21. Spieltag – DEL 2015/16 – Vorschau

Das 209. rheinische Derby ist einer der Höhepunkte des 21. Spieltages., aber es ist nicht das einzige, das stattfindet, denn auch in München kommen es zu einem Duell in der Nachbarschaft. Bei den Schanzern steht der erste Auftritt unter dem neuen Übungsleiter bevor.

Hier geht`s zum Liveticker.

Grizzlys Wolfsburg – Straubing Tigers

Wenn die zweitschwächste Heimmannschaft auf die zweitschwächste Auswärtsmannschaft trifft, ist alles möglich. ImVorkellerduell empfangen die Grizzlies die um zwei Punkte besser stehenden Tigers zum Start ins Wochenende. Am Angriff liegt die schwache Auswärtsbilanz der Tigers nicht, nur zwei Mannschaften haben auswärts mehr Tore geschossen. Aber irgendwie vergessen die Niederbayern auf fremdem Eis das Verteidigen. Wolfsburg hat die zwei der letzten drei Heimspiele gewonnen – eine leichte Aufwärtstendenz? Für die Tigers gab es zuletzt drei Niederlagen am Stück, sechs der letzten sieben Auswärtsspiele haben sie verloren. Das erste Spiel in Straubing endete 4:2 für Wolfsburg. Schiedsrichter sind Gordon Schukies und Jens Steinecke.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 9:4
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 2:3
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 14:2

211wolfsburgstraub

Adler Mannheim – Krefeld Pinguine

Ein Spiel der Superlative steht in Mannheim an. Die Protagonisten: Der Tabellenführer, das beste Heimteam, die zwei Mannschaften mit den längsten Serien: Mannheim mit drei Siegen in Folge, Krefeld mit zwei Niederlagen in Folge und das Schlusslicht. Dazu kommen das torgefährlichste, das beste Überzahl- und das beste Unterzahlteam der Liga, das zweischwächste Penaltykilling und das drittschwächste Powerplay. Was sich nach einem unheimlichen Gedränge auf dem Eis anhört, involviert doch wieder nur zwei Mannschaften, die Adler und die Pinguine. Zudem sind die Kurpfälzer seit acht Spielen zuhause ungeschlagen, Ligabestwert. Das erste Spiel in Krefeld endete 5:3 für den KEV. Spielleiter sind Simon Aicher und Bastian Haupt.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 8:1
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 1:5
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 25:13

212mannheimkrefeld

ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin

In Ingolstadt bricht eine neue Ära an, zum ersten Mal steht der neue Übungsleiter Kurt Kleinendorst beim ERC hinter der Bande. Ein ganz Unbekannter ist Kleinendorst in Ingolstadt nicht, auch wenn ihn nicht allzu viele Panther-Fans aus seiner Bundesligazeit bei den Schanzern in Erinnerung haben dürften: In der Spielzeit 88/89 war er für den ERC als Spieler aktiv. Auch die Iserlohn hat er bereits gespielt, in der Gaddafi-Ära. Zwei der letzten drei Heimspiele hat der ERC gewonnen. Man trifft mit den Eisbären auf einen angeschlagenen Gegner, der gerade drei Spiele in Folge verloren hat. Das erste Spiel in Berlin gewannen die Eisbären 2:1. Spielleiter sind Christian Oswald und Marian Rohatsch.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 5:0
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 3:6
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 15:10

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Hamburg Freezers – Iserlohn Roosters

Nimmt man die durchschnittliche Punktzahl aus den Heimspielen, sind die Freezers zur Zeit die beste Heimmannschaft der DEL. Fünf Siege holten die Hamburger zuletzt zuhause, erst ein einzige Mal in dieser Spielzeit blieben sie zuhause ohne Zähler, zu Beginn der Saison gegen Nürnberg. Zum Spitzenspiel des Spieltages haben sie den Tabellenzweiten aus Iserlohn zu Gast, der zur Zeit noch zwei Zähler vor den Freezers liegt, obschon die Sauerländer zwei Spiele weniger ausgetragen haben. Iserlohn hat in den letzten fünf Spielen immer gepunktet, drei davon gewonnen. Die Roosters sind weiterhin das Team mit den wenigsten 0-Punkte-Spielen. Das erste Spiel in Iserlohn ging mit 3:2 an die Roosters. Spielleiter sind Stephan Bauer und Sirko Hunnius.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 9:4
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 1:5
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 16:9

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Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther

Die Wild Wings zur Zeit mit starker Abwärtstendenz, sechs der letzten sieben Spiele haben sie verloren, einzige Ausnahme war der überraschende Sieg gegen Iserlohn am letzten Wochenende, als man sich in der Verlängerung durchsetzen konnte. Mit dem AEV ist eines der Überraschungsteams dieser Saison zu Gast. Die Panther, die die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen haben, sind nach Nürnberg das beste Auswärtsteam der DEL. Das erste Spiel in Augsburg endete 5:1 für den AEV. Spielleiter sind Marc Iwert und Willi Schimm.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 8:0
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 0:3
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 11:8

