Fofftein – Adler-Jäger gesucht. Naturschutz war gestern

Gemischter Spieltag in der DEL. Sechs Spiele des 15. und eines des 39. Spieltages stehen auf dem Programm. Die Adler führen die Tabelle souverän an, aber dahinter ist ein heftiger Kampf der Verfolger entbrannt: Gleich vier Teams können sich Hoffnung auf Platz zwei machen.

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Tippspiel

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Wolfsburg – Bremerhaven

Die Tigers wissen es aus schmerzhafter Erfahrung, in Wolfsburg steht ein neuer Trainer hinter der Bande. Das hat noch nicht unbedingt die Spielweise der Grizzyls grundlegend verändert, aber die Motivation der Akteure. Gleich in seinem ersten Spiel holte Kossmann mit seiner neuen Mannschaft einen Dreier, nachdem die Grizzlys vorher fünf Niederlagen am Stück kassiert hatten. Nun feiert er seinen Heimeinstand, bei dem er gleich die nächste Negativserie beenden kann. Die Grizzlys sind nämlich zu Hause seit zwei Spielen sieglos. Die Pinguins haben die letzten beiden Spiele verloren, dabei war die Niederlage gegen die Eisbären vom Freitag schon extrem unglücklich. Das erste Nordderby der Saison gewann Bremerhaven 4:3.

München – Iserlohn

Am Freitag beendete der Meister die Siegesserie der Panther, und schon sind sie nach den Adlern das zur Zeit heißeste Team der Liga. München hat vier Spiele in Folge gewonnen, die letzten beiden Partien blieben die Gastgeber ohne Gegentreffer. Zu Gast ist mit dem IEC die Mannschaft mit der eingebauten Torgarantie. Sowohl vorne als auch hinten. Denn wenn Iserlohn spielt, gibt es keine Shutouts. Die Sauerländer sind die einzige Mannschaft der DEL, für die dies gilt. Auswärts haben die Roosters bisher alle Spiele verloren. Ins Wochenende stiegen sie mit einem 6:3 gegen die DEG ein, keine schlechte Empfehlung. Das erste Spiel gegen München gewannen die Roosters 8:3. Die Roosters waren in dieser Saison an sieben der zwölf torreichsten Begegnungen beteiligt.

Mannheim – Straubing

Einsam ziehen die Adler an der Tabellenspitze ihre Kreise. Fünf Dreier in Folge haben die Kurpfälzer zuletzt geholt, bemerkenswert ist abgesehen von der Punktehamsterei, dass sich die Defense zuletzt start verbessert hat, im Schnitt kassierten sie in den letzten Spielen nur noch einen Gegentreffer pro Partie. Nur einmal in dieser Saison blieb Mannheim ohne Punkt, und das war auswärts. Die Tigers haben ihre letzten drei Spiele verloren, der Kontakt zur Spitzengruppe ist inzwischen verloren gegangen. Das erste Spiel in Straubing gewannen die Adler 6:5. Nach den Roosters können die Adler den besten Angriff der DEL aufbieten, nur Iserlohn hat mehr Treffer erzielt.

Düsseldorf – Schwenningen

Zwei Verlierer vom Freitag treffen sich in Düsseldorf. Dabei sollte aber nicht unterschlagen werden, dass die Wild Wings gerade ihre stärkste Saisonphase erleben. Zweimal in Folge konnten die Schwarzwälder punkten. Es ist aber verfrüht, schon vom Silberstreif am Horizont zu sprechen. Das könnte sich mit einem Sieg bei der DEG schlagartig ändern. Die DEG hat zwei Derbys hinter sich mit sehr unterschiedlichem Ausgang. Erst der Sieg gegen die Haie, dann die deutliche Niederlage gegen Iserlohn – zwischendurch gab es noch einen Zweier gegen die Tigers, damit können sich die Rheinländer weiter in der Spitzengruppe halten. Das este Spiel in Schwenningen gewann die DEG 3:0. Zu Hause hat die DEG in dieser Saison erst ein Spiel verloren.

Krefeld – Ingolstadt

Beide Mannschaften starteten mit einem Sieg ins Wochenende. Während der KEV beim Verlängerungssieg in Schwenningen doch einige Mühe hatte, fertigte der ERC mal eben locker die Haie mit einem 6:0 ab. Ingolstadt hat fünf der letzten sechs Spiele gewonnen und kassierte in den letzten beiden Spielen keinen Gegentreffer. Der KEV hat seine letzten drei Heimspiele verloren. Bei einer weiteren Niederlage könnten die Pinguine an diesem Wochenende noch aus der Top-10 herausfallen. Das erste Spiel gewann der ERC 7:4 zu Hause.

Berlin – Nürnberg

Es war kein guter Auftritt, den die Eisbären am Freitag in Bremerhaven hinlegten, aber wer fragt noch danach, wenn drei Punkte dabei herausspringen. Der Dreier kam am Ende so unerwartet wie ein Lottogewinn, wenn man keinen Tippschein abgegeben hat. Bremerhaven scheiterte an einer miserablen Chancenverwertung und einem wieder sehr starken Poulin. Ob das auch gegen die Ice Tigers reicht? Nürnberg hat die letzten vier Spiele verloren, am Freitag gegen die Adler blieben sie chancenlos. Das erste Spiel in Nürnberg gewannen die Ice Tigers 4:3.

Augsburg – Köln

Das Wochenende startete für beide Teams durchaus vergleichbar. Beide verloren, beide blieben ohne Tore. Doch da hören die Ähnlichkeiten schon auf. Während sich der AEV mit dem Meister ein hochdramatisches Duell lieferte, das erst in der Schlussphase durch einen Emptynetter entschieden wurde, war das einzige, was bei den Haien dramatisch war, die schwache Leistung in Ingolstadt. Während für den AEV mit der Niederlage gegen München eine Serie von sechs Siegen zu Ende ging, war es für die Haie die dritte Niederlage aus den letzten vier Spielen. Es ist nicht unvorstellbar, dass für Peter Draisaitl die Amtszeit in Köln nach einer weiteren Niederlage in Augsburg sehr schnell enden kann. Das erste Spiel in Köln gewannen die Panther 5:4 nach Verlängerung.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Schwenningen schwer im Kommen, Mannheim schwer im Gehen. Der Südwesten geht getrennte Wege.

Heiner

München – Iserlohn 3:4
Wolfsburg – Bremerhaven 2:0
Mannheim – Straubing 3:4 n.V.
Düsseldorf – Schwenningen 3:1
Krefeld – Ingolstadt 0:5
Berlin – Nürnberg 3:0
Augsburg – Köln 3:1

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