Platztausch an der Spitze?

Der AEV fordert den EHC vor eigenem Publikum, einen Tag später spielen die Adler in Wolfsburg. Zum Spitzenspiel kommt es in der Hauptstadt, wo der Vierte den Dritten empfängt. In Krefeld beginnt möglicherweise eine neue Ära.

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München – Augsburg

Das Eishockey-Wochenende startet mit einem Derby in München. Der Tabellenführer versucht, die Spitze gegen den AEV zu verteidigen. Im Lauf der letzten Wochen ist der Vorsprung auf Mannheim auf drei Zähler zusammengeschrumpft, mittlerweile ist das Rennen um den Hauptrundensieg wieder ein spannendes geworden.

Der EHC verlor zuletzt gegen Berlin und Wolfsburg, bei einer weiteren Niederlage könnten die Adler, die mittlerweile sogar das bessere Torverhältnis haben, vorbeiziehen. Wenn die Münchner ganz ohne Zähler gegen den AEV bleiben. Ohne Punkte blieb der EHC zuletzt zu Hause vor sieben Partien.

Mit Siegen gegen die DEG und Straubing im Rücken reist der AEV in der Landeshauptstadt an. Auswärts hat Augsburg fünf der letzten sechs Spiele verloren. Die Bilanz bisher: Die Münchner gewannen das erste Heimspiel 6:0, in Augsburg gab es einen 2:1-Sieg und eine 2:5-Niederlage.

Schwenningen – Düsseldorf

Rechnerisch sind für die Wild Wings noch 36 Zähler zu holen, bei einem Rückstand von 21 Punkten auf Platz 10 ist die Lage im Hinblick auf die Preplayoffs praktisch schon aussichtslos. Ein realistisches Ziel ist es allenfalls noch, Iserlohn auf dem 13. Platz abzufangen. Die letzten vier Spiele haben die Wild Wings verloren.

Die DEG ist dank einer Formkrise beim ERC plötzlich wieder im Rennen um einen direkten Playoffplatz, lediglich einen Zähler liegen die Düsseldorfer hinter Ingolstadt, haben dabei noch ein Spiel in der Hinterhand. Von den letzten fünf Spielen hat Düsseldorf zwei gewonnen, beide jedoch zu Hause.

Alle drei bisherigen Begegnungen gingen mindestens in die Verlängerung,. Düsseldorf gewann 3:2 zu Hause nach Verlängerung und 3:2 nach Penaltyschießen in Schwenningen, dazu kam eine 2:3-Verlängerungsniederlage in Düsseldorf. Die Partie verspricht also, eng zu werden.

Ingolstadt – Iserlohn

Die Schanzer leiden unter einer Schaffenskrise. Nach drei Niederlagen am Stück, alle 1:4, zweimal gegen den KEV, einmal gegen Nürnberg, ist Platz sechs plötzlich wieder in Gefahr. Statt mit Berlin um Platz vier zu spielen, geht es plötzlich wieder darum, den Preplayoffs aus dem Weg zu gehen.

Die Roosters haben nach einem kleinen Zwischenhoch mit vier Siegen zuletzt wieder drei Niederlagen kassiert, im Hinblick auf die Preplayoffs ist die Situation nur marginal besser als die der Wild Wings. Die ersten drei Spiele gewann jeweils der ERC: 3:0 und 3:2 in Iserlohn und 3:2 zu Hause.

Wolfsburg – Mannheim

Ist das ein Hoch oder nur ein Zwischenhoch bei den Grizzlys? Drei Siege am Stück gab es zuletzt, wobei das 5:1 am letzten Sonntag gegen Tabellenführer München natürlich herausragte. So beträgt der Vorsprung auf Rang elf aktuell fünf Zähler, Platz sechs wiederum ist auch nur sechs Zähler weg. Die direkte Qualifikation für die Playsoff scheint also noch möglich.

