46. Spieltag – DEL 2016/16 – Vorschau

46. Spieltag, alles unheimlich eng. Nur ein Derby, huch. Die Adler, ja, die Adler. Oho, Köln. Die Pinguine verbreiten Panik, Augsburg ist hinten zu harmlos. Wolfsburg reißt alles nieder, was nach einem Spiel gegen Straubing noch steht. Spannend, oh ist das spannend.

Hier geht’s zum Liveticker.

Hamburg Freezers – Schwenninger Wild Wings

Sehr unterschiedlich sind Freezers und Wild Wings aus der Pause gekommen. Während die Freezers das 6-Punkte-Spiel in Köln verloren, gelang den Wild Wings ein glücklicher Sieg gegen Adler, so glücklich, dass man fast noch von Meisterschaftschancen für die Schwarzwälder sprechen müsste. Die Hamburger Auswärtsschwäche bleibt also eine echte Konstanz bei den Nordlichtern, meist konnten sie sowas zuhause wieder ausgleichen. Und welcher Gegner käme da gelegener als die Wild Wings, die noch nie in ihrer Geschichte auch nur einen einzigen Punkt gegen die Hamburger geholt haben? Hamburg zuletzt mit zwei Niederlagen am Stück, die letzten beiden Heimspiele haben die Freezers gewonnen. Die beiden Spiele in Schwenningen endeten 4:2 und 3:2, das erste Spiel in Hamburg 3:2 für die Freezers. Bastian Haupt und Gordon Schukies leiten das Spiel.

Höchster Sieg: 6:0
Höchste Niederlage: –
Gesamtbilanz: 7:0

462

Kölner Haie – Grizzlys Wolfsburg

Der Trainerwechsel, wenn man mal eine Zwischenbilanz ziehen möchte, bei den Haien scheint gerade rechtzeitig erfolgt zu sein. Neben den Tigers hinterlassen die Kölner im Preplayoffrennen derzeit den stabilsten Eindruck. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen, vier davon gab es gegen direkte Konkurrenten im Wettstreit um die Plätze 7-10. Umso schmerzlich wirkt im Nachhinein die Niederlage gegen Krefeld. Mit Wolfsburg beginnt jetzt aber die Phase, in der die schweren Brocken kommen. Die Grizzlys gehören zu den drei besten Mannschaften der letzten 10 Spieltage. Sechs Dreier in Folge haben die Niedersachsen geholt, dreimal blieben sie dabei ohne Gegentreffer. Am Freitag stürzten sie Tabellenführer Berlin. Die bisherige Bilanz spricht für die Haie, die in Wolfsburg zuhause 4:0 und 2:3 gegen Wolfsburg spielten und das erste Spiel in Köln mit 3:0 gewannen. Spielleiter sind Roland Aumüller und Simon Aicher.

Höchster Sieg: 5:1
Höchste Niederlage: 0:4
Gesamtbilanz: 8:10

461

Adler Mannheim – Krefeld Pinguine

Jetzt, da es eigentlich sinnlos geworden ist, spielt der KEV seine stärkste Phase der Saison (In sportlichem Sinne finde ich das in höchstem Maße korrekt). Mit dem 2:1 gegen Ingolstadt haben die Krefelder erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge gewonnen, aus den letzten fünf Spielen holten sie vier Siege, vor allem Dank guter Defensivleistungen. Bei den Adlern ist zwar vieles neu nach der Pause, die Ergebnisse allerdings nicht, wie die 2:4-Niederlage in Schwenningen zeigte, egal wie absurd das Ergebnis erscheinen mag. Man müsste mal einen Blindversuch mit dem Spiel unternehmen: Jemandem die gesamte Partie zeigen, abzüglich der Tore, und dann das Ergebnis raten lassen … Kommt kein Mensch drauf. Unter dem Strich steht die sechste Niederlage am Stück für Mannheim, und die Adler reihen sich ein im Tanz um die Preplayoffplätze. Die Bilanz gegen den KEV: Das erste Spiel in Krefeld gewannen die Pinguine 5:3, es folgte eine 2:4 Niederlage in Mannheim und ein 4:7 zuhause, das enger war als sich das vom Ergebnis her anhört. Spielleiter sind Christian Oswald und Markus Schütz.

Höchster Sieg: 8:1
Höchste Niederlage: 1:5
Gesamtbilanz: 26:13

463

EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters

Die Roosters könnte mal wieder Tabellenführer werden. Damit ist alles Wichtige über die Partie eigentlich schon gesagt. Können die einfach nicht, DAS KÖNNEN DIE EINFACH NICHT. An einen Sieg der Sauerländer glaube ich wirklich nur, wenn sie mit der DEG oder den Eisbären einen Deal laufen haben, dass die ebenfalls gewinnen. Ihre letzten beiden Spiele haben die Roosters gewonnen, allerdings beide zuhause, da gewinnen sie praktisch immer. Auswärts steht eine Serie von SECHS Niederlagen zu Buche. Mit den Münchnern steht man einer Mannschaft gegenüber, die nach Straubing über die letzten zehn Spieltage gesehen das beste Team stellt. Aus den letzten sieben Spielen holte München sechs Siege. Die bisherigen Resultate: München gewann 3:2 zuhause und 3:2 in Iserlohn, im zweiten Spiel in Iserlohn ging man aber mit 1:5 baden. Spielleiter sind Simon Aicher und Markus Krawinkel.

