21. Spieltag – DEL 2017/18 – Vorschau

Der 21. Spieltag bietet ein Fernduell um die Spitze in Zeit und Raum, die Ice Tigers könnten am Donnerstag in Bremerhaven vorlegen. Außerdem kämpfen die Eisbären um den Anschluss ans Spitzenduo. Die Roosters wollen ihre Erfolgsserie in Düsseldorf fortsetzen.

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Tippspiel

Bremerhaven – Nürnberg

Die Überraschungsmannschaft der Saison stellen zweifelsohne die Pinguins. Nach der guten ersten Spielzeit scheinen sie in der Lage zu sein, in ihrer zweiten sogar noch zuzulegen. Hatten sie zu Beginn der Saison bei den Heimauftritten noch Schwierigkeiten, hat sich die Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz mittlerweile zu einer kleinen Festung entwickelt.

Nur eines der letzten sieben Heimspiele hat Fischtown verloren, und zuletzt waren immerhin Mannschaften wie Mannheim und Köln zu Gast. In den letzten acht Spielen blieb Fischtown nur einmal punktlos und gewann sechs Spiele. Bei einem Sieg gegen die Franken winkt zumindest vorübergehend nun sogar Platz vier. Mit drei Siegen in Folge verabschiedete sich Bremerhaven in die Länderspielpause.

Für die Franken dagegen kam die Pause nach zwei Niederlagen am Stück. Besorgniserregend ist das jedoch noch nicht, wenn man aus den letzten zehn Spielen sieben Siege holte. Das erste Spiel in Nürnberg endete 5:4 für die Ice Tigers.

Straubing – Wolfsburg

Die Tigers haben das in der Länderspielpause gemacht, was ihnen bei Dienstantritt von Tom Pokel nicht möglich war, weil es der Spielplan nicht gestattete. In einem Trainingslager haben sich der neue Trainer und seine Mannschaft besser kennengelernt. Nun gilt es, die Früchte zu ernten. Die Ausgangslage ist denkbar ungünstig, aus der Länderspielpause starten die Niederbayern mit neun Punkten Rückstand auf Platz 10.

Seit Pokel hinter der Bande steht, haben die Tigers drei von vier Spielen zwar verloren, aber zeigten sich vor allem defensiv stabiler, die 0:4-Niederlage beim KEV im letzten Spiel vor der Länderspielpause war allerdings ein Rückfall. Von den letzten sieben Heimspielen hat Straubing nur zwei gewonnen. Auch die Grizzlys gingen mit einer Niederlage in die Spielpause, nach vier Siegen am Stück mussten sie einen Rückschlag beim 2:5 gegen die Eisbären hinnehmen. Die letzten drei Auswärtsspiele haben die Grizzlys gewonnen. Das erste Spiel gegen die Tigers gewann Wolfsburg zu Hause 6:1.

Düsseldorf – Iserlohn

Anders als bei Straubing hatte der Trainerwechsel bei den Roosters auch unmittelbare Konsequenzen für den Erfolg der Mannschaft. Seit Rob Daum bei den Roosters hinter der Bande steht, hat nur Meister München mehr Punkte geholt

Daum-Tabelle

Für die Roosters kam die Spielpause zu einem ungünstigen Zeitpunkt, davor holten sie vier Siege am Stück, zu den unterlegenen Teams gehörten unter anderem die Eisbären und Meister München. Vier der letzten fünf Auswärtsspiele haben die Sauerländer gewonnen. Gleichzeitig ging es mit der DEG steil bergab, nur einen Sieg holten die Rheinländer aus den letzten fünf Spielen, dabei offenbarten sich vor allem offensiv große Probleme. Das erste Spiel gegen die Roosters gewann die DEG 5:1 am Seilersee, bisher war das der höchste Saisonsieg.

München – Schwenningen

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause sicherte sich der Meister die Tabellenführung. Es läuft also rund bei der Mannschaft von Don Jackson. Man darf gespannt sein, ob es sich als Nachteil herausstellt, dass der EHC von allen DEL-Teams die größte Abordnung für den Deutschland-Cup abstellen musste/durfte. Zumindest für diese Akteure war der Erholungswert eingeschränkt. In den letzten zwölf Spielen hat München nur einmal nicht gepunktet und holte neun Siege.

Schwenningen, neben Bremerhaven die große positive Überraschung dieser Spielzeit gewann seine letzten beiden Partien vor der Pause und beendete damit eine Serie von drei Niederlagen am Stück. Mit München steht die beste Offensive der DEL auf dem Eis, nur drei Mannschaften haben weniger Gegentore kassiert als die Wild Wings. Das erste Spiel in Schwenningen gewannen die Bayern 3:1.

Berlin – Ingolstadt

Mit einem 5:2 in Wolfsburg gingen die Eisbären in die Länderspielpause, heute dürfen sie wieder zu Hause antreten, wo sie auch vier der letzten fünf Spiele gewonnen haben. Zwei Heimspiele stehen an diesem Wochenende an, mit zwei Siegen bei drei Zählern Rückstand auf Platz zwei könnten sie die Lücke zum Spitzenduo wieder schließen.

Mit dem ERC kommt das derzeit erfolgloseste Team der DEL in die Hauptstadt. Die Schanzer haben die letzten sieben Spiele verloren, die absehbare Konsequenz: In der Länderspielpause wurde Tommy Samuelsson gefeuert oder wie man heutzutage gerne sagt „freigestellt“. Vorerst hat Larry Mitchell die Aufgaben hinter der Bande übernommen. Das erste Spiel in Ingolstadt gewannen die Eisbären 3:2.

Krefeld – Mannheim

Der KEV hat sein erstes Spiel nach der Länderspielpause schon absolviert, 2:3 unterlag er in Köln, ein Ergebnis, das wesentlich enger war als die Partie. Im Prinzip waren sie gegen die Haie chancenlos. Sie kassierten die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen. Mit den Adlern treffen sie nun auf einen Gegner, der schwerer zu schlagen sein dürfte als Köln. Vor allem haben die Kurpfälzer auch eine Serie am laufen: Die letzten fünf Spiele haben sie gewonnen, auswärts blieben die Adler gar zweimal in Folge ohne Gegentreffer. Sie durchlaufen gerade ihre stärkste Phase in dieser Saison. Das erste Spiel in Mannheim gewannen die Adler 4:1.

Augsburg – Köln

Der AEV gehört mit Sicherheit zu den Teams, für die die Länderspielpause sehr gelegen kam. Fünf der letzten sechs Spiele vor dem Deutschland-Cup-Break verloren die Panther, spielten sie zu Beginn der Saison oben mit, haben sie inzwischen schon vier Punkte Rückstand auf Platz 10. Die Haie haben ihre letzten beiden Auswärtsspiele in Bremerhaven und Nürnberg verloren – der Sieg am Mittwoch gegen Krefeld lässt die Domstädter aber wieder an den Playoffplätzen klopfen. Das erste Spiel in Köln gewannen die Haie 6:3.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Bremerhaven – Nürnberg 2:0
Düsseldorf – Iserlohn 1:2
München – Schwenningen 4:5 n.V.
Straubing – Wolfsburg 0:1
Krefeld – Mannheim 0:2
Augsburg – Köln 5:4
Berlin – Ingolstadt 1:5

 

 

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