37. Spieltag – DEL 2016/17 – Vorschau

Ein Spitzenspiel und eine Partie direkt aus dem Reich der Finsternis bietet der 37. Spieltag. Der Wettlauf um Position eins zwischen München und Nürnberg startet ins nächste Wochenende. The DEL never sleeps.

Hier geht’s zum Liveticker.

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Der Spielplan ist wie ein Drache, dem man den Kopf abschlägt. Sofort wachsen zwei weitere Spieltage heraus. Ganz neu im Januar. Nach den Sonntagspartien ist tatsächlich mal eine Pause bis zum nächsten Freitag.

Großes, aus meiner Sicht, könnte sich auf der DEL-Seite tun, am Mittwoch waren die Line-ups über eine Stunde vor Spielbeginn online. Transparenzoffensive oder wollten die mich nur hochnehmen? Ich bin gespannt. Ein weiteres Ärgernis bleibt aber die Tatsache, dass man weder auf der offiziellen noch der halboffiziellen Seite herausfinden kann, wer die Schiedsrichter sein werden, sind, gewesen sein werden, waren. Bescheuert. Allerdings ist noch bescheuerter, dass auf ebendiesen Seiten die Backup-Goalies geheimgehalten werden. Die CIA hat ja mehr Leaks! Außer, diese Backup-Goalies werden eingesetzt. Dann kommen sie praktisch aus dem Nichts. Wenn jetzt der normale Backup-Goalie verletzt ist, und du willst in sechs Monaten herausfinden, sag mal, wer war damals bei den XY eigentlich zweiter Goalie … no chance. Hat aber wahrscheinlich auch mit der Anti-Manipulationsanordnung zu tun. Wo ist die CIA, wenn man sie braucht? Aber ich bin guter Hoffnung, Trump scheint sie ja nicht mehr zu brauchen. Machen die auch mal was Sinnvolles.

Düsseldorf – München

Beste Auswärtsmannschaft gegen zweitschlechtestes Heimteam, lautet die Paarung in Düsseldorf. Zwei Punkte fehlen der DEG auf Platz 10 und die Straubing Tigers. Macht aber nichts, weil man zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat. Wie läuft es bei der DEG zur Zeit. Gut, nach fünf Niederlagen am Stück, zwei davon zu Hause, konnte man am letzten Wochenende in Iserlohn immerhin mal wieder einen Dreier holen. Und wenn dann krisengeschüttelte Münchner kommen, die immerhin drei der letzten vier Spiele verloren haben, den einzigen Sieg gab es gegen die Roosters, besteht Grund zu Optimismus. Sieht man sich die Resultate aus den ersten beiden Saisonspielen gegen die Münchner an, streicht man den Optimismus lieber wieder schnell. In Düsseldorf gewann der EHC 2:0, zuhause 7:1 gegen die DEG.

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Ingolstadt – Wolfsburg

Ähnlich wie in Düsseldorf ist die Ausgangslage in Ingolstadt. Eines der Top-Auswärtsteams der Liga tritt bei einer der schwächeren Heimmannschaften an. Nach drei Niederlagen scheint der Zug Richtung direkte Qualifikation für die Playoffs für den ERC fast abgefahren. Die Grizzlys, die scheinen bei großzügigem Blick noch in Reichweite, und so gesehen könnte man für die Schanzer fast von einem 6-Punkte-Spiel sprechen. Aber nur, wenn sie gewinnen. Die Grizzlys gewannen am Sonntag 5:3 gegen Bremerhaven und beendeten ein Zwischentief mit drei Niederlagen am Stück. Bereits zweimal haben die Niedersachsen die Bayern in dieser Saison geschlagen, 4:2 zuhause, 3:2 in Ingolstadt.

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Iserlohn – Schwenningen

Aus dem Herzen der Finsternis kommt das Duell der Rote-Laterne-Interessenten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Verlierer der Partie die Signalleuchte übernimmt bzw. behält, die markiert, das dahinter nichts mehr kommt ist ziemlich hoch. Die Roosters haben sechs ihrer letzten sieben Spiele verloren. Den letzten Dreier holten sie am 9.12. gegen Krefeld. Für die Wild Wings gab es fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen. Wenn die Roosters überhaupt gewinnen, dann zuhause, was ein Sieg aus den letzten drei Heimspielen unterstreicht. Die Auswärtsbilanz der Sauerländer will man gar nicht wissen. Iserlohn gewann beide bisherigen Spiele gegen die Wild Wings, wenn auch knapp. Zuhause mit 2:1, in Schwenningen mit 3:2.