215schwennaugs

Kölner Haie – Düsseldorfer EG

Zum zweiten Mal in dieser Saison steht das rheinische Derby auf dem Spielplan, nur sind diesmal die Haie Gastgeber. Beim ersten Aufeinandertreffen gab es für die Kölner eine 1:2-Niederlage bei der DEG. Die Haie pflegen gerade eine Serie, die letzten drei Spiele haben sie gewonnen, die Kurzserie der DEG endete am Sonntag nach zwei Siegen in Wolfsburg. Mit einem Dreier könnte die Haie weiter Kontakt zur Spitzengruppe halten, zumal sie ja auch noch zwei Nachholspiele, auf Mannheim sogar drei, in der Hinterhand halten. Spielleiter sind Lars Brüggemann und Markus Krawinkel.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 7:2
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 2:6
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 22-13-1(remis)

216koelnduess

EHC Red Bull München – Thomas Sabo Ice Tigers

Die erratischen Münchner erhalten Besuch aus dem Frankenland. Während die Gastgeber weiter völlig unkalkulierbar bleiben: Eine 5:2-Sieg gegen die Adler folgt eine Niederlage gegen die Haie, nur damit sich ein Kanter-Sieg beim AEV anschließen kann, spielen die Ice Tigers konstant in der Spitzengruppe mit, bei drei Siegen in Folge stehen die Franken momentan, zwei davon gelangen auswärts. Im ersten Spiel in Nürnberg gewannen die Ice Tigers 4:1. Spielleiter sind Rainer Köttstorfer und Daniel Piechaczek.

Höchster Sieg (nur Hauptrunden): 4:1
Höchste Niederlage (nur Hauptrunden): 2:4
Gesamtbilanz (nur Hauptrunden): 8:2

217muennuern

Percentage aus den letzten zehn Spielen

1 Mannheim 90,00
2 Hamburg 66,67
3 Iserlohn 63,33
4 Nürnberg 53,33
5 Berlin 53,33
6 München 50,00
7 Augsburg 50,00
8 Düsseldorf 43,33
9 Köln 43,33
10 Wolfsburg 40,00
11 Ingolstadt 36,67
12 Schwenningen 36,67
13 Krefeld 33,33
14 Straubing 30,00

Effizienztabelle

Torschüsse Tore Quote S/G S/T
Augsburg 604 69 11,42 30 8,75
Köln 599 62 10,35 32 9,66
Iserlohn 631 64 10,14 33 9,86
München 688 66 9,59 34 10,42
Nürnberg 675 63 9,33 34 10,71
Krefeld 607 56 9,23 30 10,84
Hamburg 630 58 9,21 30 10,86
Wolfsburg 608 55 9,05 30 11,05
Mannheim 787 71 9,02 36 11,08
Schwenningen 703 61 8,68 32 11,52
Straubing 666 57 8,56 33 11,68
Berlin 628 53 8,44 31 11,85
Ingolstadt 659 53 8,04 31 12,43
Düsseldorf 623 42 6,74 31 14,83

Heiner

Ingolstadt – Berlin 2:3 n.V.
Köln – Düsseldorf 4:0
Hamburg – Iserlohn 5:1
Wolfsburg – Straubing 3:2 n.V.
Mannheim – Krefeld 0:2

München – Nürnberg 3:4
Schwenningen – Augsburg 2:3 n.V.

Mir ist das Gerücht zu Ohren gekommen, dass manche hier nur wegen Heiner reingucken. Schande.

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4 Gedanken zu “21. Spieltag – DEL 2015/16 – Vorschau

  1. …und die Haie haben nur ein Nachholspiel offen. Das gegen Iserlohn.
    Allerdings: Derby in Köln, FC in Darmstadt, da hätte man auch mal Rücksicht nehmen und eines der beiden Spiele verschieben können…

  2. Also ich guck hier ja nur rein, um auf deine Fehler hinzuweisen 😛

    -Beim ERC-EBB Bericht fehlt ein „nicht“ hinter „Ein Unbekannter ist er in Ingolstadt“ (sonst wär er ja ein Unbekannter) und kurz danach „Auch IN Iserlohn hat er…“, nicht „die Iserlohn“ ( das haste bestimmt an „die Iserlohner kennen ihn auch gedacht :D)

    Und bei Heiner fehlt zwischen Mannheim-Krefeld und München-Nürnberg ein Absatz nach dem 0:2 (was btw. VÖLLIG falsch sein wird, just sayin 🙂 )

    Hoffentlich sieht man die statistische Überlegenheit morgen auch auf dem Eis.
    Auf gehts Adler \o/

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