42. Spieltag – DEL 2016/17 – Vorschau

42. Spieltag, ein Spitzenspiel, zwei Derbys, die Funfactory aus Mannheim empfängt den KEV. Tore satt, verspricht die nächste Runde. Und wenn der bald ehemalige Rekordmeister den amtierenden Meister empfängt, hat das auch einen gewissen Unterhaltungswert.

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Es gibt auch diesmal wieder ein Spitzenspiel, also fange ich mit einer Tabelle der Top-6 an. Gewertet werden, wie immer, nur die Spiele der ersten Sechs untereinander. Ganz praktisch ist dabei, dass die Zusammensetzung dieser Gruppe sich seit Monaten nicht geändert hat.

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Zwei Empfehlungen drängen sich auf: Wenn Spitzenspiel, tippt man besser nicht gegen die Haie. Und: Wenn Spitzenspiel, sind Tipps auf Wolfsburg verschenkte Punkte. Irgendwie war das Spiel gegen den AEV am Mittwoch doch nur eine weitere Bestätigung. Es bleibt dabei, von den Spitzenpartien hat Wolfsburg nur ZWEI gewonnen. Und es gilt: Nur die DEG schneidet gegen die da oben schlechter ab. Faszinierend.

Und ich habe diesmal eine weitere Tabelle aufgenommen, einfach auch deshalb, weil für mich die Pinguins sowas wie die Mannschaft des Jahres darstellen. Hier eine Darstellung der Punktausbeute aller DEL-Teams gegen Bremerhaven. Wir erkennen: Die Pinguins haben in ihrer Debütsaison nur vier Mannschaften noch nicht geschlagen. Und bei den Adlern wird sich das nur ändern können, wenn man sich in den Playoffs wiedersieht. (Die Farben haben keine Bedeutung, dienen ausschließlich internen, undefinierbaren Zwecken.)

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Augsburg – Köln

Ein Spitzenspiel bietet der 42. Spieltag, und das findet in Augsburg statt. Wenn Nürnberg und München nicht ebenfalls spielen würden, hätten die Haie also eine gute Chance, die Lücke zum Spitzenduo zu schließen. Andererseits ist da ja immer noch das Nachholspiel gegen die DEG. Der AEV hat vier der letzten fünf Heimspiele gewonnen.  Siege gegen München und Mannheim waren darunter, aber auch eine krachende Niederlage, im letzten Heimspiel, gegen Bremerhaven. Die Haie haben acht der letzten neun Spiele gewonnen. Dabei spielten sie sechs Mal gegen Mannschaften aus der Top-6, zweimal gewannen sie gegen Nürnberg, zweimal gegen München, einmal gegen den AEV und einmal gegen die Grizzlys. Top-Spiele können die Haie also besonders gut. Bisherige Ergebnisse: Immer gewann die Heimmannschaft. Köln 3:2 und 6:1. Augsburg 3:2.

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Berlin – München

Zum vierten Mal in dieser Saison treffen Rekordmeister und amtierender Meister aufeinander. Bisher hatten die Eisbären bei diesen Zusammentreffen wenig zu lachen. In München verloren sie 2:3 und 1:3, das erste Heimspiel gaben sie 2:4 ab. Spielerisch enttäuschen die Eisbären in dieser Saison maßlos, aber so wie die Verfolger sich schlagen, wird wohl am Ende der Hauptrunde dennoch der Preplayoffplatz warten. Die letzten beiden Heimspiele haben die Eisbären gegen Mannheim und Düsseldorf gewonnen. Auf der anderen Seite steht der Meister, der zwar nach dem Jahreswechsel immer wieder kleine Ausrutscher drin hat, aber wenn die Münchner in Stimmung sind, kann es den Gegner schon mal zünftig zerreißen. Das mussten zuletzt Schwenningen (2:6) und Krefeld (2:7) erfahren. In den letzten drei Auswärtsspielen schossen die Bayern 16 Treffer! München ist das beste Auswärtsteam der DEL.

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Düsseldorf – Iserlohn

Derby in Düsseldorf. Die zweitschwächste Heimmannschaft empfängt das schlechteste Auswärtsteam der Welt. Mittlerweile haben die Roosters vierzehn Auswärtsspiele am Stück verloren. Hoffnungszeichen? Fünf der letzten sechs Auswärtsniederlagen endeten mit einem Tor Unterschied, in zwei der letzten drei konnten sie auswärts immerhin einen Punkt mitnehmen. Die DEG ging fünfmal in Folge punktlos vom Eis, außerdem gingen die letzten fünf Heimspiele verloren. Von den letzten zehn Heimspielen gewann die DEG gerade einmal zwei. Beiden Teams gemeinsam: Für die Preplayoffs muss ein Wunder her, und das an jedem Spieltag. Bisherige Ergebnisse: Die DEG gewann das erste Spiel zuhause 4:2, die Partien in Iserlohn endeten 1:3 und 6:2 aus DEG-Sicht.

