DEL – 20. Spieltag – Vorschau

Vier Derbys: im Westen, Norden und im Süden. Im Süden gleich doppelte. In der Republik und der Tabelle. Und zum Abschluss des Spieltages kämpfen die Adler um den Erhalt der Tabellenführung. Der 20. Spieltag steht bevor.

Hier geht’s zum Ticker.

Hamburg – Wolfsburg

Der Spieltag beginnt mit dem dritten Nordderby der Saison. Das erste Heimspiel gewannen die Freezers mit 3:1, in Wolfsburg konnten sich die Hamburger mit 5:2 durchsetzen. Im November läuft es für die Freezers noch nicht so rund, drei der letzten vier Spiele haben sie verloren, darunter die letzten beiden Heimspiele, zwischendurch gab es aber immerhin einen Sieg beim Tabellenzweiten aus München. Am Freitag holten sie sich einen herbe Niederlage in Köln ab. Wolfsburg hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und hält sich hartnäckig auf Platz 3 hinter Mannheim und München. Heute bestehen realistische Chancen, die Rückstand auf eines dieser beiden Teams zumindest zu verkürzen. Die Partie steht unter der Leitung von Markus Krawinkel und Christian Oswald

Schwenningen – Straubing

Irgendwie war zu erwarten gewesen, dass Rob Wilson dieses Wochenende bei den Tigers nicht überleben würde. Die Niederlage gegen die DEG war eine zuviel. Und das macht die Partie gegen die Wild Wings ein Stückweit unkalkulierbar. Die haben ja schon gezeigt, was so eine Freistellung bewirken kann bei ihrem Sieg nach der Trainerentlassung gegen Nürnberg. Die aktuellen Bilanzen beider Teams sind erschreckend. Die Tigers haben vierzehn der letzten fünfzehn Spiele verloren. Die Wild Wings neun der letzten zehn. Ein direktes Aufeinandertreffen gab es bereits: Das gewann Schwenningen, ebenfalls zuhause, 6:1. Straubing hat bisher alle Auswärtsspiele verloren. Tore scheinen garantiert, wenn sich die beiden schwächsten Abwehrreihen der Liga gegenüberstehen. Tore scheinen ausgeschlossen, wenn sich die beiden schwächsten Sturmreihen gegenüberstehen. Da kann sich jeder was aussuchen. Spielleiter sind Alfred Hascher und Markus Schütz.

Augsburg – München

Die Formkurve der Panther zeigt nach unten, fünf der letzten sechs Spiele hat der AEV verloren, selbst zuhause trudeln inzwischen die Punkte nur zögerlich ein. Was es braucht bei den Schwaben, wäre mal wieder ein richtiges Erfolgserlebnis. Wie beispielsweise eine Revanche für die 3:4-Niederlage im ersten Spiel in München. Problem: Der EHC ist das beste Auswärtsteam der DEL. Die letzten vier Spiele in der Fremde haben die Münchner gewonnen, sechs Mal in Folge haben sie auswärts gepunktet. Geleitet wird das Spiel von Stephan Bauer und Daniel Piechaczek.

 Ingolstadt – Köln

Unterschiedlich sind der ERC und die Haie ins Wochenende gestartet. Während der ERC in Krefeld unterlag, konnten sich die Haie gegen die Freezers ein wenig freischwimmen. Wenn auch nur von Straubing. Die Haie könnten den dritten Sieg in Folge einfahren, das gab es in dieser Saison noch gar nicht. Für den ERC ging mit der Niederlage in Krefeld eine Serie von vier Siegen zuende. In keinen Spielen fallen so viele Tore wie bei denen, bei denen die Panther auf dem Eis stehen. Sie stellen das torgefährlichste Team der Liga, andererseits kassieren aber nur Schwenningen und Straubing mehr Gegentreffer. Aber auf die Dosierung kommt es an, sonst stünde der Meister nicht auf Platz 4. Das erste Spiel in Köln endete 5:4 für den ERC. Spielleiter sind Gordon Schukies und Ramin Yazdi.

