Siebter Spieltag – DEL 2015/16 – Vorschau

Wochenendliche Formüberprüfung, Teil 7.  Ein Spitzenspiel an der Spitze, eines im Keller, ein nominelles, eines gemäß den Formkurven. Überhaupt, alles ist Spitze am siebten Spieltag. Und am Ende sind die Tigers wieder Tabellenführer.

Hier gehts zum Liveticker.

Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg

Vorige Woche, ja vorige Woche wäre diese Partie noch DAS Spitzenspiel gewesen. Die Tabellenkonstellation gibt dies immer noch her, aber nicht mehr die jüngsten Ergebnisse der Grizzlies. Der Anfangsschwung ist verloren gegangen, nach zwei Niederlagen am letzten Wochenende sind die Grizzlies zwar immer noch in der Spitzengruppe, aber haben den Anschluss an die Tigers doch verloren. Straubing stellt das beste Heimteam der DEL, ist eine von drei Mannschaften, die zuhause noch keinen Punkt abgegeben haben. In der letzten Saison gewann Wolfsburg dreimal gegen die Tigers, nahm selbst bei der Niederlage – in Straubing – noch einen Zähler mit. Spielleiter sind Marian Rohatsch (49/293) und Markus Schütz (28/112). Bilanz in Straubing (nur Hauptrunden: 8:8) Höchster Sieg 7:2, höchste Niederlage 1:7.

Schwenninger Wild Wings – Krefeld Pinguine

Duell am Tabellenende der DEL, wenn in Schwenningen zwei Sorgenkinder in dieser Saison aufeinandertreffen. Dabei befindet sich der KEV in der komfortablen Lage, immerhin Anschluss an das sehr breite Mittelfeld zu haben, das sind alles noch keine Rückstände, die nicht mit einem richtig guten Wochenende nivelliert werden könnten. Zudem lichtet sich das Lazarett bei den Pinguinen weiter, was Anlass zu Hoffnungen gibt. Solchen Entschuldigungen haben die Wild Wings nicht vorzuweisen. Der Saisonstart war schlicht und ergreifend bescheiden, als einzige Mannschaft in der DEL ist man in dieser Spielzeit noch ohne Dreier. Zuhause haben die Wild Wings bisher alle Spiele verloren. Bei den Duellen letzte Saison gab es zwischen diesen beiden Teams nur Heimsiege. Spielleiter sind Bastian Haupt und Gordon Schukies. Bilanz in Schwenningen (10 Siege: 8 Niederlagen: 2 Remis). Höchster Sieg: 6:1, höchste Niederlage 2:8.

Augsburger Panther – Hamburg Freezers 

Komische Resultate, die die Panther in dieser Saison einfahren. Zuhause sind sie noch ohne einen einzigen Zähler. Gewonnen haben sie bisher gegen zwei Teams: Mannheim und Köln, also Mannschaften, die angeblich um den Titel mitspielen. Wie praktisch, dass dann diesmal die Freezers zu Gast sind, die man ja ebenfalls zum Favoritenkreis zählt. Müsste also ein sicherer Dreier für den AEV werden. Der Saisonstart der Freezers ist ebenfalls eher einer, der stottert, allerdings haben die Hamburger ein recht erfolgreiches Wochenende hinter sich mit Siegen in Schwenningen und einem Punkt aus München, der angesichts der Leistung in dieser Partie eigentlich hätte Geschwister bekommen müssen. Bilanz der letzten Saison: 3:1 für die Freezers. Hauptschiedsrichter sind Markus Krawinkel (37/150) und der Schweizer Danny Kurmann. Bilanz in Augsburg 18:10. Höchster Sieg: 7:2, höchste Niederlage 2:7.

Kölner Haie – Adler Mannheim

So KÖNNTE auch die Finalpaarung lauten, auch wenn es im Augenblick nicht unbedingt den Anschein hat. Zu Beginn dieser Saison haben Köln und Mannheim doch arg mit sich und den Gegnern zu kämpfen. Für die Haie ist es das dritte Heimspiel in Folge, die kleine Serie begann suboptimal mit Niederlagen gegen Straubing, okay, kann man verstehen, und Augsburg – naiv. So schwer sich die Adler tun, haben sie doch ihre letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen. Bilanz der letzten Saison: 2:2. Spielleiter sind Lars Brüggemann (24/142) und Eric Daniels (25/102). Bilanz 26:16. Höchster Sieg: 8:2, höchste Niederlage 0:3. Irgendwie ist auch diese Partie ein Spitzenspiel, hat aber mit der Tabelle nichts zu tun.

EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters

Die Spezialisten für Aufholjagden sind heute in München dran. Nach vier Spielen zuhause, bei denen sie immer punkteten, dreimal gewannen, müssen die Roosters erstmals wieder auswärts antreten, bei der Wundertüte aus der bayrischen Landeshauptstadt. Der EHC hat die letzten beiden Spiele gewonnen, hat zuhause immer gepunktet, aber vor heimischer Kulisse auch erst einen Dreier einfahren können. Die Bilanz der letzten Saison war ausgeglichen, zweimal ging es in die Verlängerung. Spielleiter sind Marcus Brill (30/150) und Christian Oswald (31/62). Bilanz 6:4. Höchster Sieg: 8:1, höchste Niederlage 0:5.

Thomas Sabo Ice Tigers – Düsseldorfer EG

Die Franken wieder auf den Spuren der vorletzten Saison, als sie die Saison mit neun Siegen starteten. Nur diesmal eben zeitverzögert? Nach zwei Sechs-Punkte-Wochenenden befinden sie sich plötzlich in der Spitzegruppe, wenn es gut läuft, könnten sie bereits an diesem Wochenende die Tigers ablösen. Allerdings haben da die Eisbären auch noch ein Wörtchen mitzureden. Bzw. die Tigers natürlich. Nürnberg hat also die letzten vier Spiele gewonnen, die DEG zog zuletzt, nach Siegen gegen Krefeld und Mannheim, gegen Straubing den Kürzeren. Roland Aumüller (25/128) und Willi Schimm (31/155) sind die Spielleiter. Bilanz letzte Saison: 3:1 für die DEG. Gesamtbilanz 15 – 20 – 2. Höchster Sieg: 8:0, höchste Niederlage 0:9.

Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt

Einerseits war das eine kraftraubende Angelegenheit für den ERC unter der Woche gegen Frölunda in der CHL, andererseits könnte dieser vielleicht etwas unerwartete Erfolg auch Kräfte freisetzen. Das könnte für die Schanzer ganz nützlich sein, die ähnlich wie ihr Meister nicht so ganz optimal in die Saison gestartet sind. Alle drei Auswärtsspiele haben die Ingolstädter verloren, zuletzt verschenkten sie eine 0:3-Führung in Iserlohn. Fast perfekt läuft es dagegen beim Rekordmeister, der so gut in die Saison gestartet ist wie seit der Spielzeit 2009/10 nicht mehr. Vier Spiele in Folge haben die Berliner gewonnen, zuhause sind sie eines von drei Teams, die noch verlustpunktfrei sind. Bilanz der letzten Saison: 3:1 für den ERC. Spielleiter sind Simon Aicher (21/42) und Stephan Bauer (39/196). Bilanz: 17:10. Höchster Sieg: 10:3, höchste Niederlage 2:5.

Nochmal der Hinweis: Die Gesamtbilanzen bzw. die höchsten Sieg und Niederlagen beziehen sich ausschließlich auf Hauptrunden. Nicht berücksichtigt sind Partien im Rahmen der Playoffs, Playdowns, Playoff-Qualifikation, Qualifikationsrunden, Meisterrunden und Abstiegsrunden (wie die unterschiedlichen Modi im Verlaufe der Geschichte der DEL mal hießen).

Heiner

Augsburg – Hamburg 1:2 n.V. (zweifelhaft)
Köln – Mannheim 0:5 (funny in soo many ways)
Berlin – Ingolstadt 2:0 (possible)
Straubing – Wolfsburg 4:2 (Heiner schwenkt um, im Herzen ein Niederbayer)
München – Iserlohn 3:1 (drei werden München aber nicht reichen, da fangen die Roostes erst an)
Schwenningen – Krefeld 3:5 (Heiner kennt das gelichtete KEV-Lazarett)
Nürnberg – Düsseldorf 2:0 (Formkurven kann er auch lesen)

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12 Gedanken zu “Siebter Spieltag – DEL 2015/16 – Vorschau

  1. Oh man, das sieht ja schon wieder eher suboptimal aus. Letztes Jahr hätt ich da noch an ein Comeback geglaubt, aber dieses Jahr?

  2. Auch wenn es sicherlich kein Spitzenspiel ist/wird. Freue ich mich dennoch das es übertragen wird, denn die nächsten zwei Monate wird dies nicht der Fall sein…..

  3. Schon eine kleine Standortbestimmung dieses WE: In Köln und gegen Nürnberg kann man sich wieder oben rankämpfen oder vorerst den Anschluss ein bisschen verlieren.

  4. Heiner hat bei dem Nürnberg-Tipp allerdings übersehen, dass Heatly in dieser Woche auf der Wies´n war. Das ist bisher noch keinen NA-Spieler gut bekommen 🙂

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