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Bremerhaven – Ingolstadt

Endlich mal wieder ein leichterer Gegner, könnte man sich in Bremerhaven sagen. Gerade haben sie einen Stint mit drei Spielen gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe hinter sich gebracht. Dabei nahmen sie aus den Spielen gegen Augsburg, München und Mannheim immerhin sieben Zähler mit. Das sind sieben mehr als man erwarten konnte. Aber mittlerweile hat man sich an solche Ergebnisse des Neulings gewöhnt, Überraschungen stellen sie nicht mehr dar. Nun steht die Partie gegen den ERC an, im Hinblick auf die Preplayoffplätze ein 6-Punkte-Spiel. Bis auf einen Zähler könnte Bremerhaven bei einem Sieg an Ingolstadt heranrücken, während die Schanzer, bei einem Sieg, den Kontakt auf Platz 6 zumindest nicht ganz abreißen lassen würden. Der ERC hat vier Spiele in folge gepunktet, Siege gab es gegen Straubing und Köln, dazu gab es Niederlagen nach Ablauf der regulären Spielzeit gegen Schwenningen und Straubing. Komische Mischung. Die ersten drei Spiele endete mit Siegen der Pinguins, zweimal gingen die Duelle bis ins Penaltyschießen. In Ingolstadt gewannen die Pinguins 4:2. Es folgten ein 2:1 n.P. in Bremerhaven und ein 3:2 n.P. in Ingolstadt.

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Mannheim – Krefeld

Eines weiß man schon vor Spielbeginn in Mannheim: Die Partie wird nicht langweilig. Bei der abenteuerlichen Auffassung, die die Adler von der Defensivarbeit haben, ist auf jeden Fall wieder ein interessantes Ergebnis garantiert. Offensiv gibt es an den Leistungen der Adler, die immerhin über den besten Angriff nach den Münchnern verfügen, wenig auszusetzen. Aber nach Augsburg haben sie auch die meisten Gegentore aller Mannschaften aus der Spitzengruppe kassiert, wer die Partie gegen Bremerhaven verfolgte, wundert sich über solche Zahlen nicht. Wie allerdings solche Zahlen zustandekommen, ist schon kurios. Ein Blick auf die letzten neun Spieler der Adler zeigt: Sie können verteidigen, wenn sie wollen. In dieser Phase blieben sie fünfmal im Schlussabschnitt ohne Gegentreffer, wie am Mittwoch in Bremerhaven, viermal wurde es einer. Hautpsache der Unterhaltungswert stimmt, scheint das Motto zu sein. Die Adler haben in den letzten neun Spielen gepunktet, sieben davon haben sie gewonnen. Für den KEV ging unter der Woche eine kleine Serie mit drei Siegen in Folge zuende, Dank einer krachenden 2:7-Niederlage in München. Von den letzten sechs Auswärtsspielen hat der KEV vier gewonnen. Bisherige Ergebnisse. Am ersten Spieltag gewann der KEV 4:3 zuhause. Es folgen eine 1:4-Niederlage in Mannheim und ein 2:5 zuhause.

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Straubing – Nürnberg

Wer kann die Ice Tigers schlagen? Keiner außer den Haien. Von den letzten fünfzehn Spiele haben die Franken dreizehn gewonnen, beide Niederlagen gab es, wie angedeutet, gegen Köln. Die letzte davon, am Dienstag war teuer, sie kostete die Franken die Tabellenführung. Nach München stellt Nürnberg die beste Auswärtsmannschaft der DEL. Die Tigers griffen schon nach Platz 7, müssen sich aber nach den Niederlagen gegen Krefeld und Ingolstadt wieder etwas umorientieren, davor hatten sie fünf Spiele gewonnen. Beide Teams treffen zum vierten Mal aufeinander, das erste Spiel gewann Straubing in Nürnberg 4:3. Es folgte eine Verlängerungsniederlage zuhause, 3:4 und eine 1:4-Niederlage in Nürnberg. Die Tigers brauchen den Dreier, um weiter auf das Heimrecht in den Preplayoffs hoffen zu können.

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Wolfsburg – Schwenningen

Nach der Heimniederlage gegen Augsburg wackelt der fünfte Platz der Grizzlys wieder. Noch haben sie allerdings zwei Zähler Vorsprung auf die Panther. Wolfsburg, das wissen wir mittlerweile, holt seine Zähler überall, nur nicht gegen Gegner aus der Spitzengruppe. So gesehen sieht es nach einem sicheren Dreier für die Niedersachsen aus. Drei der letzten sechs Spiele haben die Grizzlys gewonnen, die Siege gab es gegen Bremerhaven, Ingolstadt und Iserlohn, die Pleiten gegen Köln, Nürnberg und Augsburg. Schwenningen stellt nach Iserlohn die schwächste Auswärtsmannschaft der DEL. Drei der letzten fünf Spiele haben die Wild Wings gewonnen, auswärts gewannen sie zwei der letzten drei. Die ersten drei Spiele gingen alle an die Grizzlys, die 4:3 und 3:1 in Schwenningen gewannen und das erste Heimspiel mit 2:1 für sich entschieden.

42wobschwen

Percentage aus den letzten zehn Spielen

42perc1
42perc2

Heiner

Augsburg – Köln 3:2
Berlin –München 5:1
Düsseldorf – Iserlohn 2:3 n.P.
Bremerhaven – Ingolstadt 0:1
Mannheim – Krefeld 5:0
Straubing – Nürnberg 2:1 n.V.
Wolfsburg – Schwenningen 4:3

Very funny.

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