Die Adler haben in den letzten zehn Spielen immer gepunktet, acht davon gewonnen. Sie stehen vor der großen Chance, an diesem Wochenende München die Tabellenführung abzujagen. Seit Pavel Gross nach Mannheim gewechselt ist, haben die Adler alle bis auf eine Partie gegen Wolfsburg gewonnen. In dieser Saison gab es ein 5:2 bzw. 3:2 in Mannheim und ein 4:1 in Wolfsburg.

Berlin – Straubing

Das Spitzenspiel des 42. Spieltages findet in Berlin statt, wo der Tabellendritte antritt, die Eisbären auf Distanz zu halten. Die aktuelle Auswärtsschwäche der Tigers liefert starke Argumente für die Berliner.

Von den letzten sieben Auswärtsspielen haben die Tigers nur eines gewinnen können. Und die letzte, eine von wenigen Heimpleiten überhaupt diese Saison der Tigers, gab es … gegen die Eisbären.

Die Berliner haben in den letzten fünf Spielen immer gepunktet, vier dieser Spiele haben sie gewonnen. Zu Hause bleiben sie letztmalig Mitte Dezember gegen Krefeld ohne Zähler. Gegen die Tigers gewannen sie das erste Heimspiel 5:2, in Straubing endeten die Spiele 3:5 und 2:1 aus Eisbären-Sicht.

Krefeld – Köln

Die wichtigste Nachricht aus Pinguine-Sicht in dieser Woche war mit Sicherheit, dass sich Mikhail Ponomarev zurückgezogen hat. Und es sagt einiges über die vergiftete Atmosphäre in der Seidenstadt, wenn diese Mitteilung von Ponomarev über Social Media erfolgte. Und mit Vertretern des Vereins natürlich nicht abgesprochen war. Der Rückzug Ponomarevs könnte die unmittelbare Reaktion auf ein Statement von Geschäftsführer Matthias Roos gewesen sein, dass sich mit den einfachen Worten zusammenfassen ließe: „Hau ab, HAU ENDLICH AB!“ Wenn auch viel höflicher ausgedrückt.

Langer Rede kurzer Sinn: Es spricht jetzt wieder einiges dafür, dass der Standort der Liga erhalten bleibt. Das könnte, zumindest theoretisch, der Mannschaft, die seit Saisonbeginn unter dem Damokles-Schwert spielt,  einen Schub versetzen. Aber braucht man gegen die Haie wirklich einen Schub?

Die Lage bei den Haien ist mittlerweile so, dass man morgens erst einmal nachschauen muss, ob er da noch Trainer ist. Und feststellen kann, zu Schnellschüssen neigen sie bei den Domstädtern aber nicht. Die Haie haben die letzten elf Spiele verloren. Der KEV holte zwei Siege aus den letzten drei Partien. Bisherige Ergebnisse: Köln verlor zu Hause 1:3 und gewann 3:1, das erste Spiel in Krefeld ging mit 3:2 an die Haie.

Nürnberg – Bremerhaven

Aktuell heißestes Team der DEL sind die Ice Tigers mit fünf Siegen am Stück, drei davon gab es allerdings gab es gegen die Haie, man sollte diese Serie also nicht überbewerten. Ein Team, das hauptsächlich mit sich selbst zu kämpfen hat, ist immer verwundbar.

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Franken im Rennen um Platz sechs zurückgemeldet haben. Auf den könnten sie sogar an diesem Freitag springen, sollten der ERC und die DEG patzen.

Fischtown hat seine letzten beiden Spiele gewonnen. Auswärts gab es drei Niederlagen in den letzten vier Spielen. Bisher gewann immer die Heimmannschaft. Fischtown siegte 4:2 und 5:1, Nürnberg 6:2.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

München – Augsburg 5:0
Wolfsburg – Mannheim 5:6 n.P.
Berlin – Straubing 0:4
Ingolstadt – Iserlohn 4:2
Krefeld – Köln 2:1
Nürnberg – Bremerhaven 5:2
Schwenningen – Düsseldorf 0:2

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