46. Spieltag – DEL 2016/17 – Vorschau

Spieltag 46 muss ohne Berlin und Straubing auskommen, das Gastspiel der Tigers fand bereits Ende November statt. Mit dem (nachträglich) erwarteten Ausgang. Bleiben unter anderem noch ein Spitzenspiel in München und das Panther-Derby.

Hier geht’s zum Liveticker.

Chat.

Düsseldorf – Mannheim

Aus eigener Kraft kann es die DEG nicht mehr schaffen, sich in die Saisonverlängerung zu retten. Zwar sind es „nur“ elf Zähler auf die Eisbären bei drei Spielen weniger als Berlin. Aber man muss einfach auch die letzten Leistungen einkalkulieren, und die waren einfach nicht gut genug. Von den letzten neun Spielen hat die DEG nur zwei gewonnen. Diese beiden Siegen gelangen allerdings in den letzten beiden Heimspielen. Nun geht es gegen die Adler, das derzeit erfolgreichste Team der DEL. Mannheim hat dreizehn Spiele in Folge gepunktet. Mannheim hat die letzten sechs Spiele gewonnen, Der Besuch in Düsseldorf beendet eine kleine Auswärtstournee mit Zwschenstationen in Ingolstadt, Iserlohn und Köln: Ausbeute: Neun Zähler. Mit dem Sieg in Köln haben die Adler ihre Ansprüche auf Platz 3 unterstrichen, mit Potential für mehr: Platz 2 mit Nürnberg ist noch einen Zähler entfernt. Die ersten drei Spiele gegen die DEG haben die Adler gewonnen: Zuhause 4:1  und 7:1, in Düsseldorf 2:1. Ohne Punktverlust.

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Ingolstadt – Augsburg

Die Träume des ERC auf die direkte Playoffqualifikation dürften am letzten Wochenende nach der Niederlage in Wolfsburg ein jähes Ende gefunden haben. Die Panther haben ihre Chance genutzt und den Vorsprung auf die Schanzer vergrößert, Wolfsburg gewinnt seit neuestem wieder: Der Rückstand auf Platz 6 ist wieder auf neun Zähler angewachsen. Die letzte, die allerletzte Hoffnung muss auf dieses Wochenende gesetzt werden. Zunächst ist der AEV zu Gast, zwei Tage später der meister. Das Programm hat es also in sich. Der AEV hat die letzten drei Spiele gewonnen, auswärts waren die Panther zweimal in Folge siegreich. Das letzten Wochenende brachte einen knappe Sieg gegen die Eisbären und ein Shutout gegen Nürnberg. Bilanz bisher: Immer gewann die Auswärtsmannschaft: Augsburg  4:2, Ingolstadt 5:4 und 5:2.

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Iserlohn – Bremerhaven

Die Ergebnisse der Pinguins gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller sind sehr unterschiedlich, während sie gegen die Wild Wings, wie das letzte Wochenende gezeigt hat, ganz offensichtlich nicht gewinnen können, können sie gegen die Roosters nicht verlieren. Die ersten drei Spiele brachten dem Neuling drei Siege. 3:1 und 6:3 zuhause und beim ersten Besuch in Iserlohn einen 3:2-Sieg nach Verlängerung. Für die Roosters geht es nur noch darum, die Saison nicht als Tabellenletzter abzuschließen. Bremerhaven kämpft um eine bessere Ausgangsposition in den Preplayoffs. Drei ihrer letzten vier Spiele haben die Pinguins verloren. Die Roosters beendeten nach am Sonntag nach 16 Niederlagen am Stück ihre schwarze Auswärtsserie, gewannen zwei ihrer letzten drei Partien.

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München – Wolfsburg

Im einzigen Spitzenspiel des Spieltages empfängt der Meister den Tabellensechsten aus Wolfsburg. Dem gelang am letzten Wochenende ein kleiner Befreiungsschlag, nach vier Niederlagen am Stück holte man gegen Ingolstadt und Berlin sechs Zähler, nun scheint es für die Grizzlys wieder darum zu gehen, ob sie in den Playoffs das Heimrecht gegen Augsburg wollen oder nicht. Die Münchner haben fünf der letzten sechs Spiele gewonnen, dazwischen gab es eine Niederlage nach Penaltyschießen gegen Nürnberg. Zuhause gewann der Meister drei Spiele in Folge. Die ersten drei Spiele gingen alle an die Bayern. Die in Spitzenpartien notorisch schwachen Grizzlys unterlagen zweimal zuhause: 1:5 und 3:4 n.V. Und einmal in München: 2:4.

