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Der Run um die Preplayoffplätze bleibt spannend und könnte sich am Sonntag als Schneckenrennen entpuppen. Nürnberg hat Ingolstadt zu Gast, der KEV spielt in Mannheim, Berlin in Bremerhaven. Da scheinen die Franken noch die besten Karten zu haben.

 

Konferenz am Sonntag

Tippspiel

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Iserlohn – Köln

Der Einstand von Dan Lacroix als neuer Coach bei den Haien hatte es durchaus in sich. Das Spiel gegen Bremerhaven hätte kaum dramatischer ausfallen können, am Ende stand ein Verlängerungssieg gegen die Pinguins, einen direkten Konkurrenten im Rennen um einen Platz unter den ersten Sechs.

Dabei ist es interessant, auf eine Zahl hinzuweisen, die zunächst nicht mehr als eine statistische Anomalie darstellt: Im Schnitt kommen die Haie auf 26 Torschüsse, gegen die Pinguins, gleich im ersten Spiel  unter Lacroix, kamen sie auf 36. Ein Wert, den sie im bisherigen Saisonverlauf erst in zwei Spielen übertroffen haben. Ein erster Hinweis auf die Umstellungen, die in Köln bevorstehen?

Mit den Roosters treffen sie auf die schwächste Mannschaft seit Mitte Dezember. Von den letzten dreizehn Partien haben die Roosters 12 verloren. Die ersten drei Begegnungen gewannen die Haie, dabei kamen die Roosters nie über einen Treffer hinaus. In Köln hieß es zweimal 2:1, einmal nach Verlängerung. Das erste Spiel in Iserlohn gewannen die Haie 3:1.

Mannheim – Krefeld

Der Freitag war ein schwarzer Tag für den KEV. Nicht nur, dass die Pinguine beim Schlusslicht verloren (mittlerweile dem ehemaligen Schlusslicht), auch die Art und Weise war dramatisch: Sie kassierten in den letzten beiden Minuten einen Shorthander. Noch dramatischer ist allerdings, dass der KEV durch die Niederlage aus den Preplayoffrängen flog. Die Niederlage in Schwenningen war schon die sechste Pleite am Stück.

Jetzt müssen sie bei Tabellenführer und der besten Heimmannschaft der DEL antreten. Deren Siegeszug wurde am Freitag vorerst mal wieder gestoppt, können die Adler nach acht Siegen am Stück allerdings auch locker verkraften. Möglicherweise ist Pavel Gross sogar ganz froh, dass sein Team ab und zu mal einen Schuss vor den Bug bekommt?

Die Adler haben ihre letzten fünf Heimspiele gewonnen, mit einem Toreschnitt von über vier Treffern, der KEV geht als klarer Außenseiter in die Begegnung. Bisherige Ergebnisse: Mannheim gewann 2:0 in Krefeld und 3:0 zu Hause. Das zweite Spiel in Krefeld ging 4:5 verloren.

Nürnberg – Ingolstadt

Je mehr sich die Playoffs nähern, desto erfolgreicher werden die Ice Tigers, Höhepunkt ihrer Aufholjagd war das 6:4 am Freitag gegen die Eisbären, es war der fünfte Sieg aus den letzten sechs Spielen. Der Totalausfall gegen die Grizzlys, als die Mannschaft durch einen Virus spielunfähig war, ist längst ausgebügelt. Der Sieg gegen die Eisbären brachte den Franken nicht nur Platz neun ein, so gut standen sie zum letzten Mal nach dem siebten Spieltag. Angesichts der aktuellen Form der Pinguine und der Eisbären haben die Franken jetzt auch beste Möglichkeiten, den Sprung in die Preplayoffs noch zu schaffen.

Und der sonntägliche Gegner, er ist noch nicht außer Reichweite. 14 Zähler Vorsprung hört sich viel an, aber Nürnberg hat auch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Die letzten drei Auswärtsspiele hat der ERC verloren, das Wochenende startete mit einer 2:4-Niederlage beim AEV.

Eine kleine Schwierigkeit gibt es allerdings: Nürnberg hat gegen den ERC in dieser Saison noch keinen Punkt geholt. Die beiden Spiele in Ingolstadt verlor Nürnberg 1:4 und 0:3, das erste Heimspiel 3:4.

