46. Spieltag – DEL 2017/18 – Vorschau

Jeder Punkt zählt? Das sind olle Kamellen. Die Tabelle ist inzwischen in einem Zustand, wo jeder einzeln Treffer ins Gewicht fällt. In der spannendsten Liga der Welt. Nicht nur dieser.

Es wird ja jetzt ständig gesagt, uh, ist das spannend in dieser Saison, die stehen alle so eng zusammen, aber stimmt das denn überhaupt? Also habe ich mir mal die Abstände sieben Spieltage vor Saisonende angeschaut, wie sie sich in den letzten zehn Jahren darstellten. Das kam dabei heraus.

Jo, ist relativ spannend, vor allem im Vergleich mit letzter Saison. In den zwei Spielzeiten (07/08 und 06/07) davor waren es 28 und 26 Punkte, vorher gab es keine Preplayoffs.

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Tippspiel

Bremerhaven – Düsseldorf

Wer stellt nach der Niederlage des ERC vom Mittwoch das heißeste Team der Liga? Bremerhaven natürlich mit seinen zuletzt sechs Siegen am Stück, DEL-Vereinsrekord und im Wachsen. Und wer stellt die Mannschaft, die die Pinguins am wahrscheinlichsten stoppen kann? Natürlich die DEG. Nicht, weil Düsseldorf eine ähnliche Serie zu laufen hätte, sondern weil die DEG, in welcher Verfassung auch immer, noch NIE gegen Bremerhaven verloren hat. Oder je einen Punkt abgegeben hätte. Ever. Wie in fast allen Partien muss natürlich auch hier die Leier vom Sechs-Punkte-Spiel bemüht werden. Ihre letzten beiden Auswärtsspiele hat die DEG verloren. Die beiden Spiele in Düsseldorf endeten 3:2 und 5:2. Das erste in Bremerhaven 4:0 für die DEG.

Straubing – Ingolstadt

Der Freitag hat gezeigt: Der ERC ist also doch noch in regulärer Spielzeit schlagbar. Erstmals unter Doug Shedden beendeten die Schanzer ein Spiel, ohne etwas mitnehmen zu können, in Mannheim endete eine Serie, bei der sie 11 Mal in Folge punkten konnten. Für die Tigers gab es unter der Wochen einen Rückschlag für die Mission, die Rote Laterne vielleicht doch noch abzugeben, nicht nur unterlagen sie in Düsseldorf, gleichzeitig schnappte sich der KEV auch drei Punkte in Iserlohn und hat nun wieder fünf Zähler Vorsprung. Straubing ist das schwächste Heimteam der DEL. Gegen den ERC haben die Tigers in dieser Saison alle Spiele gewonnen: In Ingolstadt 4:2 und 6:3, zu Hause 2:1 n.P. Gegen keine Mannschaft waren die Niederbayern in dieser Saison erfolgreicher.

München – Köln

Mit einem Tag Zwischenraum müssen die Haie sowohl dem Tabellenzweiten also auch dem Zweiten einen Besuch abstatten, Teil eins der Mission hat schon mal gut geklappt. 3:1 setzten die Haie sich in Nürnberg durch, was sie nicht nur zurück auf einen direkten Playoffplatz katapultierte, sie überholten sogar Wolfsburg und sind seit diesem Augenblick härtester Verfolger des uneinholbaren Spitzentrios.

Bei 21 Punkten Rückstand und noch sieben Spielen müsste Köln schon alle restlichen Spiele gewinnen, während die Eisbären auf Platz drei keinen einzigen Zähler mehr holen dürften, um sich noch zu verbessern. Sehr, sehr unwahrscheinlich. Der Meister stellt die beste Heimmannschaft, den besten Angriff und hat sich das Heimrecht für das Viertelfinale bereits gesichert. Die Münchner haben zu Hause zehn Mal am Stück gewonnen. Bisher gewannen die Münchner dreimal gegen Köln in dieser Saison: 6:2 und 6:0 in Köln und 3:2 zu Hause.

Iserlohn – Nürnberg

Und wieder nehmen die Roosters einen Anlauf, Platz vier zu erringen. Die unerwartete Pleite gegen den KEV unter der Woche war ein Rückschlag und bereits die zweite Niederlage am Stück. Gegen Nürnberg tritt der IEC nun zum letzten Mal vor der Olympiapause zu Hause an. Die Franken haben drei ihrer letzten vier Auswärtsspiele verloren und drohen langsam den Meister aus den Augen zu verlieren, aber genau wie für München gilt: Für das Viertelfinale hat Nürnberg das Heimrecht schon sicher. Bisher gab es bei dieser Paarung nur Heimsiege: Nürnberg gewann 4:1 und 3:2, Iserlohn 4:0.

Wolfsburg – Mannheim

Zukunft trifft Vergangenheit in der Gegenwart: Welches Gesicht zeigen die Adler beim Gastspiel in Wolfsburg vor den Augen ihres zukünftigen Trainers? Und ist das dann für die Kurpfälzer eine Art Heimspiel? Diese Frage ist angesichts der Auswärtsleistungen der Adler nicht ganz unwichtig, haben sie doch die letzten elf Auswärtsspiele verloren und dabei NULL Punkte geholt (Krefeld zählt nicht, echt nicht).

Die Adler treffen dabei auf eine Mannschaft, die im Schlussspurt der Saison in einer Ergebniskrise steckt, fünf Spiele am Stück haben die Grizzlys verloren. Von den letzten sechs Heimspielen hat Wolfsburg fünf verloren. Durch einen Sieg könnte Mannheim mit den Wolfsburgern nach Punkten gleichziehen und die Krise in Wolfsburg verstärken. Bisher gab es in dieser Serie nur Heimsiege: Mannheim gewann 6:3 und 4:3, Wolfsburg 6:2.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Straubing – Ingolstadt 5:4 n.V.
München – Köln 1:0 n.V.
Bremerhaven – Düsseldorf 4:5
Wolfsburg – Mannheim 4:3
Iserlohn – Nürnberg 4:5 n.P.

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