Höchster Sieg: 8:1
Höchste Niederlage: 0:5
Gesamtbilanz: 7:4

464

Augsburger Panther – Eisbären Berlin

Seit ich die Aussage getätigt habe, die Panther sind für mich ein sicherer Preplayoffkandidat, weist die Bilanz aus sieben Partien sechs Niederlagen aus. Am Leben sind sie nur noch, weil sich auch die Konkurrenz nicht viel besser schlägt. Wollen sie Platz 12 verlassen, muss unbedingt ein Sieg gegen die Eisbären her. Die sind aus der Pause mit einer knappen Niederlage gegen Wolfsburg gekommen, was sie die Tabellenführung kostete. Bisher gewann bei diesem Duell immer die Heimmannschaft, Berlin 7:3 und 4:2, Augsburg 4:2. Spielleiter sind Lars Brüggemann und Eric Daniels.

Höchster Sieg: 9:2
Höchste Niederlage: 4:9
Gesamtbilanz: 23:15

465

Nürnberg Icetigers – Straubing Tigers

Das zur Zeit stärkste Team der DEL muss in Nürnberg antreten. Keine Mannschaft hat aus den letzten zehn Spielen so viele Punkte wie Straubing geholt. Mittlerweile hat man sich sogar schon einen kleinen Vorsprung auf Platz 10 herausgearbeitet. Sieben der letzten 10 Spiele haben die Tigers gewonnen, die Niederlagen fielen alle mit nur einem Tor Rückstand maximal niedrig aus. Nürnberg hat die letzten beiden Spiele verloren, damit ist der direkte Playoffplatz noch lange nicht gefährdet, es gibt ja immer noch die Adler. Aber mit dem Heimrecht wird es langsam schwierig. Die ersten beiden Spiele gewann Straubing, 3:0 zuhause und 4:3 in Nürnberg, dem folgte ein 2:1 n.V. für die Ice Tigers in Straubing. Spielleiter sind Rainer Köttstorfer und Marian Rohatsch.

Höchster Sieg: 6:2
Höchste Niederlage: 1:4
Gesamtbilanz: 13:6

4666

Düsseldorfer EG – ERC Ingolstadt

Der Kurztripp durch den Westen, er hat nicht gut für die Schanzer begonnen, die in Krefeld eine 1:2 Niederlage kassierten, während die DEG beim Besuch in der Heimat der Schanzer in Straubing genauso erfolglos blieb. Für den ERC war es bereit die vierte Niederlage am Stück, langsam schwimmen die Felle davon (außerdem ist der jetzt sowieso Co-Kommentator beim Fernsehen). Die DEG schloss vor der Pause eine kleine negative Heimserie nach drei erfolglosen Spielen mit einem Dreier gegen Iserlohn ab. Die ersten beiden Spiele in Ingolstadt gewann die DEG mit 4:2 und 2:1, das erste Spiel in Düsseldorf gewann der ERC 8:4. Spielleiter sind Stephan Bauer und Willi Schimm.

Höchster Sieg: 6:2
Höchste Niederlage: 2:6
Gesamtbilanz: 15:11

467

Percentage aus den letzten 10 Spielen

1 Straubing 73,33
2 München 70,00
3 Wolfsburg 70,00
4 Nürnberg 60,00
5 Krefeld 56,67
6 Düsseldorf 53,33
7 Köln 50,00
8 Schwenningen 50,00
9 Berlin 46,67
10 Mannheim 40,00
11 Ingolstadt 40,00
12 Iserlohn 40,00
13 Augsburg 36,67
14 Hamburg 30,00

Effizienz

Torschüsse Tore Quote S/G S/T
Augsburg 1420 144 10,14 32 9,86
Iserlohn 1412 142 10,06 31 9,94
Ingolstadt 1359 131 9,64 30 10,37
Nürnberg 1490 143 9,60 33 10,42
Düsseldorf 1393 132 9,48 31 10,55
Schwenningen 1375 130 9,45 31 10,58
Wolfsburg 1333 126 9,45 30 10,58
Köln 1369 128 9,35 30 10,70
Berlin 1485 135 9,09 33 11,00
München 1630 142 8,71 36 11,48
Hamburg 1452 124 8,54 32 11,71
Straubing 1528 130 8,51 34 11,75
Krefeld 1430 117 8,18 32 12,22
Mannheim 1538 123 8,00 34 12,50

Heiner

Hamburg – Schwenningen 4:2
Mannheim – Krefeld 3:4
Köln – Wolfsburg 2:4
Augsburg – Berlin 2:0
Nürnberg – Straubing 4:1
München – Iserlohn 1:0 n.V.
Düsseldorf – Ingolstadt 4:5

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4 Gedanken zu “46. Spieltag – DEL 2016/16 – Vorschau

  1. au warte …wenn mir das Bild einer vor der Saison gemalt hätte – surreal

    @Kamui
    in diesem Sinne! Bitte mal eine „neue“ Serie starten. Es gäbe noch 21 Punkte (träum).
    Schwimmt nicht mit den Pinguinen – das können die besser.

  2. Wenns gegen Krefeld nicht klappt, dann weiß ich auch nicht mehr, gegen wen es sonst noch klappen soll.

    Die Devise kann und muss lauten, zumindest das Heimrecht in den PPOs zu sichern.

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