Nürnberg – Berlin

Vier Trainerentlassungen gab es in dieser Saison bereits. Potentieller fünfter Kandidat könnte der Coach der Ice Tigers sein. Wirklich überzeugend war der Saisonverlauf der Franken bisher nicht. Trotz guten Auftritts konnten die Ice Tigers am Freitag nur einen Zähler mit aus Wolfsburg mitnehmen, es war bereits die zweite Niederlage in Folge. Zuhause haben die Ice Tigers fünf der letzten sechs Spiele verloren. Die Eisbären haben drei der letzten vier Auswärtsspiele verloren, am Freitag hielten sie sich in überzeugender Manier den AEV vom Hals. Trotz fortgeschrittenen Spielplans treffen beide Teams in dieser Saison erstmals aufeinander. In der letzten Spielzeit gewann immer die Heimmannschaft. Geleitet wird die Begegnung von Eric Daniels und Marian Rohatsch.

 Düsseldorf – Krefeld

Die Macht im Westen ist zur Zeit die DEG, das kann aber von Wochenende zu Wochenende wechseln. Da liefern sich Iserlohn, Krefeld und die DEG ein atemberaubenden Kopf-an-Kopf-Rennen in dieser Saison. Das zur Zeit beste Team in der DEL ist die DEG mit drei Siegen in Folge. Der KEV zuletzt nach zwei schwächeren Spielen am Freitag wieder mit einem Dreier gegen den ERC, hat drei der letzten vier Auswärtsspiele verloren. Eng ging es beim ersten Aufeinandertreffer in Krefeld zu, als die Pinguine sich in der Verlängerung mit 3:2 durchsetzen. Geleitet wird das Spiel von Roland Aumüller und Willi Schimm.

Iserlohn – Mannheim

Wenig gelang den Roosters am Freitag bei ihrem Gastspiel in München, als sie mit 1:8 untergingen. Die Adler revanchierten sich derweil für die Derby-Niederlage in Schwenningen, setzten sich zuhause mit 4:1 durch. Die letzten beiden Auswärtsspiele haben die Adler gewonnen. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entwickelte sich zu einer engen Angelegenheit, bei der sich die Kurpfälzer am Ende mit 4:3 durchsetzen. Spielleiter sind Marcus Brill und Stefan Vogl.

Prognose

Aus Tippersicht sind das heute lauter Hochrisikospiele. Da kann man aber mal so richtig Boden gutmachen. War der 19. Spieltag ein Spieltag der Heimmannschaften, könnte das heute genau umgekehrt laufen. Gut, lassen wir die Tigers mal aus der Rechnung raus. Meine Nibelungentreue war wohl für die Katz. Sicherster Tipp scheint mir München zu sein. Mit Abstrichen Nürnberg und Schwenningen. Der Rest ist bestens dazu geeignet, sich die Finger zu verbrennen. Ich weiß auch nicht so richtig, wie ernst ich den Zwischenspurt der Haie nehmen kann. Mein Gefühl sagt mir, die kommen jetzt, aber nach meiner Erfahrungen mit den Köln-Tipps dürfte ich darauf eigentlich nicht viel geben.

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33 Gedanken zu “DEL – 20. Spieltag – Vorschau

  1. Auswärtssiege sind süss, ja Keks ich weiß – erst recht in dieser konstellation. Aber Detri bist nicht depri, hast es ja selbst getippt. Grüße an alle Inventies.

  2. jippiiiaaajeeeaaaa schweinebackentagessieg und vielleicht auch wieder Tabellenführer, aber gegen die Kampfgickel kann mann(heim) nie wissen… Spannung pur!

  3. bitte, bitte lieber Eishockeygott, noch ein einziges klitzekleines tööörchen, denn so kann’s ja nicht bleiben, auch wenn mama gesagt hat daß man auch teilen können soll. Also bitte Olaf ran an die Flüstertüte!

      1. Bitter ist, wenn man 3:2 für Straubing getippt hat, DA hätte der Mut belohnt werden müssen ….! 😦

  4. Zurück aus der Halle, ganz schön intensives Spiel …! Mit dem richtigen Sieger …!! 🙂 Da wird es schon fast egal, dass meine Tipss bescheiden sind …!

      1. JA. Ich hoffe die beiden teams haben das mit dem 3:4 auch gelesen und sich heimlich drauf geeinigt.

        Glaube aber eher, dass beide noch mind. 1x scoren

  5. och nee, nicht der Schimm. Ich krieg die Krise……..
    Warum darf der eigentlich noch pfeifen? Was der sich alles schon geleistet hat.

      1. Dann ist ja alles klar 😀
        Für letzte Saison stimmt das aber nicht, da hat der Aumüller uns in Krefeld nicht nur zum Sieg sondern sogar zu einem Tor verholfen, als er den Puck geschickt auf einen unserer Stürmer abfälschte.

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