51. Spieltag – DEL 2015/16 – Vorschau

Vorletzter Spieltag. Spannung. Preplayoffplätze. Spitzenspiele? Who cares. Aaber die Roosters. Schaffen sie’s? Ist eine Fangfrage, alle wissen … Ein Spieltag für Rechenschieber. Kellerpartie!

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Augsburger Panther – ERC Ingolstadt

Der seidene Faden, an dem das Schicksal des AEV hängt, ist zum Zerreißen gespannt. Nach der Niederlage gegen Straubing vom Mittwoch sind die Chancen nur noch minimal, es doch noch in die Preplayoffs zu schaffen. Da Hamburg und Straubing am letzten Spieltag noch direkt aufeinandertreffen, reichen unter den allergünstigsten Umständen 72 Punkte. Vorausgesetzt ist dabei, dass die Haie keinen Zähler mehr holen, und aufgrund des katastrophalen Torverhältnisses dürfen gleichzeitig auch die Freezers aus den letzten beiden Spielen nicht mehr als zwei Punkte ergattern. Das sind schon verdammt viele „wenns“. Nur eines der letzten vier Heimspiele hat Augsburg gewonnen. Zu Gast sind die Schanzer. Seit Kurt Kleinendorst das Ruder übernommen hat, kommen die auf einen Punkteschnitt von1,90 pro Spiel. Zum Vergleich: Tabellenführer München liegt bei 1,80. Der Mann weiß also, was er tut. Und hätte er es früher tun dürfen, könnte der ERC in ganz anderen Tabellenregionen schweben. Mit fünf Siegen in Folge sind die Schanzer zur Zeit das beste DEL-Team. Von den letzten vier Auswärtsspielen haben sie drei gewonnen. Ergebnisse bisher: Augsburg unterlag im ersten Spiel in Ingolstadt 2:3, gewann das zweite 6:1. Das erste Spiel in Augsburg gewann der ERC 4:2. Spielleiter sind Bastian Haupt und Marian Rohatsch.

Höchster Sieg*: 7:1
Höchste Niederlage: 2:7
Gesamtbilanz: 13:14

(* nochmal der Hinweis. Das ist die Bilanz beider Clubs, wenn IN Hauptrunden IN Augsburg gespielt wird. Das gilt so auch für alle anderen Partien)

511

Schwenninger Wild Wings – Krefeld Pinguine

Unter normalen Umständen, bei diesem Tabellenstand, wäre das Match zwischen den Wild Wings und den Pinguinen eigentlich ein Spiel, nach dem kein Hahn mehr krähen würde, um eine dritte Vogelart ins Spiel zu bringen. Aber der Spatz in der Hand ist besser als die Preplayoffs auf dem Dach (5!): Es handelt sich praktisch um ein Endspiel um die Rote Laterne. Und angesichts der letzten Ergebnisse der beiden Mannschaften ist eine extrem spannende, sportlich völlig irrelevante Partie zu erwarten. Das höchste Lob,, das man beiden Teams spenden kann: Sie spielen als ginge es um/gegen den Abstieg. Schwenningen hat gerade eine Serie von vier Niederlagen in Folge beendet, und das in Berlin. Der KEV ist neben München derzeit das erfolgreichste Team und hat acht Spiele in Folge gepunktet. Das erste Spiel in Krefeld gewannen die Wild Wings 5:3. das zweite gewann der KEV 5:2. Die erste Begegnung in Schwenningen endete 6:5 n.V. Spielleiter sind Eric Daniels und Christian Oswald.

Höchster Sieg: 6:1
Höchste Niederlage: 1:7
Gesamtbilanz: 11:8

512

Adler Mannheim – Straubing Tigers

Die Adler schienen bereits sicher durch, doch jetzt muss sogar noch einmal gerechnet werden. Das Torverhältnis könnte noch einmal wichtig werden. So müssen die Kurpfälzer heute darauf achten, was gleichzeitig in Hamburg und Köln passiert – sollten sie sich eine Niederlage leiten. Dasselbe gilt natürlich für Straubing. Sicher kann man sagen: Wer den Dreier holt, steht in den Preplayoffs. Die Adler haben von den letzten sechs Heimspielen nur das gegen die DEG gewonnen. Die Tigers kommen mit zwei Auswärtssiegen im Rücken, gegen München und Augsburg nach Mannheim. Bisherige Bilanz: 2:1 für die Tigers, die zuhause gegen Mannheim 1:4 und 4:2 spielten und das erste Spiel in Mannheim 5:4 gewannen. Spielleiter sind Stephan Bauer und Daniel Piechaczek.

Höchster Sieg: 6:2
Höchste Niederlage: 0:4
Gesamtbilanz: 15:2

513

Hamburg Freezers – Iserlohn Roosters

Da haben die Roosters gerade noch rechtzeitig zum Ende der Hauptrunde ihre Auswärtsnegativserie beenden können, acht Spiele am Stück hatten sie in der Fremde verloren, bevor es nach Mannheim ging. Mit einem Sieg bei den Freezers wäre mal wieder die Tabellenführung drin. Fast die Hälfte der Liga hatte in dieser Saison schon Platz 1 inne, das zweitbeste Team der Hauptrunde gehörte allerdings bisher nicht dazu. Sie sind der Isnogud der DEL, keine Frage. Die Freezers haben sich mit ihrem Sieg gegen den KEV ihre Chancen wahren können, Siege gegen den KEV bringen jetzt nicht unbedingt die DEL zum Stocken, aber angesichts der Krefelder Leistungen zuletzt, ist das durchaus eine beachtenswerte Leistung. Von den letzten sechs Heimspielen haben die Freezers fünf gewonnen. Gegen die Roosters sind sie in dieser Saison noch sieglos. Die Spiele in Iserlohn gingen 2:3 und 3:6 verloren, beim ersten Besuch holten die Sauerländer zwei Punkte aus Hamburg mit (1:2 n.P.). Spielleiter sind Markus Krawinkel und Gordon Schukies.

