Finale – München vs. Wolfsburg – Vorschau

Dass tatsächlich zwei Mannschaften das Finale bestreiten, die noch nie Meister waren, kommt nicht mehr so häufig vor. Das letzte Mal gab es das vor sechs Jahren, als sich Hannover und Augsburg in der Finalserie trafen.

Hier geht´s zum Liveticker.

Ein Blick auf die Vergangenheit und wie sich die Finalzusammenstellung in diesem Jahr damit verträgt.

finalauftritte

Dass der Hauptrundengewinner im Finale auftaucht, ist also eher der Regelfall; so überraschend ist das nicht, bedenkt man, dass der Playoffmodus sowas grundsätzlich begünstigt. Platz 4 taucht im Prinzip am vierhäufigsten auf. Auch das könnte man so erwarten.

finalpaarungen

Die mit Abstand häufigste Paarung im Finale war Platz 1 gegen Platz 3; Platz 1 gegen Platz 4 gab es vorher zweimal. Beides waren Serien Berlin gegen Mannheim (97/98 sowie 11/12), beide Male mit Heimrecht Berlin, beim ersten Mal gewannen die Adler, beim zweiten Mal die Eisbären.

Und dann haben wir noch den: Welcher Hauptrundenplatz bietet die beste Voraussetzung für den Meistertitel, das Ergebnis ist nicht sonderlich überraschend.

finalemeister

Wir sehen aber auch, nur in sieben von 13 Fällen hat der Hauptrundensieger am Ende auch den Titel gewonnen.

Stichwort Heimvorteil. Gibt es den in einer Finalserie? Eher nicht. Das schlechter platzierte Team gewann die Serie elf Mal, das besser platzierte gewann zehn Titel.

Welche Bedeutung hat der Sieg im ersten Spiel? In 21 Serien gewann 14 Mal die Mannschaft, die das erste Spiel gewann. Genauso häufig gewann DIE Mannschaft die Serie, die das zweite Spiel gewann. Das hilft uns also sogesehen überhaupt nicht weiter. Die Quote ist in beiden Fällen 66 Prozent. Ein bisschen weiter hilft uns da schon die nächste Aussage: Alle Teams, die Spiel 1 UND 2 gewannen, holten auch den Titel. Es könnte sich so gesehen schon am ersten Wochenende alles entscheiden.

Wie hießt es so schön, Offense wins games defense … Genau diese Behauptung wird mit dieser Serie überprüft. Wolfsburg kassierte im Verlaufe der Hauptrunde die wenigsten Gegentore, die Münchner dagegen hatten eine der Top-Angriffsreihen – nur zwei Treffer schlechter lagen sie als der beste Angriff der Liga, Iserlohn – und ganz nebenbei aber auch die zweitbeste Defense.

Für die Grizzlys ist es der zweite Auftritt in einer Finalserie nach 2010/11, als sie von den Eisbären bei Heimvorteil gesweept wurden.

Spiel 1, Heiner sagt 2:0.

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4 Gedanken zu “Finale – München vs. Wolfsburg – Vorschau

  1. Ich denke, das wird ne verdammt spannenden Serie. Ich denke am Ende machens die Münchner, aber ich würde es den Wolfsburgern für ihre Konstanz in den letzten Jahren auch verdammt nochmal gönnen.

      1. …auf keinen Fall, wäre jammerschade um sie. Bin außerdem damnit froh, das uns die Onkel Autobauer nicht in den Abgrund reissen ;-}

  2. Sie wären ja jetzt langsam mal verdientermassen dran, wenn da nicht der ewige Don im Wege stehen würde… Rechne eigentlich eher mit einem 4:2 Serienausgang für die Münchner, weil sie a) trotz der Widrigkeiten mit ihrem Verletzungspech über die gesamte Saison am konstantesten aufgetreten sind und b) alles in allem doch sehr überzeugende PO hingelegt haben, aber dennoch:
    juhu Grobi, drück Dir die Daumen – sogar im Tippspiel kriegste +0,2 Spieltagespunkte wenn’s Deine Braunbären machen!

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