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Nürnberg – Krefeld

Müssen sich die Franken eher an München oder an Mannheim orientieren? Sechs Punkte sind die Bayern schon weg, und die Adler kleben den Ice Tigers in den Nacken. Wenn sie gegen Krefeld Federn lassen, könnte Mannheim schon an diesem Spieltag vorüberziehen. Aber eine Niederlage gegen den KEV? Noch dazu zu Hause? Nürnberg ist die beste Heimmannschaft der DEL. Und der KEV kommt mit der Empfehlung von fünf Niederlagen am Stück im Rücken nach Nürnberg. Die Franken haben ihre letzten fünf Heimspiele gewonnen. Die ersten drei Spiele hat Nürnberg gewonnen: In Krefeld gab es ein 5:3 und ein 4:3 n.V. Das erste Heimspiel gegen den KEV endete 5:0.

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Schwenningen – Köln

Die Wild Wings haben ein Fünf-Punkte-Wochenende hinter sich, die Haie ein Null-Punkte-Wochenende. Für beide Teams ist das sehr außergewöhnlich. Von den Kellerteams haben allenfalls die Wild Wings noch die Chance, Berlin einzuholen, mit einem Sieg gegen die Haie wäre man fast wieder auf Schlagdistanz, bis auf vier Zähler könnte man an die Eisbären heranrücken. Aus Wild-Wings-Sicht kommen nur noch Endspiele. Die Haie haben am Sonntag Mannheim an sich vorüberziehen lassen, haben allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand (gegen die DEG), Platz 3, Minimum, bleibt also weiter eine Option. Die bisherigen Ergebnisse: Schwenningen gewann das erste Spiel in Köln 4:2. Danach gab es eine 0:4-Heimniederlage und ein 1:3 in Köln.

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Blick auf die Zuschauerzahlen

Die Spalten: Steigerung/Verlust in Prozent, Gewinn/Verlust an Zuschauer in absoluten Zahlen in den bisherigen Heimspielen. Und die Prognose gibt an, ob noch Verbesserungen oder Verschlechterungen zu erwarten sind.

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Die größte Steigerung hat natürlich Schwenningen durch das Wintergame. Deswegen habe ich die Wild Wings zweimal erfasst, einmal mit dem Wintergame, einmal mit dem normalen durchschnittlichen Besuch bei einem Derby gegen die Adler.

Deutlich zu erkennen ist der sportliche Niedergang von Düsseldorf und Berlin. Bei den Adlern haben sich die Zahlen in den letzten Wochen erholt, allerdings werden sie Zahlen des letzten Saison nicht wieder erreichen können, vier Heimspiele haben sie noch, in der letzten Saison waren drei davon fast ausverkauft bzw. ausverkauft. Aber eine leichte Verbesserung könnte noch drin sein.

Die größte Steigerung haben die Haie, bei den drei verbleibenden Heimspielen ist da noch eine weitere leichte Steigerung drin. Bei München hat sich die Aufwärtstendenz der letzten Jahre genau wie bei Wolfsburg bestätigt. Beim AEV ist ebenso wie bei Nürnberg eine leichte Steigerung wahrscheinlich. Zumindest bei Augsburg wird man am Ende über dem Besuch der Vorsaison liegen. Dafür brauchen die Panther in den letzten drei Heimspielen einen Schnitt knapp über 5.000.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

46perc1

46perc2

Drittelstatistik

45drittelstats

Tabelle der Spitzenteams

46spitzen

Heiner

Schwenningen – Köln 1:2
Iserlohn – Bremerhaven 5:3
Düsseldorf – Mannheim 4:1
Ingolstadt – Augsburg 4:5
München – Wolfsburg 1:0 n.V.
Nürnberg – Krefeld 3:2 n.V.

Wie wenig Tippen am Ende doch mit Glück zu tun hat!

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