DEL: Das war der November

Der November mit der Deutschlandcup-Pause, er ist in jeder Saison eine Art Wendemarke. Wie überstehen die Teams die Länderspielpause, werden neue Weichen gestellt – meist werden viele Verletzte wieder fitt. Wie es gelaufen ist – ein kurzer Rückblick.

Aufgeführt sind zwei Tabellen. In der ersten sind die Mannschaften nach den absoluten Punkten aufgelistet, in der zweiten nach der durchschnittlichen Punktzahl pro Partie, um auszugleichen, dass die diversen Teams ja doch auch durchaus unterschiedliche Anzahl von Spielen hatten.

Auf den ersten Blick wird klar, was schon das Gefühl sagt: Für die Münchner war es ein ausgesprochen guter Monat. Sie erreichen zwar nicht ganz die Werte der Freezers, die im Oktober auf 2,78 Punkte im Schnitt kamen, aber sie erreichen Spitzenwerte in allen Bereichen: Zweitmeiste Tore, zweitwenigste Gegentreffer. Vielleicht profitierten die Bayern ja davon, dass sie so häufig auswärts spielen durften?

Spiele Punkte Tore Diff.  Ø
EHC München 8 20 30 : 12 18 2,50
Düsseldorfer EG 7 16 22 : 10 12 2,29
ERC Ingolstadt 8 16 33 : 23 10 2,00
Adler Mannheim 7 15 23 : 14 9 2,14
Kölner Haie 8 14 18 : 16 2 1,75
Krefeld Pinguine 9 13 26 : 26 0 1,44
Thomas Sabo Ice Tigers 8 12 24 : 25 -1 1,50
Eisbären Berlin 8 10 21 : 21 0 1,25
Grizzly Adams Wolfsburg 7 10 17 : 19 -2 1,43
Hamburg Freezers 8 10 23 : 31 -8 1,25
Iserlohn Roosters 7 9 18 : 24 -6 1,29
Schwenninger Wild Wings 8 8 17 : 27 -10 1,00
Straubing Tigers 7 6 12 : 21 -9 0,86
Augsburger Panther 7 3 14 : 28 -14 0,43

Ähnliches könnte man auch über die DEG sagen. Zwei Heimniederlagen, aber auswärts alle Punkte mitgenommen. VIEL besser hätte der Monat nicht laufen können. Die Adler erlaub ten sich eine Schwächephase auf dem Niveau, auf dem fast alle anderen Mannschaft von einem guten Monat sprechen würden. Die Konstanz finde ich beeindruckend.

Gut lief es auch für Ingolstadt, trotz der Verletztenserie. Wie unterschiedlich Mannschaften mit solchen Situationen umgehen, sieht man ja am Absturz der Hamburger, die im Oktober fast alle Punkte mitnehmen konnten. Jetzt bezahlen sie den Preis dafür.

Einen fast totalen Einbruch hat der AEV hinter sich. Im November lief nicht viel zusammen. Nicht erfassen kann eine solche Tabelle die Formkrise der Roosters, die den Monat mit vier Niederlagen abschlossen. Oder die Trendwende, wenn man schon davon sprechen kann, bei den Tigers, die zuletzt zwei Siege holten.

Zu Gewinnern gehören natürlich auch die Haie. Da hat man sich nach der Cup-Pause stabilisieren können. Auch wenn das in der Saisontabelle noch nicht die ganz großen Auswirkungen hatte. Der Abstand auf die Preplayoffplätze hat sich jedoch deutlich verringert.

Tabelle nach Punkteschnitt geordnet:

Spiele Punkte Tore Diff.   Ø
EHC München 8 20 30 : 12 18 2,50
Düsseldorfer EG 7 16 22 : 10 12 2,29
Adler Mannheim 7 15 23 : 14 9 2,14
ERC Ingolstadt 8 16 33 : 23 10 2,00
Kölner Haie 8 14 18 : 16 2 1,75
Thomas Sabo Ice Tigers 8 12 24 : 25 -1 1,50
Krefeld Pinguine 9 13 26 : 26 0 1,44
Grizzly Adams Wolfsburg 7 10 17 : 19 -2 1,43
Iserlohn Roosters 7 9 18 : 24 -6 1,29
Hamburg Freezers 8 10 23 : 31 -8 1,25
Eisbären Berlin 8 10 21 : 21 0 1,25
Schwenninger Wild Wings 8 8 17 : 27 -10 1,00
Straubing Tigers 7 6 12 : 21 -9 0,86
Augsburger Panther 7 3 14 : 28 -14 0,43

 

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