Bremerhaven – Berlin

Äußerst bitter war die Niederlage der Eisbären am Freitag in Nürnberg. Im Mittelabschnitt zeigten sie eines der besten Drittel der gesamten Saison, drehten die Partie auf 2:4 nach Rückstand im ersten Drittel, nur um am Ende wieder leer auszugehen. Weil auch der KEV patzte, konnten sich die Eisbären aber trotz der siebten Niederlage in Folge weiter auf einem Preplayoffplatz halten. Angesichts der Formschwäche des KEV müssen sie wohl eher auf Wolfsburg und Schwenningen als auf die Pinguine achten.

Bremerhaven hat in den letzten sechs Spielen immer gepunktet, holte in dieser Phase aber nur gegen Schwenningen und Straubing Dreier. Gegen die durch zahlreiche Ausfälle reduzierten Eisbären können die Nordlichter sich gute Chancen ausrechnen, einen weiteren einzufahren. Allerdings sind die Berliner so was wie der Angstgegner der Pinguins. Sie haben gegen Bremerhaven in dieser Saison noch keinen Zähler abgegeben. Zwei Heimsiege (5:2 und 5:3) sowie ein 3:2-Sieg in Bremerhaven stehen bisher zu Buche.

Schwenningen – Straubing

Zwei Gewinner des Freitags stehen sich in Schwenningen gegenüber. Die Wild Wings warfen den KEV aus den Preplayoffrängen, die Tigers konnten Tabellenführer Mannheim in die Schranken weisen, auch wenn es dafür einer Verlängerung bedurfte. Für die Wild Wings war es der zweite Sieg in Folge. Zu Hause haben die Schwarzwälder drei der letzten vier Spiele gewonnen.

Die Tigers MÜSSEN bei den Wild Wings gewinnen, sonst ist der Sieg gegen die Adler fast wieder wertlos. In den letzten sechs Partien spielten die Niederbayern immer gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs, holten dabei immerhin Siege gegen Düsseldorf und Mannheim. Da wirken die Wild Wings auf den ersten Blick fast wie ein Häppchen zwischendurch. Straubing hat gegen die Wild Wings in dieser Saison noch keinen Zähler abgegeben, gewann beide Heimspiele (2:1 und 5:2) sowie das erste Spiel in Schwenningen (5:2).

München – Wolfsburg

Das erfolgreichste Team der letzten Wochen sind die Münchner, die 12 Spiele in Folge gepunktet haben, zehn der letzten elf Spiele gewannen, die einzige Niederlage in dieser Phase gab es ausgerechnet gegen die Wild Wings. Platz zwei wird sich der Meister nicht mehr nehmen lassen, dafür spielt die Mannschaft von Don Jackson zu stabil, wenn’s noch ein bisschen mehr werden soll, müssen sie aber auf einen kleinen Einbruch der Adler hoffen, der aber nicht sonderlich wahrscheinlich wirkt.

Für die Grizzlys gab es am Freitag erstmals nach drei Siegen wieder eine Niederlage, immerhin konnten die Niedersachsen gegen die DEG aber einen Punkt mitnehmen. Allerdings kriseln die Rheinländer gerade gewaltig, was man über München nicht gerade sagen kann. Gegen den Meister gab es in dieser Saison bereits drei Niederlagen, zu Hause endeten die Partien 0:4, das erste Spiel in München 1:5.

Düsseldorf – Augsburg

Wenn der Tabellendritten den Vierten empfängt, sollte man eigentlich von einem Spitzenspiel sprechen. Tabellarisch stimmt das auch, aber die jüngsten Ergebnisse beider Teams sprechen eine etwas andere Sprache. Die DEG hat ihre letzten fünf Heimspiele verloren, der AEV hat vier der letzten fünf Auswärtsspiele verloren. Den einzigen Sieg gab es in Iserlohn, wie ernst kann man das nehmen?

Aber immerhin: Die DEG startete das Wochenende mit einem Sieg in Wolfsburg, der AEV gewann seine letzten beiden Spiele, die die Panther beide zu Hause austragen durften. Die ersten drei Spiele gewann Düsseldorf. 2:1 n.V. und 6:3 in Augsburg, im ersten Heimspiel setzte sich die DEG 5:3 durch.

Percentage aus den letzten zehn Spielen

Heiner

Mannheim – Krefeld 0:3 (können vor Lachen)
Iserlohn – Köln 0:1
Bremerhaven – Berlin 1:3 (sure)
Nürnberg – Ingolstadt 2:4
Schwenningen – Straubing 5:2 (wahrscheinlich hat Heiner Drogen genommen)
München – Wolfsburg 3:4 n.V. (ziemlich sicher sogar)
Düsseldorf – Augsburg 2:0

 

 

 

 

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