Januar-Zeugnisse

Wieder ist ein Monat hinter uns, und schon werden die Zeugnisse für den Januar erteilt. Küren wir also die Gewinner und Verlierer des abgelaufenen Monats. Soviel kann man wohl vorwegnehmen, mit der aktuellen Tabelle hatte der Januar immerhin so viel gemein, dass dieselben 14 Mannschaften beteiligt sind.

Okay, ich gebe zu, die Aussage aus dem letzten Satz ist natürlich maßlos übertrieben. Denn immerhin nimmt mit den Wild Wings eine Mannschaft in der Januar-Tabelle dieselbe Position ein wie in der aktuellen Tabelle.

 

Gesamt Spiele Punkte Tore Diff.
1 ERC Ingolstadt 11 23 38 : 33 5
2 Thomas Sabo Ice Tigers 10 21 41 : 22 19
3 EHC München 11 21 34 : 32 2
4 Straubing Tigers 10 18 30 : 26 4
5 Krefeld Pinguine 10 18 30 : 32 -2
6 Iserlohn Roosters 11 17 52 : 37 15
7 Düsseldorfer EG 10 16 30 : 35 -5
8 Adler Mannheim 10 15 33 : 34 -1
9 Eisbären Berlin 10 13 33 : 29 4
10 GA Wolfsburg 11 13 21 : 27 -6
11 Hamburg Freezers 9 10 31 : 31 0
12 Kölner Haie 8 9 19 : 28 -9
13 Augsburger Panther 10 9 31 : 44 -13
14 Schwenninger WW 9 7 18 : 31 -13

Natürlich verzerrt die Tabelle etwas die Realität, immerhin hatten die Haie drei Partien weniger als einige Konkurrenzmannschaften, auf jeden Fall aber die wenigsten Spiele im Januar. Daher könnte man hier auch eine Liste anbringen, der die durchschnittlich erzielten Punkte pro Partie zu entnehmen wären. Da würde Köln dann immerhin auf Platz 11 hochschießen, Nürnberg wäre, um einen Hunderstelpunkt vor Ingolstadt, Januar-Meister. Aber es geht hier nicht um den durchschnittlichen, sondern den absoluten Erfolg. Und da hat Ingolstadt im Januar eben die meisten Punkte ergattert.

Der Januar geht ganz klar an die Mannschaften aus Bayern, mit einem unerwarteten Gast aus Straubing in der Spitzengruppe. Ein wenig überrascht war ich vielleicht, den KEV so weit oben zu entdecken, da stand ich wohl noch ganz unter dem Eindruck der Packung, die die Pinguine in Iserlohn einstecken mussten.

Die Adler sind etwas abgestürzt, so richtig kann ich diesen Leistungsabfall noch nicht einordnen, kann mich nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass man sich da vielleicht schon ein wenig zu sicher fühlt. Der allerletzte Einsatz geht dann eventuell verloren – und das reicht so eben nicht mehr in einer Liga, die sich mal wieder ausgesprochen ausgeglichen präsentiert.

Probleme haben die Nordteams, die sich das allerdings eher leisten können als etwa die Haie. Ihre Form mehr oder weniger halten konnten Schwenningen und Augsburg, es ist für beide Teams eine mehr mehr als weniger schlechte Spielzeit. Während sich Straubing in der Schlussphase der Saison immerhin rehabilitieren kann und sich konkurrenzfähig präsentiert, gilt das für Augsburg, vor allem aber Schwenningen, nur sehr, sehr bedingt.

Torgefährlichstes Team der Liga sind inzwischen die Roosters geworden, und das mit deutlichem Vorsprung im Januar. Bei der Torausbeute spielt es für die Sauerländer im Prinzip praktisch keine Rolle mehr, wie viele Gegentreffer man kassiert. (Mal im Ernst: Nur Augsburg hatte mehr!)

Im Augenblick entspricht die Tabelle auf den ersten vier und den letzten vier Plätzen genau der, auf die ich für meine Abschlusstabelle gekommen bin. Dazwischen ist es vergleichsweise etwas unsortiert, liegt aber alles auch verdammt eng zusammen. Daher also kein Wunder.

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