Höchster Sieg: 9:4
Höchste Niederlage: 1:5
Gesamtbilanz: 16:10

514

Kölner Haie – Düsseldorfer EG

Die Kölner „jetzt-können-wir-Platz-6-angreifen“ Haie haben die DEG zu Gast. Die hat gerade eine Niederlagenserie von fünf Partien beendet, und das gegen eines der zur Zeit besten Teams aus Wolfsburg. Die Haie dagegen befinden sich nach der Heimniederlage gegen München in höchster Not. Noch befinden sie sich allerdings in der komfortablen Position, es noch aus eigener Kraft schaffen zu können. Zwei Siege müssen her, und man muss nicht schauen, was die Konkurrenz macht. So einfach ist Eishockey. Gleich sechs schwerwiegende Ausfälle in dieser Saisonphase – das kann natürlich kein Mensch voraussehen … Drei der letzten vier Spiele hat Köln verloren. Die Derbyergebnisse bisher: In Düsseldorf 2:1 für die DEG und 0:3. In Köln 3:6. Spielleiter sind Lars Brüggemann und Marc Iwert.

Höchster Sieg: 7:2
Höchste Niederlage: 2:6
Gesamtbilanz: 22:14

515

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg

Neben dem Spiel in Nürnberg fällt auch die Partie in München in die Kategorie „Spitzenspiel“. Aber wir müssen uns eingestehen, jedenfalls gilt das für mich: Die Preplayoffplatzvergabe ist eindeutig interessanter. Festzuhalten gilt jedoch, dass zwei der besten Teams der letzten Wochen gegeneinander spielen. Die Münchner holten aus den letzten zwölf Partien neun Siege, die Grizzlys acht. Die vier Niederlagen der Grizzlys rührten alle aus Auswärtsspielen. Trotz starken Auftritts haben die Münchner das letzte Heimspiel gegen noch bessere Tigers verloren. Bilanz bisher: München gewann das erste Spiel in Wolfsburg 3:2 n.P. 4:3 n.P. hießt es im ersten Heimspiel. Das zweite Spiel in Wolfsburg ging 2:3 verloren. Auch in dieser Hinsicht ist es ein Duell auf Augenhöhe. Spielleiter sind Markus Schütz und Florian Zehetleitner.

Höchster Sieg: 3:0
Höchste Niederlage: 2:4
Gesamtbilanz: 6:5

516

Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin

Für beide Teams gab es unter der Woche eine Niederlage, der Hauptrundensieg ist für die Ice Tigers damit endgültig aus der Welt, die Chancen für die Eisbären, als Tabellenführer die Hauptrunde abzuschließen, sind gewaltig gesunken. Nürnberg hat sieben der letzten acht Heimspiele gewonnen. Den Eisbären scheint zuletzt die Puste ein wenig auszugehen, sie kassierten drei Niederlagen am Stück. Bisherige Ergebnisse: In Berlin gewannen die Eisbären 5:2 und verloren 2:6. Das erste Spiel in Nürnberg ging mit 3:2 n.P. an die Franken. Spielleiter sind Simon Aicher und Willi Schimm.

Höchster Sieg: 7:1
Höchste Niederlage: 3:6
Gesamtbilanz: 24:13

517

 

Percentage aus den letzten 10 Spielen

1 München 80,00
2 Ingolstadt 66,67
3 Krefeld 66,67
4 Wolfsburg 66,67
5 Nürnberg 60,00
6 Iserlohn 53,33
7 Köln 50,00
8 Schwenningen 50,00
9 Hamburg 43,33
10 Straubing 43,33
11 Berlin 40,00
12 Düsseldorf 33,33
13 Mannheim 26,67
14 Augsburg 26,67

Effizienz

Torschüsse Tore Quote S/G S/T
Iserlohn 1553 157 10,11 31 9,89
Ingolstadt 1529 153 10,01 31 9,99
Wolfsburg 1469 145 9,87 29 10,13
Augsburg 1564 153 9,78 31 10,22
Düsseldorf 1533 147 9,59 31 10,43
Nürnberg 1681 159 9,46 34 10,57
Köln 1525 142 9,31 31 10,74
Schwenningen 1487 138 9,28 30 10,78
Berlin 1679 146 8,70 34 11,50
München 1817 154 8,48 36 11,80
Straubing 1673 140 8,37 33 11,95
Hamburg 1648 136 8,25 33 12,12
Krefeld 1575 129 8,19 32 12,21
Mannheim 1706 137 8,03 34 12,45

Heiner

Augsburg – Ingolstadt 0:1
Hamburg  – Iserlohn 4:5
Köln – Düsseldorf 0:5
Nürnberg – Berlin 2:1 n.V.
Schwenningen – Krefeld 4:2
München – Wolfsburg 0:4
Mannheim – Straubing 4:1

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