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Köln – Augsburg

Das Spitzenspiel des 37. Spieltages findet in Köln statt. Mit weißer Weste stehen die Haie im neuen Jahr  noch da, wobei es das Programm durchaus in sich hatte: Zwei Spiele gegen München, eines gegen Nürnberg (Berlin auch, aber hey), und alle, alle hat man sie gewonnen ohne Punktverlust. Will man sich an das Spitzenduo wieder heranarbeiten, muss aber noch ein bisschen nachgelegt werden. Noch besser steht der AEV zur Zeit dar, der bei etwas leichterem Programm fünf Siege am Stück eingefahren hat, gemeinsame Gegner waren Berlin und München. Der Meister konnte den Panthern immerhin einen Punkt abtrotzen. Augsburg hat die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen, Köln die letzten drei Heimspiele. Zwei Spiele gab es bisher, jeweils eines in Köln und Augsburg. Immer gewann die Heimmannschaft 3:2.

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Straubing – Berlin

Zumindest die Tigers, so scheint es, haben den Kampf um Platz 10 angenommen. Dreimal in Folge haben sie gepunktet, die letzten beiden Spiele gegen Wolfsburg und Krefeld wurden gewonnen. In den letzten vier Heimspielen waren die Niederbayern dreimal siegreich, die einzige Niederlage gab es gegen Mannheim. Zu Gast ist ein angeschlagener Gegner, der den Kampf um Platz 10 ebenfalls aufgenommen hat, nur eben aus der anderen Richtung kommt. Fünf Niederlagen am Stück haben die Berliner kassiert. Noch stehen sie sechs Zähler besser als die Tigers da. Das ist genau ein Wochenende Distanz. Von den letzten sieben Auswärtsspielen haben die Berliner sechs verloren. Bilanz bisher: Das erste Heimspiel gewannen die Eisbären 5:2, im zweiten Unterlagen sie 1:2. Die Tigers gewannen ihr ersten Heimspiel 5:2.

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Mannheim – Bremerhaven

Die Adler haben einen Lauf. Gut, im ersten Drittel wird man das noch nicht erkennen. Da werden sie sich wieder unglaublich schwer gegen Bremerhaven tun. Nicht, weil der Gegner Bremerhaven heißt, sondern weil es sich um ein Punktspiel handelt. Und nach der ersten Pause wird dann vermutlich wieder alles so einfach aussehen. Wer weiß? Mannheim hat die letzten vier Spiele gewonnen, zuhause kommen sie gar auf fünf Siege am Stück, nur München hat zuhause mehr Punkte geholt. Mit den Pinguins kommt ein unangenehmer Gegner nach Mannheim, der seine letzten beiden Spiele zwar verloren hat, das jüngste Programm mit Gegnern wie Nürnberg, Wolfsburg und Köln hatte es allerdings auch in sich, alles Teams, die in der Spitzengruppe mitspielen. Und die Haie fegte man schließlich 6:0 vom Eis. Die Adler gehören zu den wenigen Teams, die der Neuling noch nicht schlagen konnte. In Bremerhaven gewannen die Adler 5:3, zuhause 4:2.

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Nürnberg – Krefeld

Nürnberg nach DER Serie. Bis zur Niederlage gegen die Haie hatten die Franken neun Spiele am Stück gewonnen. Wie ernst nimmt man nun das Spiel gegen den KEV vor dem großen Match am Sonntag gegen den Tabellenführer? Wiederholt sich die Geschichte der Haie wieder, die am Spieltag VOR der Partie gegen den Meister sang- und klangvoll in Bremerhaven untergingen. Gegen den KEV zuhause zu spielen, ist keine dankbare Aufgabe. So schwach die Heimauftritte der Pinguine, auswärts können sie jeden Gegner schlagen. Die letzten FÜNF Partien auf fremdem Eis hat der KEV gewinnen können. Eine Leistung, die man nicht unbedingt mit der aktuellen Tabellenposition der Seidenstädter in Verbindung bringt. Die ersten beiden Spiele fanden beide in Krefeld statt und gingen natürlich an die Franken. Mit 5:3 und 4:3.

37nuernkref

Percentage aus den letzten zehn Spielen

form1

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Drittelstatistik

37drittel

Heiner

Düsseldorf – München 3:2 n.V.
Ingolstadt – Wolfsburg 1:2
Iserlohn – Schwenningen 3:1
Köln – Augsburg 4:0
Mannheim – Bremerhaven 4:1
Nürnberg – Krefeld 1:2 n.V.
Straubing – Berlin 5:1

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