell von Nürnberg und München um die Tabellenspitze, mit vagen Chancen für die Eisbären, da noch ein Wörtchen mitzureden.

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Tippspiel

Iserlohn – Mannheim

Den Start nach der Länderspielpause hatte man sich bei beiden Teams anders vorgestellt. Sowohl die Roosters als auch die Adler kamen bei ihren Gastspielen in Düsseldorf respektive Krefeld gehörig unter die Räder. Beide Teams beendeten dabei Siegesserien. Der IEC hatte zuvor seine letzten vier Partien gewonnen, die Adler waren sogar fünfmal in Folge ungeschlagen geblieben. Die derben Niederlagen der beiden Clubs waren herbe Dämpfer. Das erste Spiel in Mannheim gewannen die Roosters 5:2.

Nürnberg – Straubing

Tabellenführer gegen Schlusslicht: Die Franken haben bereits mehr als doppelt so viele Zähler wie die Tigers eingefahren, das sieht nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Beide Teams mussten sich zuletzt mit Punkteteilungen zufrieden geben, die Tigers unterlagen zum Start des Wochenendes zu Hause gegen die formstarken Grizzlys, die Art und Weise der Niederlage sorgt für Hoffnung, auch wenn es schon wieder die dritte Niederlage am Stück war. Der letzte Dreier der Tigers liegt bereits fast einen Monat zurück. Nürnberg stellt das beste Heimteam der DEL, neun ihrer elf Heimspiele haben die Ice Tigers gewonnen, den einzigen Nuller gab es bei der letzten Heimpartie, als Wolfsburg zu Gast war. Das erste Spiel in Straubing gewann Nürnberg 5:4.

Schwenningen – Bremerhaven

Die Wild Wings empfangen die Pinguins, und eigentlich kann man fast von einem Spitzenspiel sprechen. Am letzten Spieltag forderten beide Teams das Spitzenduo heraus, während sich die Nordlichter gegen den nun neuen Tabellenführer mit einem Punkt zufrieden geben mussten, überraschten die Wild Wings mit einem deutlichen Erfolg in München, der alles andere als glücklich war. Für die Schwenninger war es der dritte Sieg in Folge, Bremerhaven verlor nach drei Siegen am Stück erstmals wieder, wenngleich die Pinguins auch, wie gesagt, einen Punkt gegen Nürnberg mitnehmen konnten. Bremerhaven hat die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen, die Miniserie begann übrigens mit einem 4:1-Erfolg unmittelbar vor der Länderspielpause in Schwenningen. Die beiden Teams treffen bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Das erste Spiel in Bremerhaven gewann Fischtown 1:0.

Ingolstadt – Düsseldorf

Wer gehofft hatte, die Trainerentlassung beim ERC würde sich als Befreiungsschlag entpuppen, sah sich beim Auftritt der Schanzer in Berlin enttäuscht. Die Pleitenserie setzt sich beim 1:6 fort, der Niederlagenzähler kletterte auf acht Pleiten am Stück. Und holt die DEG einen Dreier beim ERC, fallen die Schanzer unter den Preplayoffstrich. Die DEG legte am Freitag einen Top-Auftritt gegen die Roosters hin, der 6:1-Sieg brachte sie wieder in Reichweite der Preplayoffplätze. Der bisher höchste Saisonsieg gegen formstarke Roosters ließ jedenfalls aufmerken. Das erste Spiel in Düsseldorf gewann der ERC 2:0.

Wolfsburg – Augsburg

Das mit München zur Zeit formstärkste Team der DEL kommt aus Wolfsburg. Fünf der letzten sechs Spiele haben die Grizzlys gewonnen. Ins Wochenende starteten sie mit einem Sieg nach Penaltyschießen in Straubing. Wenn die Grizzlys so weitermachen, dringen sie noch vor Ende des Monats zum Spitzentrio vor. Dem AEV hat die Länderspielpause offensichtlich gutgetan, vor der Pause gab es drei Niederlagen in Folge, am Freitag schenkten sie den Haien ein 7:4 ein. Sind das wieder die Panther vom Beginn der Saison? Das erste Spiel in Augsburg ging ins Penaltyschießen, der AEV gewann 3:2.

Köln – München

Irgendwie dümpeln die Haie in dieser Saison vor sich hin. Fünf der letzten sieben Spiele haben sie verloren. Und die beiden Siege? Gab’s gegen zur Zeit katastrophale Schanzer, wobei eine Verlängerung hermusste. Und gegen nicht gerade brillierende Pinguine, und auch der Erfolg fiel mit 3:2 sehr knapp aus. Auch wenn man DEN Sieg nach dem Erfolg des KEV gegen die Adler vielleicht mit etwas anderen Augen betrachten kann. Zu Gast ist der Meister, acht Siege holte der aus den letzten elf Spielen. Er muss zeigen, dass das 2:5 zum Auftakt des Wochenendes gegen die Wild Wings nur ein Ausrutscher war. Das erste Spiel in München gewann der Meister 3:2.

Berlin – Krefeld

Den Abschluss des Spieltages bildet der Besuch der Pinguine bei den Eisbären. Theoretisch könnte es an diesem Sonntag für die Eisbären bis zu Tabellenspitze gehen, allerdings ist diese Entscheidung bei Spielbeginn schon längst gefallen. Sowohl Nürnberg als auch München müssten sich Ausrutscher leisten. Die Eisbären haben fünf ihrer letzten sechs Heimspiele gewonnen, nur Nürnberg und München sind auf eigenem Eis erfolgreicher. Der KEV ist nach dem Sieg vom Freitag gegen die Adler wieder an den Preplayoffrängen dran. Auswärts sind die Pinguine in dieser Saison ein Punktlieferant, nur Straubing schneidet auswärts schlechter ab. Fünf der letzten sechs Gastspiele hat der KEV verloren. Das erste Spiel gegen die Eisbären gewann der KEV 3:2 n.P.

  Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Schwenningen – Bremerhaven 1:2
Iserlohn – Mannheim 4:3 n.V.
Nürnberg – Straubing 1:5
Wolfsburg – Augsburg 3:0
Ingolstadt – Düsseldorf 4:5
Köln – München 5:0
Berlin – Krefeld 4:0

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