München in Düsseldorf, Derby in Straubing

Spieltag 23 glänzt mit dem Kellerduell in Iserlohn, einem Spitzenspiel in Düsseldorf. Wie haben sich die Adler von der Niederlage gegen Schwenningen erholt? Wo landet die Rote Laterne? Und geht die Krise in Ingolstadt weiter? Fragen, Fragen, Fragen.

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Iserlohn – Schwenningen

Das Kellerduell zweier Mannschaften im Umbruch? Bei den Wild Wings kann man sich dieser Tatsache bereits gewiss sein. Seit dem vierten Spieltag trugen die Schwenninger die Rote Laterne vor sich her, als Paul Thompson übernahm, hatten sie bereits fünf Zähler Rückstand auf den Vorletzten. Das Bild hat sich gewandelt. Fünf Spiele und vier Siege später haben sie die Grizzlys eingeholt mit einem Shutout gegen die Adler, das Team mit der besten Offensive der DEL. Nur vier Teams waren in diesem Zeitraum erfolgreicher, wobei der AEV und Köln in dieser Zeit auch jeweils ein Spiel mehr ausgetragen haben.

Jetzt sind sie im Sauerland zu Besuch, bei der Mannschaft, die gerade ihren ersten Auswärtssieg eingefahren hat, auch wenn es am Ende nur zwei Punkte in Ingolstadt waren. Die Roosters scheinen den Wild Wings zu liegen. Von den letzten sieben Aufeinandertreffen gewannen die Schwenninger sechs. Darunter auch das ersten Aufeinandertreffen in Schwenningen, das die Wild Wings 5:3 gewannen.

Berlin – Köln

Nur Mannheim und München haben zu Hause mehr Punkte als die Eisbären geholt. Die haben ihre letzten sechs Heimspiele gewonnen und liefern sich nun mit den Haien ein direktes Duell um einen Platz in der Top-Sechs. Die Eisbären sind auf dem Vormarsch, in den letzten zehn Spielen haben nur München und Mannheim mehr Punkte geholt. Die Haie haben in den letzten vier Spielen immer gepunktet, souverän gegen Nürnberg und Iserlohn, gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe wie München und Düsseldorf konnten sie jeweils einen Zähler mitnehmen. Das erste Spiel gewannen die Haie zu Hause 3:2.

Wolfsburg – Mannheim

So ein Spiel wie gegen die Wild Wings hatte sich bei den Adlern irgendwie angekündigt. Nach der Länderspielpause haben die Adler ihre Leichtigkeit verloren. Nach Arbeitssiegen gegen Krefeld und Bremerhaven ohne große Strahlkraft mussten sie unter der Woche in Schwenningen das zweite Null-Punkte-Spiel der Saison hinnehmen. Von einer Krise zu sprechen ist übertrieben, aber erstmals in dieser Spielzeit stottert der Motor der Adler ein wenig. Nun treffen sie zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen auf das Tabellenschlusslicht.

Wie Schwenningen hat auch Wolfsburg bereits einen Trainerwechsel hinter sich, nur hat der auf die Ausbeute des Teams bisher keine Auswirkungen gehabt. Die Niedersachsen haben die letzten vier Spiele verloren. Die Mannschaft mit der schlechtesten Defense steht nun der besten Offense gegenüber, die allerdings zuletzt gegen Schwenningen Ladehemmungen hatte. Im Unterschied zu den Wild Wings haben die Grizzlys allerdings eben ein echtes Defensivproblem. Das erste Spiel in Mannheim gewannen die Adler 6:3.

Ingolstadt – Bremerhaven

Es gibt leichtere Gegner als Bremerhaven, wenn man sich gerade in einer Krise befindet. Die Pinguins haben fünf Spiele am Stück gepunktet, zuletzt waren sie sehr erfolgreich gegen das Top-Trio, dem die DEG inzwischen nicht mehr angehört: Sie holen zwei Punkte gegen München, einen gegen die Adler und einen Dreier gegen Düsseldorf.

Der ERC hat fünf der letzten sechs Spiele verloren, erstmals in dieser Saison haben die Schanzer richtige Probleme. Kurios, dass der einzige Sieg in dieser Phase ausgerechnet gegen die Adler gelang. Dem steht aber seit Mittwoch auch eine Heimspielniederlage gegen Iserlohn gegenüber. Nun kommen zum zweiten Mal in dieser Saison die Pinguins auf Besuch, mit dem 3:0 im ersten Spiel startete der ERC eine Siegesserie. Die könnte er jetzt gut gebrauchen, um weiter einen Platz unter den ersten Sechs zu halten.

Krefeld – Nürnberg

Die Partie in Krefeld kann man durchaus schon der Kategorie Sechs-Punkte-Spiel zuordnen. Noch ist der KEV relativ sicher auf Platz zehn, doch sechs Punkte lassen sich an einem einzigen Wochenende aufholen. Vier der letzten fünf Spiele haben die Pinguine verloren, unter der Woche blieben sie torlos in München.

Die Franken kassierten eine 1:4-Niederlage in Köln. Es war die fünfte aus den letzten sieben Spielen, Punkte holten die Ice Tigers nur gegen Mannschaften, die hinter ihnen platziert sind. Und sonderlich viele sind das nicht. Das erste Spiel in Nürnberg gewann der KEV 4:3. ABER: Nürnberg hat die letzten sieben Spielen in Krefeld gewonnen.

Düsseldorf – München

Das derzeit erfolgreichste Team der DEL hat die DEG zu Gast. München hat zwölf Spiele in Folge gepunktet und drei seiner letzten vier Auswärtsspiele gewonnen. Lediglich bei den Wild Wings gab es eine Niederlage, und gegen die verliert zur Zeit jeder, der nicht aus Augsburg kommt.

Die DEG blieb gerade erstmals diese Saison zwei Spiele in Folge ohne Punktgewinn bei Niederlagen gegen Straubing und Bremerhaven. Von den letzten fünf Heimspielen hat Düsseldorf nur eines verloren. Das erste Spiel in München gewannen die Bayern 5:4 n.V.

Straubing – Augsburg

Der kurze Aufschwung der Tigers wurde unter der Woche in Berlin gestoppt, wo die Tigers trotz großen Aufwandes 0:4 unterlagen. Jetzt kommen die wiedererstarkten Panther, die um die Länderspielpause herum schwächelten, doch nach vier Siegen am Stück haben sie sich inzwischen bis auf Platz drei vorgearbeitet – abgesehen von den Eisbären spielten die Schwaben dabei aber ausschließlich gegen Teams, die unter dem Strich stehen. Bereits einmal in dieser Saison war der AEV in Straubing zu Gast. Am zehnten Spieltag gewannen die Panther bei den Tigers 4:2.

Percenage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Iserlohn – Schwenningen 5:3
Berlin – Köln 2:1
Düsseldorf – München 1:0 n.P.
Ingolstadt – Bremerhaven 3:5
Wolfsburg – Mannheim 5:2
Krefeld – Nürnberg 1:0
Straubing – Augsburg 5:1

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